APD-INFORMATIONEN 2/2003

Schweiz

Weltgebetstag mit Liturgie aus dem Libanon uparrowprint druckenemail versenden

Basel, 26.02.2003 / APD

\"Heiliger Geist erfülle uns\" heisst das Thema des diesjährigen Weltgebetstages (WGT), der am Freitag, dem 7. März, begangen wird. Die Veranstalterinnen rechnen in der Schweiz mit etwa 1 300 Gottesdiensten. Die Anleitung zum Gebet wurde diesmal von libanesischen Christinnen erstellt. Das arabische Land hat eine lange Tradition des Zusammenlebens von Christen und Muslimen. Dennoch führten Spannungen zwischen politischen und religiösen Gruppen 1975 zu einem jahrelangen Bürgerkrieg, dessen Folgen bis heute nachwirken. Wirtschaft, Sozialwesen und Verwaltung müssen wieder aufgebaut werden. Dabei fehlen viele der gut ausgebildeten jungen Leute, die ihr Heimatland wegen der hohen Staatsverschuldung, der verbreiteten Korruption und der starken Umweltverschmutzung verlassen haben. Neben anderem beklagen das die christlichen Frauen, die den Weltgebetstagsgottesdienst vorbereitet haben. Darin berichten sie nicht nur von den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen ihres Landes, sondern haben auch den Wunsch, die Hoffnungslosigkeit zu überwinden und in Frieden und Freundschaft leben zu können. Für den Kindergottesdienst gibt es ebenfalls eine Anleitung.
Die Kollekte 2002 betrug in der Schweiz mehr als 777 000 Franken. Mit der diesjährigen WGT-Kollekte werden Frauen im Libanon und in anderen benachteiligten Ländern unterstützt. Im Libanon sind es schwerpunktmässig Projekte der Gesundheitserziehung, der Berufsausbildung sowie der Resozialisierung für Mädchen und Frauen.
Der in 186 Ländern stattfindende Weltgebetstag geht auf das Jahr 1887 in Nordamerika zurück und wird seit 1936 auch in der Schweiz von evangelischen, katholischen, orthodoxen und freikirchlichen Frauen begangen.

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101. Jahreskonferenz der Deutschschweizer Adventisten im Zeichen des Jahres der Bibel 2003 uparrowprint druckenemail versenden

Zürich, 26.02.2003 / APD

Zu ihrer 101. Jahreskonferenz treffen sich am 15./16. März die adventistischen Christen der deutschsprachigen Schweiz unter dem Motto \"Gott neu entdecken\" im Kongresshaus in Zürich.
Gastredner auf dem Gemeindetreffen sind Dr. Winfried Vogel, Rektor am adventistischen Seminar Bogenhofen (Österreich), Prof. Dr. Udo Worschech, Rektor der kircheneigenen Theologischen Hochschule in Friedensau (Deutschland), und Pfarrer Urs Joerg, Generalsekretär der Schweizerischen Bibelgesellschaft in Biel.
Der gemeinsame Gottesdienst und die Ordinationsfeier am Samstag sind Höhepunkte der Veranstaltung. Der Samstagabend wird traditionell von der Adventjugend gestaltet. Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Während der gesamten Tagung findet ein abwechslungsreiches Kinderprogramm statt.
Im Bibeljahr steht das \"Buch der Bücher\" auch im Zentrum der verschiedenen Referate während des zweitägigen Kongresses. \"Die Bibel ist das einzige Buch, das unsere Gesellschaft vor dem moralischen Niedergang bewahren kann, weil sie allein den Weg zurück zu Gott zeigt\", meinte der Leiter der Deutschschweizer Adventisten, Prediger Paul Hofmann, gegenüber dem Adventistischen Pressedienst APD. \"Die Bibel zeigt uns zuverlässig den Weg, der jeden Menschen davor bewahren kann, sein Lebensziel zu verfehlen. Das sind die geistlichen Perspektiven für das Jahr der Bibel 2003\", so Hofmann weiter.
Das Konferenzprogramm ist kostenlos erhältlich bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Deutschschweizerische Vereinigung, Sekretariat, Postfach 8113, 8050 Zürich; Telefon 01-315 65 00; Fax 01-315 65 19; E-Mail: DSV@stanet.ch
In der Schweiz gibt es etwa 10 000 adventistische Christen, davon 4 100 erwachsen getaufte Mitglieder, in 60 Gemeinden. Die erste adventistische Gemeinde wurde 1867 in Tramelan gegründet. Seit 1901 gehören die Kirchengemeinden des deutschsprachigen Landesteils zur \"Deutschschweizerischen Vereinigung\", mit Sitz in Zürich.

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International

\"Adventisten auf einen Blick 2003\" uparrowprint druckenemail versenden

Basel, 26.02.2003 / APD

Die für das Jahr 2003 erschienene Kurzinformation \"Siebenten-Tags-Adventisten - Auf einen Blick\" enthält neben Angaben über Glaube, Herkunft und Lebensstil ihrer Mitglieder die wichtigsten statistischen Zahlen und Erläu­terun­gen zu den umfangreichen Aktivitäten der weltweiten protestantischen Freikirche. In der Rubrik \"Fakten\" sind mit Stand vom 1. Januar 2002 insgesamt 12 320 834 erwachsen getaufte Gemeindeglieder in 203 Ländern bei einer jährlichen Zuwachsrate von 5,4 Prozent verzeichnet. Die Adventisten unterhalten weltweit 6 355 Schulen, Colleges und Universitäten, 555 Krankenhäuser und Kliniken sowie 161 Alten-, Kinder- und Waisenheime. Die \"Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe\" (ADRA) arbeitet derzeit in 125 Ländern. Ihre Projekte kamen 2001 über 16 Millionen Menschen zugute. Das Faltblatt kann kostenlos bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Abteilung Kommunikation, Postfach 5126, 8050 Zürich, Fax (061) 261 61 18, E-Mail info@stanet.ch bezogen werden.

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30 Jahre deutschsprachiges Gemeindeblatt \"Adventecho\" uparrowprint druckenemail versenden

Lüneburg/Deutschland, 26.02.2003 / APD

In einer Auflage von 12 000 Exemplaren erschien am 1. Januar 1973 im Advent-Verlag, der damals seinen Sitz in Hamburg (Deutschland) hatte, die erste Ausgabe der monatlichen adventistischen Kirchenzeitschrift \"Adventecho\". Die deutschsprachigen Siebenten-Tags-Adventisten hatten beschlossen, künftig ein gemeinsames Magazin für ihre Mitglieder herauszugeben. Während die Adventisten in der Schweiz und in Österreich den gewohnten Titel ihres Blattes wiederfanden, mussten sich die Gemeindeglieder in Deutschland von dem seit 1922 vertrauten \"Adventboten\" verabschieden. Der damalige Chefredakteur Gerhard Rempel erläuterte: \"Das neue \'Adventecho\' wird die bewährten Traditionen beider Blätter aufnehmen und in ihrem Sinn fortfahren, um eine umfassende Zeitschrift für alle deutschsprachigen Gemeinden zu sein.\"
Dreissig Jahre später präsentiert sich das \"Adventecho\", mit Redaktion im norddeutschen Lüneburg und Druck in Hamburg, in einer vierfarbigen Aufmachung. Die Auflagenhöhe sank auf 7 500 Exemplare, die Seitenzahl erhöhte sich von 20 auf 32. Nach Einschätzung des heutigen Chefredakteurs Friedhelm Klingeberg wird jedes Exemplar von drei bis vier Personen gelesen. \"Es erstaunt mich immer wieder, welch starkes Echo, nicht nur bei brisanten Themen, die zahlreichen Leserbriefe widerspiegeln.\"

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Adventisten verurteilen Terrorismus uparrowprint druckenemail versenden

New York/USA, 26.02.2003 / APD

Die Siebenten-Tags-Adventisten stehen hinter dem Aufruf des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, den Terrorismus weltweit zu ächten. \"In den letzten Jahren hat sich der Terrorismus immer mehr verbreitet und überall in der Welt Chaos und Zerstörung verursacht\", gab der Beauftragte der adventistischen Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) am Sitz der Vereinten Nationen, Jonathan Gallagher, zu bedenken. \"Als Kirche sind wir über die Entwicklung sehr bekümmert und verurteilen jeden Terrorismus.\" Er erinnerte an folgenden Wortlaut einer Stellungnahme der Generalkonferenz aus dem Jahr 1985: \"In einer Welt voller Kampf und Hass, einer Welt ideologischer und militärischer Konflikte, möchten Siebenten-Tags-Adventisten als Friedensstifter bekannt werden und sich für weltweite Gerechtigkeit und Frieden unter Christus als dem Oberhaupt einer neuen Menschheit einsetzen.\"

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UN-Tribunal verurteilt ruandischen Pastor uparrowprint druckenemail versenden

Arusha/Tansania, 26.02.2003 / APD

Der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen zur Aufarbeitung des Völkermordes in Ruanda (ICTR) hat in Arusha/Tansania den früheren Vorsteher der Siebenten-Tags-Adventisten im Süden Ruandas und ehemaligen Pastor, Elizaphan Ntakirutimana, für schuldig befunden. Der 78-jährige wurde wegen Beihilfe und Begünstigung zum Völkermord zu zehn Jahren Haft verurteilt. Sein Sohn Gérard, der als Arzt am adventistischen Krankenhaus in Mugonero tätig war, erhielt wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschheit eine Freiheitsstrafe von 25 Jahren.
\"Die Tragödie in Ruanda, der sinnlose Tod Tausender Menschen kann nicht vergessen werden\", betonte Ray Dabrowski (Silver Spring, Maryland/USA), Kommunikationsdirektor der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten. \"Christen sollten Gewalt als Mittel der Konfliktlösung ablehnen. Der Kern der christlichen Botschaft ist Versöhnung, Mitempfinden und Liebe, die alle Grenzen hinsichtlich der Sprache, Rasse oder Nationalität überschreitet.\"
\"Das Urteil des Gerichtshofs stimmt uns traurig\", fügte Dabrowski hinzu. \"Die Vielschichtigkeit des Falles, die oft widersprüchlichen Beweismittel und der tief sitzende Schmerz der Betroffenen haben es dem Gericht nicht leicht gemacht. Als Kirche leiden und trauern wir mit allen, deren Leben durch die schrecklichen Ereignisse zerstört wurde.\"
\"Voller Trauer sehen wir\", so Dabrowski, \"dass sich Mitglieder unserer Kirche anscheinend gegen die eigenen Gläubigen und ihre Nachbarn gewandt haben. Wir sind erschüttert, dass die Verurteilten gegen die Grundsätze unserer Kirchen gehandelt haben. Wir bitten um Vergebung.\"
Nach dem Bekanntwerden der ersten Beschuldigungen gegen Elizaphan Ntakirutimana und seinen Sohn hätten adventistische Kirchenvertreter auf eine zügige Aufklärung durch rechtlich legitimierte unabhängige Gremien gedrängt. Die Freikirche habe mit dem UN-Tribunal und den Anwälten der Angeklagten Kontakt gehabt.
Der ruandische Staatsbürger und zum Hutu-Volk gehörende Elizaphan Ntakirutimana verbrachte seinen Ruhestand seit 1994 in der Nähe von Laredo/Texas. 1996 wurde er vom UN-Gerichtshof angeklagt, im September desselben Jahres verhaftet und Anfang 2000 von den Vereinigten Staaten ausgeliefert, um sich in Tansania vor Gericht zu verantworten. Während des Genozids in Ruanda war er Vorsteher der Südruanda Mission der Adventisten.
Laut Urteilspruch des Internationalen Gerichtshofes der Vereinten Nationen (ICTR) hätten der Angeklagte und sein Sohn Tutsis, die in der Präfektur Kibuye auf dem adventistischen Mongonero-Krankenhausgelände und in der Gegend von Bisesero Schutz suchten den Gendarmen und Interahamwe-Milizen ausgeliefert. Dabei seien Hunderte von Männern, Frauen und Kindern getötet worden. Während das Gericht Elizaphan Ntakirutimana bescheinigte, dass er selbst keinen Menschen ermordet habe, sah das Tribunal es als erwiesen an, dass sein Sohn Gérard den Buchhalter des Krankenhauses umgebracht und auch auf andere Flüchtinge geschossen habe. Die Richter beschrieben die beide Angeklagten vor ihrer Tat als religiöse, tolerante Menschen, bei denen keinerlei Feindlichkeit gegenüber anderen ethnischen Gruppen erkennbar gewesen sei. Während des zwölf Monate dauernden Prozesses in Arusha hatten die inzwischen Verurteilten stets ihre Unschuld beteuert.
Wie vom ICTR zu erfahren war, sei das Urteil der Richter einstimmig ausgefallen. Sofern kein Einspruch erfolgt, werden Vater und Sohn ihre Gefängnisstrafe in einem Land verbüssen, mit dem eine Strafvollzugsvereinbarung besteht. Das Gericht hat bisher zehn Angeklagte verurteilt und einen Freispruch gefällt.
Dem Völkermord in Ruanda sind zwischen April und Oktober 1994 zwischen 800 000 und eine Million Tutsis sowie oppositionelle Hutus zum Opfer gefallen. Auch 225 adventistische Pastoren und etwa 10 000 Gemeindeglieder kamen während des Genozids ums Leben. Im März 1998 führte die Freikirche zahlreiche Versöhnungskonferenzen durch, die den offenen Dialog und das Vertrauen zwischen den rivalisierenden Stämmen fördern sollten. Der adventistische Minister Esdras Mpyisi, Berater des früheren ruandischen Königs, leitete Gespräche, in denen die verfeindeten Gruppen vereinbarten, künftig tolerant und in gutem Einvernehmen zusammen zu arbeiten.
In Ruanda leben rund 350 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 1 161 Gemeinden. Die Freikirche unterhält dort drei höhere Schulen, 39 Grundschulen, ein Krankenhaus und neun Kliniken.

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Adventistische Kirche durch Brandstiftung zerstört uparrowprint druckenemail versenden

Saransk/Russland, 26.02.2003 / APD

Durch Brandstiftung ist die adventistische Kirche in Saransk, der Hauptstadt der zu Russland gehörenden Mordwinischen Republik, südöstlich von Moskau, zerstört worden. Die Täter sind nach Polizeiangaben noch unbekannt. Bereits im Dezember war ein Brandanschlag auf das Gotteshaus verübt worden. Durch mehrere Fenster geworfene Benzinflaschen richteten damals nur geringen Schaden an.
Adventistische Kirchenleiter in der Region zeigten sich über die Zunahme von Gewalt gegenüber religiösen Minderheiten besorgt. Im November letzten Jahres war auf den Sohn eines adventistischen Pastors in Nischnekansk mit dem Messer eingestochen worden. Im Dezember wurde ein Nachtwächter vor der adventistischen Kirche in Cheboksary ermordet.

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Gericht: Adventisten müssen am Samstag arbeiten uparrowprint druckenemail versenden

Chisisnau/Moldawien, 26.02.2003 / APD

Das Oberste Berufungsgericht Moldawiens hat die Kündigung von vier adventistischen Eisenbahnangestellten als rechtmässig befunden, die sich geweigert hatten, am Samstag, ihrem biblischen Ruhetag (Sabbat), zu arbeiten. Damit fällte es eine anders lautende Entscheidung als zwei untergeordnete Gerichte zuvor. Zur Kündigung kam es, als die Regierung den 18. Mai 2002, einen Samstag, zum allgemeinen Arbeitstag erklärte, worauf die Eisenbahner anboten, stattdessen am darauffolgenden Sonntag zu arbeiten, was jedoch die Bessarabische Bahngesellschaft ablehnte.
Der Kommunikationsdirektor der Euro-Asien Abteilung, der Freikirchenleitung der Adventisten in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Pastor Valery Ivanov (Moskau), zeigte sich vom Urteilsspruch überrascht. \"Die Verfassung Moldawiens garantiert ausdrücklich das Recht eines Gläubigen, für ihn heilige Tage zu beachten. Der Gerichtsentscheid betrifft daher nicht nur Adventisten, sondern auch Gläubige anderer Konfessionen\", sagte er. Die moldawische Freikirchenleitung werde die schriftliche Urteilsbegründung prüfen und sich an den Leitenden Staatsanwalt des Landes wegen Verletzung der verfassungsrechtlich garantierten Religionsfreiheit wenden. Gegebenenfalls könnte auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg angerufen werden. In Moldawien leben 11 630 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 132 Gemeinden.

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In Deutschland leben über 40 000 Siebenten-Tags-Adventisten uparrowprint druckenemail versenden

Ostfildern/Deutschland, 26.02.2003 / APD

In Deutschland leben gegenwärtig 35 948 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten. Das sind 125 mehr als im Jahr 2001. Dazu kommen rund 5 300 Kinder und Jugendliche, die in Gruppen betreut werden. 862 Taufen und Aufnahmen in die Freikirche sowie 166 Zuzüge von Adventisten aus dem Ausland standen im letzten Jahr 588 Todesfälle sowie 295 Austritte und Ausschlüsse gegenüber. Die Zahl der Adventgemeinden blieb mit 569 unverändert. Seit dem Tiefstand von 1989 mit 33 998 nimmt die Mitgliederzahl wieder kontinuierlich zu. Die Steigerung ist laut Pastor Dr. Rolf Pöhler (Hannover), dem Vorsitzenden der protestantischen Freikirche in Deutschland, hauptsächlich auf den Zuzug von Adventisten aus der ehemaligen Sowjetunion zurückzuführen.
Die Freikirche, die in jedem Bundesland eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, hat neun regionale Kirchenleitungen (Vereinigungen), die zu dem Nord- und Süddeutschen Verband als überregionale Zusammenschlüsse gehören. Sie unterhält das Berliner Krankenhaus \"Waldfriede\", die Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg, das Schulzentrum Marienhöhe, Darmstadt, mit Gymnasium und Realschule, sowie vier Grundschulen und 15 Kindergärten. Auch das Medienzentrum \"Stimme der Hoffnung\", Darmstadt, mit Blindenhörbücherei und Internationalem Bibelstudien-Institut, der Advent- und Saatkorn-Verlag, Lüneburg, sowie das ebenfalls dort ansässige DE-VAU-GE Gesundkostwerk stehen unter adventistischer Leitung. Das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) betreut über örtliche Helferkreise rund 55 000 bedürftige Menschen pro Jahr. Zu ihm zählen zwei Kliniken für Suchtkranke, sieben Altenheime, fünf Erholungseinrichtungen, drei Beratungsstellen für Alkohol- und Drogenabhängige, acht psychosoziale Beratungsstellen, sieben Suppenküchen, ein Übernachtungshaus für Frauen, eine Kleiderkammer, zwei Katastrophen- und Spendenlager, ein Dienstleistungstauschring, 37 Selbsthilfe- und Abstinenzgruppen, 120 Altenclubs und 295 sonstige sozial tätige Gruppen. Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege (DVG) verfügt zur Zeit über 57 Regionalgruppen, die Seminare zur Gesunderhaltung (Prävention) sowie Raucherentwöhnungskurse anbieten. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland führt humanitäre Massnahmen in aller Welt durch.

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Mehr Adventisten in Israel uparrowprint druckenemail versenden

Jerusalem/Israel, 26.02.2003 / APD

Seit 1985 ist die Mitgliederzahl der Siebenten-Tags-Adventisten in Israel von 50 auf über 1 200 gestiegen, teilte der dortige Vorsteher der Freikirche, Pastor Richard Elofer (Jerusalem), mit. Jeden Samstag würden zwischen 1 500 und 2 000 Gläubige den Sabbatgottesdienst in den elf adventistischen Gemeinden des Landes besuchen. Der Zuwachs sei auf seit 1997 gegründete Gesprächskreise in Privatwohnungen zurückzuführen. Inzwischen seien 120 Gesprächsleiter ausgebildet worden.

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Adventistisches Verlagshaus in Jerusalem eröffnet uparrowprint druckenemail versenden

Jerusalem/Israel, 26.02.2003 / APD

In Jerusalem haben die Siebenten-Tags-Adventisten ein Verlagshaus eröffnet. Es trägt den Namen \"Chaim Veshalom\" (\"Leben und Frieden\"). \"Adventisten gibt es schon seit 1896 im Heiligen Land, aber erst jetzt konnten wir einen eigenen Verlag gründen\", sagte der dortige Vorsteher der Freikirche, Pastor Richard Elofer (Jerusalem). Da bis zu 2 000 Gläubige die adventistischen Gottesdienste im Land besuchten, sei der Bedarf an hebräischer Literatur gestiegen. Die meisten Gottesdienstbesucher seien Einwanderer aus Europa und der früheren Sowjetunion.

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Adventisten evakuieren Personal aus Abidjan uparrowprint druckenemail versenden

Abidjan/Elfenbeinküste, 26.02.2003 / APD

Die Bürgerkriegsunruhen in dem Staat Elfenbeinküste haben die westafrikanische Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten mit Sitz in der Hauptstadt Abidjan in Mitleidenschaft gezogen. Wie deren Präsident, Pastor Luka Daniel, mitteilte, seien sicherheitshalber zunächst Frauen und Kinder ausländischer Angestellter nach Accra/Ghana evakuiert worden. Nur das unbedingt notwendige Personal solle im Land bleiben. Die westafrikanische Kirchenleitung umfasst die Adventisten in Kap Verde, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad, Senegal, Gambia, Guinea Bissau, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun, in der Zentralafrikanischen Republik, Äquatorialguinea, Gabun und Kongo (Brazaville). Dort leben über 700 000 Gemeindeglieder in 2 845 Gemeinden. In der Republik Elfenbeinküste gibt es rund 8 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 41 Gemeinden. Die Freikirche unterhält dort eine höhere Schule und ein Aufnahmestudio für Rundfunksendungen.

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Adventisten gegen Aufnahmeprüfungen am Samstag uparrowprint druckenemail versenden

Ikeja/Nigeria, 26.02.2003 / APD

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat sich erneut mit der Bitte an die nigerianische Regierung gewandt, dass die Aufnahmeprüfungen für Universitäten vom Samstag auf einen anderen Tag verlegt würden. \"Seit sieben Jahren tragen wir unser Anliegen vor, den von uns gefeierten biblischen Ruhetag (Sabbat) am Samstag zu berücksichtigen\", sagte der Vorsteher der dortigen Freikirche, Pastor Joseph Ola (Ikeja bei Lagos). \"Ohne die landesweit am Samstag stattfindende Aufnahmeprüfung kann sich kein Student an einer nigerianischen Universität einschreiben.\" Die Babcock University in Ikeja als einzige adventistische Hochschule im Lande sei nicht in der Lage, alle adventistischen Studenten aufzunehmen. Sie habe lediglich eine Kapazität von rund 1 000 Studierenden, die die Fachbereiche Pädagogik, Geschichte, Sprachen, Landwirtschaft, Mathematik, Informatik, Technologie, Wirtschaftswissenschaft, Betriebswirtschaft, Gesundheitswissenschaften und Soziologie belegen können. In Nigeria leben rund 200 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 662 Gemeinden. Neben der Babcock University unterhält die dortige Freikirche 35 Grundschulen, vier Krankenhäuser und 18 Kliniken.

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Adventistische Literatur für Muslime uparrowprint druckenemail versenden

Athen/Griechenland, 26.02.2003 / APD

Vertreter adventistischer Verlagshäuser trafen sich in Athen, um über die Herausgabe von Literatur, die in islamischen Ländern verbreitet werden darf, zu beraten. \"In vielen islamischen Staaten ist der Verkauf von christlicher Literatur verboten\", teilte Howard Faigao (Silver Spring, Maryland/USA), stellvertretender Verlagsdirektor der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Es gelte daher, Literatur zu entwickeln, die nicht unter das Verbot falle, aber aufgeschlossenen Muslimen praktische Lebenshilfe vermittle. Dazu müssten die 56 adventistischen Verlagshäuser in aller Welt zusammenarbeiten.

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Erste öffentliche Evangelisation der Adventisten in Kambodscha uparrowprint druckenemail versenden

Phnom Penh/Kambodscha, 26.02.2003 / APD

Zwischen 1 700 und 2 000 Personen besuchten in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh allabendlich die insgesamt elf Bibelvorträge der Pastoren Jan Paulsen und Michael Ryan (Silver Spring, Mary­land/USA), Präsident beziehungsweise Direktor für globale Mission der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten. Es war das erste Mal, dass die Freikirche in dem südostasiatischen Land eine öffentliche Evangelisation durchführen durfte. Nach den Vorträgen liessen sich fast 800 Besucher taufen und schlossen sich den Adventisten an. Ein halbes Jahr zuvor waren bereits 30 kambodschanische Laienevangelisten der Freikirche in der Stadt tätig und hatten zu Bibelstudiengruppen und Gesprächskreisen in Privatwohnungen eingeladen.
Vor der kommunistischen Diktatur von Pol Pot im Jahr 1975 gab es nur in Phnom Penh eine adventistische Kirche mit 33 Gemeindegliedern von denen nur wenige den Terror der \"Roten Khmer\" überlebten. Ende 1991 fand in der Hauptstadt wieder ein adventistischer Gottesdienst mit etwa 30 Gläubigen statt. 1993 erfolgte die staatliche Anerkennung der Siebenten-Tags-Adventisten als Kirche. 1995 entstand in Battambang das erste adventistische Gotteshaus nach der Schreckensherrschaft Pol Pots. 1996 wurde mit Lim Teng Pheng der erste einheimische Pastor ordiniert. Im gleichen Jahr kam es zur Gründung einer Privatschule in Phnom Penh, die heute von 270 Kindern besucht wird. Vor der Evangelisation von Paulsen und Ryan gab es in Kambodscha 3 880 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten.

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Mehr Katholiken uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 26.02.2003 / APD

Weltweit gab es im Jahr 2001 1,061 Milliarden Katholiken, rund zehn Millionen mehr als im Jahr zuvor. Wie aus dem Päpstlichen Jahrbuch \"Annuario Pontificio 2003\" hervorgeht, stieg damit die Zahl der Katholiken seit 1978 um 40 Prozent. Den grössten Zuwachs gab es in Afrika mit 148 Prozent, während in Europa die Zahl gleich blieb. Die Katholiken werden von über 4,2 Millionen Seelsorgern betreut. Davon sind 4 640 Bischöfe, 405 067 Priester, 29 204 ständige Diakone, 54 970 Ordensbrüder, 792 317 Ordensschwestern, 139 078 Laienmissionare und über 2,8 Millionen Katecheten. Laut Jahrbuch hat der Vatikan 2002 mit Ost-Timor und Katar diplomatische Beziehungen aufgenommen, die er inzwischen mit 175 Staaten unterhält.

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\"Präventivkrieg gegen den Irak ist unmoralisch\" uparrowprint druckenemail versenden

Berlin/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Kirchenführer aus Europa, den USA und dem Nahen Osten haben sich in Berlin in einer Resolution für eine friedliche Lösung der Irak-Krise ausgesprochen. Nachdrücklich fordern sie, den UN-Inspektoren ausreichend Zeit für deren Arbeit zu lassen. Die Ziele, die besonders von den USA zur Begründung eines Krieges gegen den Irak angeführt würden, seien laut Erklärung nicht akzeptabel. Die leitenden Kirchenvertreter rufen die Regierung des Irak dazu auf, alle Massenvernichtungswaffen zu zerstören und in jeder Hinsicht mit den UN-Inspektoren zusammen zu arbeiten.
Wörtlich heisst es in der sogenannten \"Berliner Erklärung\" : \"Als Menschen des Glaubens drängt uns die Liebe zu unseren Nächsten dazu, gegen Krieg Widerstand zu leisten und friedliche Konfliktlösungen zu suchen. ... Ein präventiver kriegerischer Angriff als Mittel, die Regierung eines souveränen Staates auszuwechseln, ist unmoralisch und stellt eine Verletzung der UN-Charta dar. ... Wir rufen die Regierung des Irak dazu auf, alle Massenvernichtungswaffen zu zerstören und damit verbundene Forschung und Produktionsstätten aufzugeben. Der Irak muss in jeder Hinsicht mit den UN-Inspektoren zusammenarbeiten und allen seinen Bürgern die volle Anerkennung der bürgerlichen und politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte garantieren.\"
Den Aufruf unterstützen unter anderem Präses Manfred Kock, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Konrad Raiser, Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Dr. Keith Clements, Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Bischof Dr. Walter Klaiber, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Dr. Bob Edgar, Generalsekretär des Nationalrats der Kirchen Christi in den USA (NCCC) und Pastor Dr. Nuhad Daound Tomeh vom Generalsekretariat des Mittelöstlichen Kirchenrates (MECC).

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Irakische Adventisten beten und arbeiten uparrowprint druckenemail versenden

Nikosia/Zypern, 26.02.2003 / APD

\"Die Siebenten-Tags-Adventisten in Bagdad wollen den Ausbau ihres Gemeindezentrums ungeachtet eines möglichen Krieges fortsetzen\", sagte der Vorsteher der evangelischen Freikirche im Nahen Osten, Pastor Michael Porter (Nikosia/Zypern). Für die fast 200 Mitglieder in der irakischen Hauptstadt seien die Räumlichkeiten zu klein geworden, so dass durch die Erweiterung das Sitzplatzangebot verdoppelt werden solle. Die Freikirche ist seit 1923 im Irak vertreten und gehört zu den 13 vom Staat anerkannten Kirchen. Insgesamt gibt es drei Gemeinden mit 235 erwachsen getauften Mitgliedern im Land.
Obwohl die Gottesdienste und Planungen für künftige Veranstaltungen wie gewohnt stattfänden, machten sich die irakischen Adventisten Gedanken über die angespannte politische Lage. \"Unsere dortigen Gemeindeglieder sind sehr darüber besorgt, dass sie, wie bereits im Golfkrieg vor über zehn Jahren, wieder leiden müssen\", beklagte Porter. Da bei einem Angriff die Strom- und Wasserversorgung ausfallen würde, seien sie dabei, in ihren Gärten Brunnen zu graben und sich auf ein Leben ohne Elektrizität einzustellen.
\"Adventisten lieben den Frieden und werden weiterhin für eine friedliche Lösung dieses und anderer Konflikte beten.\" Dennoch gebe es laut Porter auch Pläne, ausländische Mitarbeiter aus dem Irak abzuziehen und Hilfsmassnahmen vorzubereiten. Im Falle eines Krieges würden die Adventisten in einem der Nachbarländer Nahrungsmittel, Zelte und Dinge des täglichen Bedarfs für Flüchtlinge bereitstellen.

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Irakkrieg mit friedlichen Mitteln vermeiden uparrowprint druckenemail versenden

Bern, 26.02.2003 / APD

\"Ein Krieg im Irak würde viele menschliche Opfer fordern und die Folgen für die Weltgemeinschaft wären verheerend\", gab der Präsident der Euro-Afrika Abteilung der Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Ulrich Frikart (Bern), zu bedenken. Deshalb rufe die Kirchenleitung ihre Mitglieder in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordafrika, der Türkei, dem Iran und Afghanistan erneut auf, sich mit friedlichen Mitteln für die Vermeidung eines Krieges und für das Wohl aller Menschen und Völker einzusetzen, da Gott der Herr des Friedens sei. \"Als Christen wollen wir uns durch Jesu Wort aus der Bergpredigt ermutigen lassen: \'Selig sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heissen\'\", unterstrich Frikart.
Auch der Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Adventisten, Pastor Dr. Jan Paulsen (Silver Spring, Maryland/USA), hatte sich gegen einen möglichen Irakkrieg ausgesprochen. Er erinnerte daran, dass die Freikirche traditionell ihre Mitglieder auffordere, nicht an Kampfhandlungen teilzunehmen, und betonte: \"Ich glaube nicht, dass Konflikte durch Gewalt und Krieg gelöst werden können. Wir müssen lernen, zu verhandeln und Lösungen durch Vereinbarungen finden.\"

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\"Stoppt die Kriegsvorbereitungen gegen den Irak!\" uparrowprint druckenemail versenden

München/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Fast 250 Theologen, die an Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig sind, haben in einem Appell die verantwortlichen Politiker und deren Berater in den USA sowie deren Verbündete aufgefordert, die Kriegsvorbereitungen gegen den Irak zu stoppen. Unrechtmässige diktatorische Regime sollten durch konsequenten internationalen Druck und nicht durch militärisches Eingreifen zum Aufgeben gezwungen werden. Die christlichen Hochschullehrer zeigen sich darüber betroffen, dass der Krieg wieder als Mittel der Politik betrachtet werde. Die ungeheuren Kosten eines solchen Krieges und seiner Vorbereitung würden dringend für notwendige Massnahmen zur Schaffung von mehr Gerechtigkeit in der Welt gebraucht. Der Appell wurde auch von Wolfgang Kabus, Professor für Kirchenmusik und Hymnologie an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg unterzeichnet.

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Europäische Kirchen für friedliche Lösung des Irakkonflikts uparrowprint druckenemail versenden

Bukarest/Rumänien, 26.02.2003 / APD

Während seiner Jahrestagung in Bukarest hat sich der Gemeinsame Ausschuss der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des römisch-katholischen Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) für eine friedliche Lösung des Irakkonfliktes ausgesprochen. In der auch von den katholischen Bischöfen aus England und Polen unterzeichneten Abschlusserklärung fordert der Ausschuss die politisch Verantwortlichen auf, alle nur möglichen gewaltfreien Mittel zu nutzen, um einen Ausweg aus der gegenwärtigen Sackgasse zu finden.

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Methodist Bush denkt anders als seine Kirche uparrowprint druckenemail versenden

Frankfurt am Main/Deutschland, 26.02.2003 / APD

US-Präsident George W. Bush sei zwar Mitglied der United Methodist Church, doch er lehne wichtige ethische Grundprinzipien der eigenen Kirche ab, meint der Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Dr. Walter Klaiber (Frankfurt/Main). Schon als Gouverneur in Texas habe es mit Bush Probleme gegeben. Zu den Sozialen Grundsätzen der Methodisten gehöre seit Jahren die Forderung nach der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe, woran sich Bush als Gouverneur von Texas nicht gehalten habe. Dort seien während seiner Amtszeit mehr Hinrichtungen erfolgt als in jedem anderen Bundesstaat der USA.
Nach Klaiber sei der Meinungsunterschied beim US-Präsidenten in der Frage des Krieges als Mittel der Politik mindestens ebenso dramatisch. Denn die Methodisten bekennen in ihren Sozialen Grundsätzen, \"dass Krieg mit der Lehre und dem Beispiel Christi unvereinbar ist. Wir verwerfen deshalb den Krieg als Instrument der Politik. Wir bestehen darauf, das es die wichtigste moralische Pflicht aller Staaten ist, alle zwischen ihnen aufkommenden Konflikte mit friedlichen Mitteln zu regeln.\" Wer die Reden des Präsidenten etwas genauer analysiere, werde erkennen, dass der \"überzeugte Methodist\" Bush sich weder auf die Lehre seiner Kirche noch allgemein auf bestimmte biblische Aussagen berufe. So biblisch orientiert die persönliche Frömmigkeit des Präsidenten sein mag, so wenig sei es die theologische Begründung seiner politischen Philosophie. Sie wurzele in einem säkularisierten, wenn auch immer noch religiös begründeten Erwählungsdenken der USA, die als Weltmacht entsprechende Verantwortung zu tragen habe.

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Biblische Schriften im Irak verteilt uparrowprint druckenemail versenden

Beirut/Libanon, 26.02.2003 / APD

Die Bibelgesellschaften von Jordanien und dem Libanon haben in Zusammenarbeit mit der christlichen Organisation \"Maranah Book Ministries\" ihre Verteilaktion mit biblischen Schriften im Irak erfolgreich abgeschlossen. Wie die Libanesische Bibelgesellschaft, Beirut, mitteilte, seien im Januar 124 500 biblische Kalender sowie Tausende Neue Testamente und Kinderbibeln in Bagdad, Basra, Kirkuk und Mosul ohne Zwischenfälle verteilt worden. Die Grenzkontrollen hätten ungehindert passiert werden können. Aufgrund der grossen Nachfrage sei eine weitere Aktion geplant. Dafür würde bereits mit dem Druck von 10 000 Bibeln und 5 000 Neuen Testamenten begonnen. Im Irak gibt es keine eigene Bibelgesellschaft. Für die Verbreitung der Heiligen Schrift ist seit fast 20 Jahren die Bibelgesellschaft im Libanon zuständig. Etwa fünf Prozent der 22,7 Millionen Iraker sind Christen. Der Islam ist Staatsreligion.

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ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft. ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23. Postfach 5126, 8050 Zürich; Telefon +41-(0)44 515 03 10. E-Mail: info@adra.ch. Web Site: http://www.adra.ch

Hilfe für Waisenhaus in der Ukraine uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Ein Waisenhaus mit 125 Kindern zwischen sieben bis 17 Jahren in Kalininskoye/Ukraine will die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Deutschland unterstützen. Laut ADRA-Sprecher Horst Jenne (Weiterstadt) seien die Kinder nur einseitig und unzureichend ernährt. Sie benötigten Kleidung, Schuhe und Spielsachen. In den Wintermonaten wäre die Lage besonders schlimm, da die Kinder in den zum Heim gehörenden Schulräumen frieren müssten. Sinke die Temperatur unter den Gefrierpunkt, sässen sie während des Unterrichts auf dem Fussboden im Heim, das nur notdürftig beheizt werde. Dort fehle es auch an Handtüchern, Geschirr und Bettwäsche. Die hygienischen Verhältnisse seien erschreckend. ADRA möchte die dringendsten Nöte beheben und die sieben Schulräume sanieren. Dazu müssten der Fussboden neu gelegt, ein Kesselraum für die Zentralheizung eingerichtet und die gesamten Heizungsrohre erneuert werden.

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Sauberes Trinkwasser für Dorfbewohner uparrowprint druckenemail versenden

Wien/Österreich, 26.02.2003 / APD

Für sauberes Trinkwasser sorgt ein Brunnen in dem äthiopischen Dorf Illu Kurra im Wuchale Jidda Distrikt der Oromiya Region, den die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Österreich graben liess. Bisher nutzten die 300 Dorfbewohner schmutziges Flusswasser zum Trinken, und während der Trockenzeit mussten die Frauen mit ihren Tonkrügen zehn Kilometer zurücklegen, um an das kostbare Nass zu gelangen. Jetzt verfügen die Menschen das ganze Jahr über sauberes Trinkwasser. Obwohl die installierte Handpumpe nicht reparaturanfällig ist, wurde ein Wasserkomitee aus fünf Dorfbewohnern gebildet, das sich für den Brunnen verantwortlich fühlt und mit dem nötigen Werkzeug eventuelle Reparaturen selbst durchführen kann.

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Suppenküche in Cernica uparrowprint druckenemail versenden

Bukarest/Rumänien, 26.02.2003 / APD

In Cernica, rund zwölf Kilometer südlich von Bukarest, erhalten täglich einhundert Bedürftige eine warme Mahlzeit in der Suppenküche der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Rumänien. Neben Sozialarbeitern stellt die Stadtverwaltung auch die Räumlichkeiten zur Verfügung. ADRA-Österreich finanziert die Essensausgabe.

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Lesen und schreiben für Erwachsene uparrowprint druckenemail versenden

Managua/Nicaragua, 26.02.2003 / APD

In vier Stadtteilen Managuas sollen Erwachsene künftig lesen und schreiben lernen. Die Analphabetenrate sei in Nicaragua besonders hoch, sagte Ana Torpoco, die für dieses Projekt der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA zuständig ist. Durch den Bürgerkrieg in den 1980er Jahren und durch zahlreiche Naturkatastrophen, die Familien verarmen liessen, hätten viele Kinder keine Schule besuchen können. In Managua sollen 50 ehrenamtliche Lehrerinnen eingesetzt werden. Die meisten von ihnen sind adventistische Pastorenfrauen. In Nicaragua leben 50 000 Siebenten-Tags-Adventisten in 132 Gemeinden.

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Hilfe für Überschwemmungsopfer uparrowprint druckenemail versenden

Lima/Peru, 26.02.2003 / APD

Für 2 000 Familien, die bei der Überschwemmungskatastrophe in Puno/Peru ihr Hab und Gut verloren, hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Decken, Kleidung, Zelte und Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Nach heftigen Regenfällen zerstörten die Fluten 700 Häuser und sieben Brücken und beschädigten 2 300 weitere Wohngebäude sowie 44 Schulen. 7 000 Rinder ertranken, und Tausende Hektar Ackerland wurden überschwemmt.

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Landwirtschaftsentwicklung in Peru uparrowprint druckenemail versenden

Lima/Peru, 26.02.2003 / APD

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA will in der peruanischen Cajamarca Region Bewässerungskanäle anlegen lassen, um 900 Bauern und ihren Familien zu besseren Ernten zu verhelfen. Ausserdem unterweisen ADRA-Mitarbeiter die Landbevölkerung in der Terrassenanbaumethode, in der Nutzung von Gewächshäusern, im Bau von Scheunen, um die Ernte geschützt aufbewahren zu können, und wie die Bauern ihre Produkte besser vermarkten können. Darüber hinaus stellt ADRA Saatgut zur Verfügung, das einen höheren Ertrag erwarten lässt.

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Gesünder leben uparrowprint druckenemail versenden

Lima/Peru, 26.02.2003 / APD

Gesundheitsvorsorge für 50 000 Menschen der peruanischen Cajamarca Region will die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA durchführen. Das Projekt umfasst Kurse in gesunder Lebensweise, richtiger Säuglingsernährung sowie für die Gesundheit für Mutter und Kind.

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Medien

Seit zehn Jahren arabische Programme aus Zypern uparrowprint druckenemail versenden

Nikosia/Zypern, 26.02.2003 / APD

Seit zehn Jahren sendet Adventist World Radio (AWR) Rundfunkprogramme in arabischer Sprache, die auf Zypern produziert und über einen Kurzwellensender in Novosibirsk/Russland ausgestrahlt werden. \"Wir beantworten jeden Brief, den wir erhalten\", sagte AWR-Sprecher Alex Elmadjian (Nikosia). Es sei für manche Hörer ein Opfer, an AWR zu schreiben, denn die Programme würden auch von ärmeren Menschen verfolgt. Beispielsweise könnte ein Iraker zum Preis einer Briefmarke für eine Postsendung ins Ausland fünf Laib Brot für seine Familie erhalten. AWR arbeite daran, in seinen arabischen Sendungen noch mehr die kulturellen Gegebenheiten der Hörer zu berücksichtigen.

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Brandstiftung im adventistischen Medienzentrum uparrowprint druckenemail versenden

Aarhus/Dänemark, 26.02.2003 / APD

Durch Brandstiftung ist das adventistische Medienzentrum in Arhus/Dänemark stark beschädigt worden. Der Schaden betrage 130 000 Euro, teilte Pastor Walder Hartmann (Aarhus), Kommunikationsabteilungsleiter der dänischen Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Die Täter seien drei Drogenabhängige, die auch die angrenzende staatliche Schule verwüstet hätten. Hartmann rechne damit, dass die Arbeit innerhalb von vier Wochen wieder aufgenommen werden könne. Zum Zentrum gehören ein Aufnahmestudio für Rundfunkprogramme, die über Lokalsender ausgestrahlt werden, ein Studio zur Herstellung von Videobeiträgen für \"Adventist Television Network\", das Bibelstudien-Institut und die Redaktion des dänischen Verlagshauses der Freikirche. In Dänemark leben 2 671 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 45 Gemeinden.

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Bibel

Die Bibel in 2303 Sprachen uparrowprint druckenemail versenden

Stuttgart/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Die Bibel und einzelne ihrer Bücher liegen jetzt in 2 303 Sprachen vor. Damit bleibe die Heilige Schrift, so die Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart, weltweit das am häufigsten übersetzte Buch, das gegenüber dem Vorjahr in 16 weiteren Sprachen gelesen werden könne. Eine vollständige Bibelübersetzung gibt es jetzt in 405 Sprachen, 13 mehr als im Jahre 2001. Das Neue Testament ist in weiteren 1 034 Sprachen verfügbar. Hinzu kommen einzelne Evangelien oder andere Teile der Heiligen Schrift in 864 Sprachen. Zu den jüngsten Übersetzungen zählt die Bibel in der Sprache der argentinischen Wichi-Indios. Experten schätzen, dass es weltweit rund 6 500 Mundarten gibt. Der Weltbund der Bibelgesellschaften und die 137 nationalen Bibelgesellschaften sind zur Zeit an 890 Übersetzungen in 600 Sprachen und Dialekten beteiligt. Anfang des 19. Jahrhunderts existierten Bibelübersetzungen nur in 68 Sprachen.

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Adventisten freuen sich über Bibeljahr uparrowprint druckenemail versenden

Hannover/Deutschland, 26.02.2003 / APD

\"Als Adventisten freuen wir uns über das Jahr der Bibel 2003\", schreibt der Vorsitzende der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Dr. Rolf Pöhler (Hannover), in einem \"Hirtenbrief\" an adventistische Pastoren und Gemeindeälteste. \"Ich möchte die Heilige Schrift auch in diesem Jahr zum wichtigsten Ratgeber meines Lebens und Dienstes machen. Sie gibt meinem Glauben substanziellen Gehalt, zeigt mir Gottes Willen für seine Gemeinde und schenkt mir die Gewissheit, das Gott für mich - für uns - da ist\", so Pöhler. Darüber hinaus biete das Bibeljahr den Adventgemeinden die hervorragende Gelegenheit, die Aufmerksamkeit unserer Zeitgenossen auf den vergessenen Bestseller zu lenken. Viele Gemeinden hätten besondere Aktivitäten, wie Vortragsabende, Ausstellungen und Verteilaktionen, geplant. Auch die Freikirchenleitung unterstütze diese Aktionen durch den gezielten Einsatz von Werbeanzeigen, Büchern und Gutscheinkarten für ein Bibelfernstudium. Doch der beste Werbeträger für die Bibel seien die Menschen, deren Leben ihre Botschaft nachhaltig verändert und erneuert habe.

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Drei Millionen Einladungen zum Bibelfernstudium uparrowprint druckenemail versenden

Darmstadt/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Unter dem Motto \"Menschen gewinnen für Jesus Christus und für die Bibel\" wollen im Frühjahr die Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland drei Millionen Einladungskarten für ein kostenloses Bibelfernstudium verteilen. Seit über 50 Jahren bietet das \"Internationale Bibelstudien-Institut\" des adventistischen Medienzentrums \"Stimme der Hoffnung\", Darmstadt, verschiedene Fernkurse zum Studium der Heiligen Schrift an. Der Grundkurs \"Start ins Leben\" wurde in acht Sprachen übersetzt und wird in 15 Ländern verwendet.
Das \"Internationale Bibelstudien-Institut\" verzeichne laut Pastor Matthias Müller, Geschäftsführer der \"Stimme der Hoffnung\", eine Zunahme an Teilnehmern. \"Seitdem wir mit Zeitschriftenanzeigen werben, sind die Teilnehmerzahlen der Bibelfernkurse deutlich gestiegen. Ausserdem melden sich viele Interessenten, weil sie eine unserer Verteilkarten erhalten haben.\" Im letzten Jahr seien 2 794 Kursteilnehmer betreut und über 20 000 eingesandte Fragebogen zu den Bibelstudienheften bearbeitet worden. \"Das sind fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr\", so Müller. Derzeit umfasst das Studienangebot zehn verschiedene Kurse, von denen drei online im Internet verfügbar sind. Ein Kurs ist in russischer Sprache.

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Lebensveränderung durch Botschaft der Bibel uparrowprint druckenemail versenden

Darmstadt/Deutschland, 26.02.2003 / APD

\"Wir leben zwar im \'christlichen Abendland\', aber viele Menschen geben heute nicht mehr viel auf Kirche, Gott und Bibel\", stellt Pastor Siegfried Wittwer (Darmstadt), Leiter des \"Internationalen Bibelstudien-Instituts\" beim adventistischen Medienzentrum \"Stimme der Hoffnung\", fest. Doch damit sei ihr Leben nicht besser geworden. Viele seien unzufrieden und depressiv. Andererseits hätten zahlreiche Menschen erfahren, dass sich ihr Leben positiv verändere, als sie sich für die Botschaft der Bibel öffneten. \"Wer mutlos oder voll Angst war, erlebt nun, wie Hoffnung, Mut und Freude sein Leben hell machten. Wer einsam war, weiss nun, dass Gott ihn begleitet und ihm beisteht\", so Wittwer. Ein Mann aus Köln habe geschrieben: \"Der Bibelfernkurs hat mir sehr geholfen, letzte Selbstzweifel zu beseitigen, und er hat mir meine Ängste genommen.\"
\"Seit Jahren biete das \'Internationale Bibelstudien-Institut\' einen kostenlosen Fernkurs an, mit dem auch Kirchenferne die Heilige Schrift besser verstehen lernen können\", betont Wittwer. Der Kurs mit dem Titel \"Start ins Leben\" sei kein trockener Bibelleseplan, sondern spreche die Fragen der Menschen von heute an. Anhand eines Fragebogens könnten die Teilnehmer ihrem Studienbegleiter Gedanken und Fragen mitteilen. Der Kurs \"Start ins Leben\" umfasst 29 Hefte und kann beim Internationalen Bibelstudien-Institut, Am Elfengrund 66, 64297 Darmstadt, Telefon (06151) 95 44 50, bestellt werden. Wer ihn online studieren will, findet ihn im Internet unter www.bibelstudien-institut.de.

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\"Zeichen der Zeit\" zum Thema Bibel stark gefragt uparrowprint druckenemail versenden

Lüneburg/Deutschland, 26.02.2003 / APD

Die Ausgabe I/2003 des adventistischen Magazins \"Zeichen der Zeit\" mit dem Schwerpunktthema \"Der Kompass (m)eines Lebens: Die Bibel\" war bereits nach kurzer Zeit vergriffen. \"Die Auflage von 150 000 Exemplaren reichte nicht aus, so dass wir 30 000 Stück nachgedruckt haben\", sagte Chefredakteur Elí Diez. Die Artikel sind auch im Internet unter www.advent-verlag.de/zeichen-der-zeit zu finden.

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Buchrezensionen

Harald Weigt, \"Verstehst du auch, was du liest? - Schwierige Bibelstellen erklärt\", Advent-Verlag, Lüneburg, 2002, Paperback, 239 Seiten, CHF 19.80, EUR 10.00, ISBN 3-8150-1862-5 uparrowprint druckenemail versenden

Martin Luthers \"sola scriptura\" (Die Schrift allein) lässt die Bibel als alleinige Glaubensgrundlage auf alle erdenklichen Fragen einleuchtende und verbindliche Erklärungen abgeben. Das von kirchlicher Tradition und philosophischer Blickrichtung unabhängige und vom heiligen Geist inspirierte göttliche Wort enthält jedoch auch etliche Inhalte ohne vordergründige Schlüssigkeit und letzte Deutlichkeit. Während manche noch stehen bleiben müssen, gibt es andere schwierige Bibelstellen, deren Sinn sich nach gründlichem Studium, spätestens bei Heranziehung anderer Übersetzungen erhellt und klar wird.

Harald Weigt hat sich ein Leben lang mit diesem Thema beschäftigt und jetzt ein Buch herausgegeben, das biblische Antworten zu allen Lebensbereichen anbietet. Nicht von ungefähr hat er den Titel \"Verstehst du auch, was du liest?\" dem Dialog des Philippus mit dem Kämmerer entnommen. Weigt ist vor allem so existentiellen Fragestellungen, wie \"Hat ein Mensch die Schlüssel zum Himmelreich\"?, \"Können Menschen Sünden vergeben\"?, \"Welche Sünde wird nicht vergeben\"?, \"Gibt es im Jenseits doch noch Vergebung\"? und \"Sündigt ein wahrer Christ nicht mehr\"? gründlich nachgegangen, die gerade für das interkonfessionelle Gespräch sehr hilfreich sein können.
Von nicht minderer Bedeutung ist die oft gehörte Behauptung einer unsterblichen Seele, zu der die Bibel eine andere Auffassung vertritt. Weigt hat sich auch der biblischen Gesetze und ihrer Gültigkeit für die Gegenwart angenommen und vor allem die Frage, ob das Gesetz durch Christus sein Ende gefunden habe, beantwortet. Aus der Komplexität dieses wertvollen Beitrags zur Sinnfindung und Standortbestimmung des Christen sei insbesondere auf die Sabbat- und Sonntagsfeier, sowie auf die Verbindung von Glauben und Werken hingewiesen.

Auch Essen und Trinken, die Mode, sowie die gesellschaftliche Stellung der Frau in Familie und Gemeinde hat der Autor nicht vergessen. Wer Probleme mit den beiden Schöpfungsberichten hat, findet ebenfalls Klarheit. Die leicht verständliche, übersichtlich gegliederte und gut lesbare Publikation, eignet sich gleichermassen als Lektüre, wie zum Nachschlagen für Theologen und Laien. Sie ist dazu eine vorzügliche Ergänzung und Vertiefung zu dem kürzlich im Advent-Verlag erschienen Buch \"Schlüssel zur Bibel. Erkunden-Erkennen-Erfahren\" von Manfred Böttcher.

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Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,9 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.