Winterhilfe für die Ärmsten in Afghanistan
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Weiterstadt bei Darmstadt/Deutschland, 27.12.2010 / APD

Frau beim Nähen von Decken

Frau beim Nähen von Decken

© Foto: ADRA Deutschland

Auch in diesem Winter sorgt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik wieder dafür, dass Decken, Schuhe und Heizmaterialien an Bedürftige in Afghanistan verteilt werden. Die Verteilung geschieht durch ADRA Afghanistan in Zusammenarbeit mit der lokalen Nichtregierungsorganisation Rostahi Agency for Rehabilitation of Afghanistan (RARA).

“Eine Vielzahl dieser Menschen lebt in Lehmhütten, die weder isoliert noch beheizt sind. Eine denkbar schlechte Voraussetzung für Winternächte mit Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius”, teilte Heinz-Hartmut Wilfert (Weiterstadt bei Darmstadt), Pressesprecher von ADRA Deutschland, mit. Die Ärmsten der Armen hätten nicht einmal solche Hütten. Sie müssten in zerschlissenen Zelten und Höhlen Zuflucht suchen. Zwar gebe es Kohle, Holz, Decken oder Winterkleidung auf dem Markt zu kaufen, doch ohne Einkommen könnten sich die Menschen nichts dergleichen leisten.

Um die akute Not zu lindern, verteile ADRA in den Provinzen Kabul und Balkh bis Ende Januar 2011 insgesamt 8.920 Decken, 66,9 Tonnen Holzkohle, 13.380 Paar Schuhe und 22.300 Quadratmeter Plastikplane. Die 2.230 Empfängerfamilien mit circa 15.600 Personen seien laut Wilfert im eigenen Land Vertriebene sowie Rückkehrer aus Pakistan und dem Iran. “Alle benötigten Waren werden in Afghanistan beschafft.” Zudem würden für die Herstellung der Decken 150 einheimische Näherinnen angestellt. Viele von ihnen seien Witwen und auf die Arbeit angewiesen. Für jede genähte Decke erhielten sie einen doppelt so hohen Lohn wie sonst in Afghanistan üblich. Durch das erzielte Einkommen könnten die Frauen sich und ihre Familien während der Wintermonate versorgen.

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