APD-INFORMATIONEN 5/2003

Schweiz

Pfadfindertreffen nach Art der Musketiere uparrowprint druckenemail versenden

Zürich, 15.07.2003 / APD

Adventistische Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Schweiz, Deutschland und der Ukraine treffen sich vom 31. Juli bis 7. August zum Internationalen Camporee auf dem Jugendzeltplatz in Friedensau bei Magdeburg (Deutschland). Das Motto des Treffens "Einer für Alle - Alle für Einen" stammt von den "Drei Musketieren", jener ehrenhaften Helden Frankreichs, die als echte Kameraden viele Abenteuer erlebten. Bei den Workshops, den Turnieren, einem Ganztagesspiel und auch bei den Feiern geht es um Kameradschaft.

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Neuer Name für Zusammenschluss der Schweizer Baptistengemeinden uparrowprint druckenemail versenden

Basel, 15.07.2003 / APD

APD An ihrer Bundesversammlung Ende Mai in Schaffhausen haben die Baptisten eine kleine Namensänderung beim Zusammenschluss ihrer Gemeinden, dem bisherigen "Bund der Baptistengemeinden in der Schweiz" vorgenommen. Er wurde neu in "Bund Schweizer Baptistengemeinden" umbenannt. Es wurde ferner beschlossen, versuchsweise die Teilzeitstelle (20 Prozent) eines Generalsekretärs zu schaffen.

Mit dem Namenswechsel solle neben einer sprachlichen Vereinfachung auch klar gemacht werden, dass sich der Bund nicht als einzige Organisation der Schweizer Baptisten verstehe, sagte der Präsident des Bundes, Peter D. Deutsch (Bern). Eine solche Präzisierung war nötig, weil sich der "Bund" ausschliesslich auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Die Baptisten in der welschen Schweiz haben, bedingt durch ihre Entstehungsgeschichte und die Sprache, engere Beziehungen zu den französischen Baptisten und sind grösstenteils in der "Evangelischen Vereinigung von Baptistengemeinden französischer Sprache" (Association Evangelique d'Eglises Baptistes de Langue Francaise) zusammengeschlossen. Ausserdem gibt es in Lausanne und Payerne unabhängige französischsprachige Baptistengemeinden und in Genf eine englischsprachige Gemeinde, die keinem kirchlichen Zusammenschluss angehören.

Die ersten Baptistengemeinden in der Schweiz gehen auf den missionarischen Einfluss von Johann Gerhard Oncken (1800-1884), dem Begründer des neueren Baptismus im deutschen Sprachgebiet, zurück. Die erste und damit älteste Gemeinde wurde 1849 in Zürich gegründet. Dort verstarb 1884 auch baptistische Pionier Oncken. Die Bildung eines "Bundes" der Baptistengemeinden erfolgte 1924 mit acht Gemeinden in der deutschen Schweiz. Zum kleinen Bund gehören heute zehn Gemeinden in Basel, Bern, Bischofszell, Bülach, Herisau, St.Gallen, Schaffhausen, Thalwil, Wettingen und Zürich mit 1 250 Mitgliedern, die von 13 Predigern betreut werden. Er ist verbunden mit der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) und mit dem Baptistischen Weltbund (BWA). Im nächsten Jahr kann der "Bund Schweizer Baptistengemeinden" sein 80jähriges Bestehen feiern.

Die Baptisten verstehen sich als Freikirche und Bibelbewegung, praktizieren die "Glaubenstaufe" (Erwachsenentaufe) und halten streng am Prinzip der Autonomie jeder einzelnen Gemeinde fest. Sie setzen sich für eine Trennung von Kirche und Staat ein, erheben keine Kirchensteuer, sondern finanzieren ihre Arbeit durch freiwillige Zuwendungen der Mitglieder.

Weitere Informationen über die deutschsprachigen Baptisten in der Schweiz unter: http://www.baptisten.ch/

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AIDS-Aufklärung in Nepal uparrowprint druckenemail versenden

Lentigny FR, 15.07.2003 / APD

Claudio Minder, Moderator bei Radio Liechtenstein, "Mister Schweiz 2000" und Botschafter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Schweiz, besuchte Nepal, um sich einen Eindruck von dem seit Januar von ADRA durchgeführten AIDS-Präventionsprojekt für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren zu verschaffen.

"Verschneite Berglandschaften, unberührte Wälder, reissende Flüsse, mystische hinduistische und buddhistische Tempel, beschauliche Bergdörfer, beliebtes Trekking Reiseziel, so kennen wir Nepal. Doch die Nepalesen erleben ihr Land anders", berichtete Minder nach seiner Rückkehr. 42 Prozent der Einwohner lebten unter der Armutsgrenze, es herrsche grosses Bevölkerungswachstum, mangelhafte Gesundheitsversorgung und Analphabetismus. Ein verkanntes Problem stelle AIDS dar. Täglich würden 30 Menschen an dieser Infektionskrankheit sterben. 50 Prozent der Frauen hätten noch nie etwas von AIDS gehört, und 32 Prozent der Männer wüssten nicht, wie man eine HIV-Ansteckung verhindern könne.

Mit dem AIDS-Präventionsprojekt von ADRA sollten Jugendliche in Nepal über Möglichkeiten der Ansteckung aufgeklärt werden und praktische Hilfestellungen erhalten. Unter anderem würden kostenlose AIDS-Tests, Beratungen und Verhütungsmittel angeboten. Claudio Minder besuchte einige in das Projekt eingebundene Schulklassen. "Ich war nicht nur verblüfft, dass in einigen Klassenzimmern 120 Schüler sassen, sondern auch über die Offenheit, wie sexuelle Themen besprochen wurden. Die Information über AIDS-Prävention wird wirksam weitergegeben, unter anderem durch die Ausbildung von Jugendlichen, die ihr Wissen mit ihren Altersgenossen teilen." Minder meinte weiter, dass es noch viele Anstrengungen von allen Seiten benötige, um die HIV-Ansteckung im Himalaja wirksam zu bekämpfen. Mit seinem ehrenamtlichen Engagement als ADRA-Botschafter versuche er auf die AIDS-Problematik in Nepal aufmerksam zu machen.

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International

Adventistischer Kirchenleiter predigt in Bagdad uparrowprint druckenemail versenden

Bagdad/Irak, 15.07.2003 / APD

Mit Pastor Michael Porter (Nikosia/Zypern), Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten im Nahen Osten, konnte nach dem Irakkrieg wieder ein Leiter der Freikirche in einem Gottesdienst in Bagdad predigen. Wie Pastor Basim Fargo, Sekretär der irakischen Adventisten, mitteilte, hätten die rund 200 Mitglieder der Bagdader Adventgemeinde den Krieg mit ihren Familienangehörigen unbeschadet überstanden. Die Gottesdienste am Samstag, dem biblischen Ruhetag, seien nur einmal während der Bomben- und Raketenangriffe unterbrochen worden. Die Freikirchenleitung beschloss, Pastor Oweda Wahba als neuen Seelsorger nach Bagdad zu senden. Der Geistliche war bisher als Jugendabteilungsleiter in Ägypten tätig. Die Freikirche ist seit 1923 im Irak vertreten und gehört zu den 13 staatlich anerkannten, christlichen Gemeinschaften. Es gibt im Land noch zwei kleinere adventistische Gemeinden, davon eine im Nordirak.

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Adventistische Kirchenleiter entkamen den Flammen uparrowprint druckenemail versenden

Irkutsk/Russland, 15.07.2003 / APD

Ein Telefonanruf mitten in der Nacht rettete den Bewohnern eines in Brand geratenen Holzhauses im sibirischen Irkutsk das Leben. Alle 16 Erwachsenen und Kinder entkamen dadurch unverletzt den Flammen. Betroffen waren die Wohnungen der für die Siebenten-Tags-Adventisten in Sibirien zuständigen leitenden Geistlichen und deren Familien. Der Anruf kam nicht von aufmerksamen Nachbarn, sondern aus dem mehre Zeitzonen entfernten Moskau. Pastor Vladimir I. Tkachuk, stellvertretender Schatzmeister der Freikirche in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), wollte sich bei dem Präsidenten der sibirischen Adventisten, Victor A. Kozakov, erkundigen, mit welchen Flugverbindungen er am besten einen bestimmten Ort in Sibirien erreichen könne. Dadurch weckte er den Schlafenden, der das Feuer bemerkte und noch rechtzeitig alle Bewohner alarmierte.

Nach Polizeiangaben ist die Brandursache bisher unbekannt. Das Wohnhaus befand sich in einem der Freikirche gehörenden Komplex mit Bürogebäude und Gemeindezentrum, die beide jedoch vom Feuer nicht betroffen waren. In Sibirien leben fast 16 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 363 Gemeinden.

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Ost-Malaita: Nach Verhaftungen wieder Normalität uparrowprint druckenemail versenden

Honiara/Salomonen, 15.07.2003 / APD

Nach der Verhaftung des zweiten mutmasslichen Täters, der den adventistischen Missionar Lance Gersbach (60) auf der Salomoneninsel Malaita am 18. Mai ermordet haben soll, tritt im dortigen Atoifi Krankenhaus der Freikirche wieder Normalität ein. Die Ermordung des Verwaltungsdirektors des Hospitals führte zur Entlassung aller Patienten, die zu Hause versorgt werden konnten, Kranke wurden nur noch ambulant behandelt. Ein Grossteil des Personals brachte sich in der Hauptstadt Honiara in Sicherheit, während die Polizei nach den Tätern fahndete.

Nach den Festnahmen scheine die Gefahr weiterer Mordanschläge gebannt, teilte Krankenhausarzt Dr. Arnold Raubenheimer mit. Das Personal sei an den Arbeitsplatz zurückgekehrt und es würden wieder Patienten stationär aufgenommen. Dennoch habe die Regierung eine ständige Polizeipräsenz auf dem Krankenhausgelände zugesagt. Das 1985 eröffnete 80 Betten-Hospital ist für die Gesundheitsversorgung der Bewohner der östlichen Inselhälfte von Malaita zuständig.

Missionar Gersbach war mit seiner Frau Jean, einer Krankenschwester, und seinen beiden Töchtern am 11. Februar aus Australien auf der Insel eingetroffen, um das Atoifi Krankenhaus als Verwaltungsdirektor zu leiten. Ähnliche Aufgaben hatte er zuvor schon in Papua-Neuguinea und in Auckland/Neuseeland übernommen. Die Gründe für seine Ermordung sind noch ungeklärt. Auf den Salomonen mit seinen 463 000 Einwohnern leben rund 32 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 173 Gemeinden.

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Österreichische Adventisten mit neuer Leitung uparrowprint druckenemail versenden

Wien/Österreich, 15.07.2003 / APD

Neuer Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich ist Pastor Herbert Brugger (47). Der verheiratete Geistliche hat zwei Kinder und leitete bisher die Heimatmissions- und die Gesundheitsabteilung der Kirche in der Alpenrepublik. Er tritt die Nachfolge von Pastor Günter Schleifer (61) an, der die Leitung zwölf Jahre wahrnahm und in den Ruhestand geht. In Österreich leben 3 500 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 48 Gemeinden. Sie unterhalten zusammen mit den Schweizer Adventisten das Theologische Seminar und Gymnasium Schloss Bogenhofen bei Braunau am Inn, vier Gundschulen, das Altenheim "Haus Stefanie" auf dem Semmering, den "Wegweiser-Verlag" in Spillern und das Medienzentrum "Stimme der Hoffnung" in Wien. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Österreich führt humanitäre Massnahmen in aller Welt durch.

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Leitungswechsel in Polen uparrowprint druckenemail versenden

Warschau/Polen, 15.07.2003 / APD

Neuer Präsident der 5 800 Siebenten-Tags-Adventisten und 121 Adventgemeinden in Polen ist Pastor Pawel Lazar (52), der bisher die Freikirche im Osten des Landes leitete. Er löst Pastor Wladislaw Polok ab, der 15 Jahre lang für die polnischen Adventisten verantwortlich war. Die dortige Freikirche unterhält ein theologisches Seminar, ein Altenheim und ein Medienzentrum mit Rundfunk- und Fernsehstudios.

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Staatlich anerkannte Glaubensgemeinschaften keine destruktiven Sekten uparrowprint druckenemail versenden

Warschau/Polen, 15.07.2003 / APD

Als "Missverständnis" bezeichnete in Warschau die oberste Polizeibehörde Polens eine Verfügung der Danziger Polizeidirektion. Darin hatte am 20. Februar der Leiter der Abteilung zur Verhinderung von Straftaten, Witold Murczkiewicz, die Polizeidienststellen in der Provinz Pommern angewiesen, Akten über "destruktive Sekten und neue religiöse Bewegungen" anzulegen und über sie Informationen zu sammeln. Dabei sollten Listen über Mitglieder und Leiter einer Religionsgemeinschaft samt Altersangaben erstellt und ermittelt werden, ob sich eine Gruppe gesellschaftskonform verhalte oder nicht. Der Anweisung war auch ein Verzeichnis von staatlich anerkannten christlichen Gemeinschaften, wie Baptisten, Pfingstler und Adventisten, beigefügt, die ebenfalls überwacht werden sollten. Die Siebenten-Tags-Adventisten sandten nach Bekanntwerden der Verfügung am 9. April einen Protestbrief an den polnischen Innenminister Krzysztof Janik und baten um Mitteilung, wie sich diese Anweisung mit der polnischen Verfassung vereinbaren lasse, welche die Gleichstellung der Kirchen und Religionsgemeinschaften garantiere.

Wie der Sekretär der polnischen Adventisten, Pastor Andrzej Sicinski (Warschau), mitteilte sei in einem Antwortschreiben der obersten Polizeibehörde in Warschau von einer "unglücklichen Handhabung" die Rede gewesen. Bereits am 28. Februar habe die Danziger Polizeidirektion den Polizeidienststellen in der Provinz Pommern mitgeteilt, dass die Liste mit den staatlich anerkannten Glaubensgemeinschaften lediglich zur Information übersandt worden sei, um diese von den destruktiven Gruppen unterscheiden zu können. Pastor Sicinski begrüsste die Klarstellung. Er hoffe aber, dass auch die örtlichen Polizeidienststellen sich entsprechend verhielten, denn vereinzelt hätten Polizisten auch bei adventistischen Ortsgemeinden Befragungen durchgeführt.

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Militärersatzdienst in Usbekistan möglich uparrowprint druckenemail versenden

Taschkent/Usbekistan, 15.07.2003 / APD

Der Vorsitzende der Staatlichen Kommission für Religiöse Angelegenheiten in Usbekistan, Shoazim Munavvarov, hat klargestellt, dass das im Dezember letzten Jahres von der Nationalversammlung beschlossene Wehrpflichtgesetz die Möglichkeit eines Ersatzdienstes für Angehörige von anerkannten Religionsgemeinschaften enthält, die einen Waffendienst aus Gewissensgründen ablehnen. Er reagierte damit auf einen Artikel in der "Prawda vostoka", in dem Mitglieder betroffener Religionsgemeinschaften das neue Wehrpflichtgesetz als unklar in seinen Aussagen bezeichnet hatten.

Laut Munavvarov kämen vor allem Zeugen Jehovas, Evangeliumschristen-Baptisten und Siebenten-Tags-Adventisten für den Wehrersatzdienst in Frage, der Hilfstätigkeiten in der Wirtschaft, im Sozialbereich sowie den Einsatz bei Naturkatastrophen und anderen Notfällen beinhalte. Anerkannte Kriegsdienstverweigerer müssten allerdings eine militärische Grundausbildung ohne Waffen absolvieren. Munavvarov rechnet nicht damit, dass junge Männer sich den drei genannten Religionsgemeinschaften nur deshalb anschliessen würden, um der Wehrpflicht zu entgehen, da der Ersatzdienst mit zwei Jahren doppelt so lang wie der Waffendienst sei.

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Erstmals Adventist als Kaplan des US-Senats uparrowprint druckenemail versenden

Washington, D.C./USA, 15.07.2003 / APD

Der adventistische Pastor Barry C. Black wird der 62. Kaplan des US-Senats. Er tritt Mitte August sein Amt an, wenn er als Marinegeistlicher in den Ruhestand geht. Black hat derzeit als Konteradmiral die Leitung von etwa 1 000 Geistlichen aus über 190 Religionsgemeinschaften der US-Marine, Küstenwache und Marineinfanterie. Mit ihm übernimmt zum ersten Mal ein Militärpfarrer, Afro-Amerikaner und Siebenten-Tags-Adventist das zweijährige Amt des Hausgeistlichen im US-Senat.

Pastor Black erhielt seine theologische Ausbildung am adventistischen Oackwood College und an der Andrews University der Freikirche. Er besitzt ausserdem den Magistergrad in Rechtsberatung der North Carolina Central University sowie in Management der Salve Regina University, erwarb den Doktor der Theology an dem East Baptist Seminary und den Doktors der Psychologie an der United States International University. Black arbeitete von 1972 bis 1976 als Evangelist für elf adventistische Gemeinden in North und South Carolina. Danach ging er zur Marine, wo er in den letzten sechs Jahren erst Stellvertreter, dann Leiter aller US-Marinegeistlicher war.

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Kein Wettkampf für adventistische Basketballer am Sabbat uparrowprint druckenemail versenden

Portland, Oregon/USA, 15.07.2003 / APD

Das Berufungsgericht des US-Bundesstaates Oregon hat entschieden, dass die Oregon School Activities Association (OSAA) bei der Aufstellung von Zeitplänen für landesweite Turniere religiöse Gründe angemessen zu berücksichtigen habe. Die drei Richter befassten sich mit dem Ausschluss des Basketballteams der adventistischen Mittelschule in Portland bei den Landesmeisterschaften der High Schools (weiterführenden Schulen). Die adventistische Mannschaft hatte sich im März geweigert, an ihrem Ruhetag, dem Sabbat, zu spielen, der nach der Bibel von Sonnenuntergang am Freitag bis Sonnenuntergang am Samstag dauert. Das Gericht stellte fest, dass der Ausschluss eine "verbotene Diskriminierung" darstelle. "Es mag den OSAA-Statuten entsprechen, jemanden vor die Alternative zu stellen, seiner religiösen Pflicht zu genügen oder an Wettkämpfen teilzunehmen, ohne zuvor zu versuchen, eine annehmbare Lösung des Konflikts zu finden; doch eine derartige Handhabung ist diskriminierend", heisst es in dem Urteil.

Ein US-Bezirksgericht kam 1997 noch zu einer anderen Entscheidung und urteilte, dass die Organisatoren von Schulwettkämpfen bei ihren Terminfestlegungen keine Rücksicht auf religiöse Bedenken zu nehmen hätten. Die Angelegenheit wurde jedoch im Jahr 2000 wieder aktuell, als sich die Basketballmannschaft der adventistischen Mittelschule in Portland für die Landesmeisterschaften qualifizierte. Das Urteil des Berufungsgerichts hat auch Auswirkungen auf die übrigen 80 Turniere in 16 Sportarten der OSAA.

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Religionsfreiheit an konfessionellen Schulen angemahnt uparrowprint druckenemail versenden

Nairobi/Kenia, 15.07.2003 / APD

Die Ständige Kommission für Menschenrechte in Kenia hat die Schulverwaltungen des Landes angemahnt, das Recht der Schülerinnen und Schüler auf Glaubensfreiheit zu respektieren. Stichproben hätten ergeben, dass konfessionelle Schulen, die in der Verfassung verankerte Religions- und Gewissensfreiheit derjenigen Schüler verletzten, die nicht der betreffenden Konfession angehörten. Dies sei besonders bei Bildungsstätten der Afrikanischen Inlandskirche und der römisch-katholischen Kirche der Fall. Oft würde von den Schülern verlangt, die Schulordnung durch Unterschrift anzuerkennen, in der auch die Verpflichtung stünde, die Glaubensgrundsätze der die Schule unterhaltenden Kirche zu akzeptieren. Werde die Unterschrift nicht geleistet, erfolge die Verweisung von der Bildungsstätte. Davon seien hauptsächlich Siebenten-Tags-Adventisten und Muslime betroffen.

Auch gegen das Recht auf Gottesdienstbesuch werde verstossen. So seien beispielsweise im letzten Jahr vier Adventisten, die sich weigerten, ihre Abschlussprüfungen an einem Samstag, ihrem biblischen Ruhetag, zu schreiben, von konfessionellen Schulen verwiesen worden. Acht Schüler gaben dem Druck nach und legten die Prüfungen gegen ihre Gewissensüberzeugung am Samstag ab, sechs weitere mussten ihre Examina an anderen Schulen absolvieren, um ihr Recht auf Gottesdienstbesuch wahrnehmen zu können. In Kenia gibt es 680 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 2 845 Gemeinden. Die dortige Freikirche unterhält eine Universität, eine pädagogische Hochschule, zwei Gymnasien, drei Mittelschulen, 14 Grundschulen, zwei Krankenhäuser, 38 Kliniken und ein Verlagshaus.

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Acht Promille für einen guten Zweck uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 15.07.2003 / APD

Seit einigen Jahren bekommen in Italien neben der römisch-katholischen Kirche auch protestantische Kirchen, die ein entsprechendes Abkommen mit dem Staat geschlossen haben, acht Promille der Einkommenssteuer für soziale Zwecke, wenn in der Steuererklärung der Name einer dieser Kirchen angekreuzt ist. Macht der Steuerzahler keine Angaben, wird das Geld nach einem bestimmten Schlüssel unter die beteiligten Kirchen aufgeteilt. Vor der Abgabefrist der Steuererklärung weisen die Kirchen in öffentlichen Kampagnen auf die Acht-Promille-Regelung extra hin und informieren über die Verwendung der Gelder.

Die Waldensische Kirche, ein Zusammenschluss von Waldensern und Methodisten, wirbt diesmal mit dem Slogan "Deine acht Promille für Notleidende". Die ihr vom italienischen Fiskus im letzten Jahr zugewiesenen über 3,4 Millionen Euro wurden für Sozialarbeit, Friedens- und Menschenrechtsaktivitäten, Alten und Jugendarbeit sowie für Projekte im Ausland ausgegeben.

Die lutherische Kirche erhielt 2002 etwa 2,9 Millionen Euro, die zu einem Drittel an Ortsgemeinden für lokale Projekte gingen, während der Rest dem Lutherischen Weltbund und anderen internationalen Organisationen für deren Sozialarbeit blieb. Die diesjährige Kampagne für die acht Promille hat Martin Luthers Lehre von der Rechtfertigung allein durch den Glauben zum Inhalt.

Die Siebenten-Tags-Adventisten mit einem Anteil von etwa 2,7 Millionen Euro im letzten Jahr werben mit dem Motto "Gib acht für eintausend Gründe". Das Geld dient unter anderem der Jugend- und Altenhilfe, wird zur Schuldnerberatung genutzt und unterstützt Kinder aus der strahlenverseuchten Region von Tschernobyl.

Der Slogan der Assemblies of God ist dem Jesuswort aus dem Matthäusevangelium entnommen: "Euer Vater im Himmel weiss, dass ihr all das braucht". Die rund 1,1 Millionen Euro, die 2002 eingingen, waren für Nahrungsmittelhilfe, medizinische Versorgung und Bildung in Lateinamerika und Afrika bestimmt.

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Adventisten in Sambia bereiten sich auf Satellitenevangelisation vor uparrowprint druckenemail versenden

Lusaka/Sambia, 15.07.2003 / APD

Die Siebenten-Tags-Adventisten in Sambia bereiten ihre erste Satellitenevangelisation vor, die vom 29. August bis 20. September stattfinden soll. Sprecher ist der Radio- und Fernsehevangelist Pastor Lonny Melanshenko aus Kalifornien mit dem Thema "Hoffnung für eine problembeladene Welt". Die Veranstaltungen werden aus dem Internationalen Konferenzzentrum Mulungushi der Hauptstadt Lusaka ins ganze Land übertragen. Die mit Elektrizität versehenen örtlichen Adventgemeinden sind dabei, Satellitenschüsseln, Empfänger und Projektoren für Grossbildwände zu installieren. Ähnliche Satellitenevangelisationen gab es auf dem afrikanischen Kontinent bereits in Südafrika, Ghana, Tansania und Elfenbeinküste. In Sambia leben 390 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 1 306 Gemeinden.

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Adventisten säubern afrikanische Stadt uparrowprint druckenemail versenden

Blantyre/Malawi, 15.07.2003 / APD

Hunderte Mitglieder der 13 adventistischen Gemeinden im malawischen Blantyre folgten einem Aufruf von Bürgermeister Paul Chikakwiya, die Stadt vom Unrat zu reinigen. Ihr Einsatzgebiet waren vier besonders "kritische" Stadtteile mit sehr viel Müll. Danach wandte sich der Bürgermeister an alle Christen in Blantyre, dem Beispiel der Adventisten zu folgen und ihre Stadt sauber zu halten. In Malawi leben über 210 000 Siebenten-Tags-Adventisten in 742 Gemeinden. Die dortige Freikirche unterhält ein theologisches Seminar, ein Gymnasium, zwei Berufsschulen, 38 Grundschulen, zwei Krankenhäuser, 17 Kliniken und ein Verlagshaus.

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Neue Klassenräume für adventistisches Gymnasium uparrowprint druckenemail versenden

Accra/Ghana, 15.07.2003 / APD

Das adventistische Gymnasium in Agona in der ghanaischen Ashanti-Region wird um ein zweistöckiges Gebäude mit zwölf Klassenräumen, sechs Büros und zehn Toiletten erweitert. Die Baukosten trägt ein Förderkreis, der sich aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern zusammensetzt. Die Bildungsstätte besuchen zur Zeit 537 Mädchen und 461 Jungen, die von 39 Lehrkräften unterrichtet werden. Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten will ausserdem das Gymnasium mit einem Laboratorium für den Chemie- und Physikunterricht ausstatten. In Ghana leben 265 000 erwachsen getaufte Adventisten in 764 Gemeinden. Sie unterhalten eine Universität, eine pädagogische Hochschule, drei Gymnasien, 502 Grundschulen, zwei Krankenhäuser, neun Kliniken, ein Medienzentrum mit Rundfunk- und Fernsehstudios sowie ein Verlagshaus.

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Katholischer Bischof fordert Verfolgung evangelischer Christen zu beenden uparrowprint druckenemail versenden

San Cristóbal de las Casas/Mexiko, 15.07.2003 / APD

Der römisch-katholische Bischof Felipe Arizmendi hat die fundamentalistischen Katholiken in seiner Diözese San Christóbal de las Casas im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas aufgefordert, die lang andauernde und gewalttätige Verfolgung evangelischer Christen zu beenden. Er appellierte an seine Gemeindeglieder, weder Vertreibungen, noch Zerstörung oder das Niederbrennen von Häusern, noch handgreifliche Auseinandersetzungen und Blutvergiessen zu üben.

Wie der Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten von Zentralchiapas, Pastor Samuel Castellanos (Tuxtla Gutierrez), mitteilte, gebe es in Chiapas, und dort besonders im Bezirk San Juan de Chamula, immer wieder religiöse Spannungen, die von fundamentalistischen Katholiken ausgelöst würden. Diese tolerierten keine andersgläubigen Christen und verhinderten den Bau evangelischer Kirchen. Vor einigen Jahren hätten sie auch die Beziehung zu ihrem Diözesanbischof von San Cristobal de las Casas abgebrochen. "Die Extremisten hatten vor etwa 30 Jahren systematisch begonnen, evangelische Christen, wie Presbyterianer, Adventisten und Pfingstler, mit dem Argument zu vertreiben, dass sie die Gesellschaft mit der Einführung ausländischer Glaubenslehren in die einheimische Tradition spalten würden", beklagte Pastor Castellanos. Seitdem seien etwa 35 000 Protestanten gezwungen gewesen, ihre Häuser und Äcker zu verlassen. Im Bundesstaat Chiapas mit seinen 4,7 Millionen Einwohnern leben über 170 000 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 346 Gemeinden. Etwa 35 Prozent der Bevölkerung sollen nach einer Statistik protestantisch sein.

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Ökumene

Kardinal Kasper: Ökumenischer Aufbruch mit der neuen Pfingstbewegung? uparrowprint druckenemail versenden

Zürich/Schweiz, 15.07.2003 / APD

In einem Interview mit der Zeitschrift "G2W" (Nr. 7/8-2003), dem ökumenischen Forum für Religion und Gesellschaft in Ost und West, nahm Kardinal Walter Kasper, Leiter des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, zur gegenwärtigen "Ökumene-Müdigkeit" Stellung. Nach Einschätzung Kaspers herrscht heute in Sachen Ökumene eine "ambivalente Situation".

Kardinal Kasper: "Einerseits gibt es diese ökumenische Müdigkeit, aber auf der anderen Seite auch ökumenische Aufbrüche. Müdigkeit und Enttäuschung sind im Grund nicht Zeichen des Misserfolgs, sondern des Erfolgs der Ökumene: Je näher man zusammenkommt, desto mehr spürt man die noch bestehenden Unterschiede und möchte weiterkommen."

Ohne die gegenwärtige ökumenische Auseinandersetzungen auf der Ebene des Kirchenvolkes (Stichwort: Ökumenischer Kirchentag) beim Namen zu nennen, sagte Kaspar: "Zum anderen gibt es auch eine wilde Ökumene oder eine billige Ökumene, auf die es Reaktionen geben muss."

"Auf was es mir für die nächste Zukunft ankommt, ist die geistliche Ökumene! Die Ökumene kann ja nicht nur ein Gespräch der Experten sein, mit dem das normale 'Fussvolk', wenn ich das so sagen darf, nichts anfangen kann. Die Experten braucht man, das ist keine Frage," meint der Kardinal. Nach den Worten Kaspers müsse es aber in Sachen "Ökumene" noch etwas geben, das auch an der "Graswurzelebene" ankommt. Der Leiter des Päpstlichen Rates plädiert dabei für das Gebet, das Bibellesen und die persönliche Bekehrung. Wörtlich präzisierte der Kardinal: "Es muss das gemeinsame Beten Platz greifen, das gemeinsame Lesen der Heiligen
Schrift, die persönliche Bekehrung, die ja auf beiden Seiten, auf allen Seiten notwendig ist....dann habe ich auch Hoffnung für die Ökumene. Kasper bezeichnet im Interview mit G2W die Ökumene als einen "irreversiblen Prozess".

Als Beispiele ökumenischer Aufbrüche nennt Kasper neben der Annäherung zwischen Rom und den orthodoxen Kirchen in Griechenland und Serbien auch die Beziehungen zur sogenannten "neuen Pfingstbewegung", die weltweit rasant im Wachsen begriffen sei. Dazu Kasper wörtlich: "Mit einem Teil der 'Pfingstler' sind vorzügliche ökumenische Zusammenarbeit und Begegnungen möglich. Andere Pfingstchristen verhalten sich zum Teil sehr aggressiv und proselytisch. (Anm. der Redaktion: mit aufdringlichen Methoden abwerben). Mit ihnen ist dann auch kein Dialog möglich."

Mit den Pfingstkirchen tue sich die römisch-katholische Kirche auch deshalb leichter, weil sie auf keine gemeinsame Trennungsgeschichte zurückblicken müsse. Die Pfingstgemeinden hätten sich nicht im Streit von der katholischen Kirche gelöst. "Die ganz schlimmen Erinnerungen, die wir und andere Kirchen aus der Geschichte haben, die wir erst aufarbeiten müssen, die existieren in diesem Fall nicht," meinte der vatikanische Theologe.

Die Pfingstbewegung stellt mit der aus ihr herausgewachsenen charismatischen und neucharismatischen Bewegung die weitaus erfolgreichste Strömung des Christentums im 20. Jahrhundert dar. Ende 2000 sollen weltweit insgesamt rund 600 Millionen Menschen pfingstlerischen, charismatischen und neocharismatischen Gemeinden angehört haben. Die sogenannte "neue Pfingstbewegung" oder "neocharismatische Bewegung" ging aus der Gemeindeaufbau-Bewegung der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts hervor, der es um die Ausbreitung des evangelikalen Christentums durch Wachstum und Neugründung von Gemeinden ging.

Die neocharismatische Bewegung versucht, ein zeitgemässes Christentum zu leben und ist dafür bereit, alte Grabenkämpfe aufzugeben. So ist das in den letzten Jahren erfolgte Näherrücken auch von traditionellen evangelikalen und pfingstlerischen Gemeinschaften nicht zuletzt auf den Einfluss der Neocharismatiker zurückzuführen.

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ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft. ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23. Postfach 5126, 8050 Zürich; Telefon +41-(0)44 515 03 10. E-Mail: info@adra.ch. Web Site: http://www.adra.ch

ADRA eröffnet Büro in Bagdad uparrowprint druckenemail versenden

Bagdad/Irak, 15.07.2003 / APD

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA wird im Juli ein Landesbüro in Bagdad eröffnen. Neuer Direktor von ADRA-Irak wird Thomas Benton (Hagerstown, Maryland/USA), der sich bereits in Albanien um Kosovo-Flüchtlinge kümmerte. ADRA ist seit 1995 im Land tätig.

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Bildung für ugandische Landbevölkerung uparrowprint druckenemail versenden

Kopenhagen/Dänmark, 15.07.2003 / APD

Die Dänische Internationale Entwicklungshilfeorganisation (DANIDA) hat der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA zwei Millionen Euro für ein ländliches Bildungsprojekt in der Region Karamoja im Nordosten Ugandas zur Verfügung gestellt. Sie sollen dazu beitragen in den nächsten drei Jahren acht Grundschulen zu sanieren sowie ein Schülerwohnheim, 36 Häuser für Lehrkräfte, neun Regengewinnungsanlagen, vier Lehrgärten, drei Gemeinschaftszentren und 200 Zentren zur Erwachsenenbildung zu errichten. Ausserdem werden 200 Lehrer fortgebildet. In Karamoja sind 88,5 Prozent der Bevölkerung Analphabeten.

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Klinik für 90 000 Menschen uparrowprint druckenemail versenden

Watford/Grossbritannien, 15.07.2003 / APD

Mit Spenden der britischen Bevölkerung entsteht gegenwärtig in Juba im Süden Sudans eine Klinik mit sieben Behandlungsräumen, welche die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA neu bauen lässt. Sie wird die in einem Schulraum untergebrachte alte Sanitätsstation ersetzen. Im Einzugsbereich der Klinik leben etwa 90 000 Menschen.

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Oase für Nomaden uparrowprint druckenemail versenden

Watford/Grossbritannien, 15.07.2003 / APD

Nördlich der sudanesischen Hauptstadt Khartum hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA eine Oase für etwa 4 000 Nomaden geschaffen. In dem acht Quadratkilometer grossen Gelände befinden sich acht Brunnen von denen Wasser aus 70 Meter Tiefe gepumpt werden kann. Ausserdem wurden die Einheimischen in der Landwirtschaft unterwiesen.

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Brunnen und Kühe zur Selbstversorgung uparrowprint druckenemail versenden

Watford/Grossbritannien, 15.07.2003 / APD

APD In der äthiopischen Stadt Mekele nahe der Grenze zu Eritrea unterhält die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ein Waisenhaus mit 374 Kindern. Damit die Einrichtung sich selbst versorgen kann, will ADRA-Grossbritannien Brunnen graben lassen, um Brachflächen zu bewässern und landwirtschaftlich nutzen zu können. Ausserdem sollen 50 Kühe zur Milch-, Butter- und Käseherstellung gekauft werden.

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Warme Mahlzeit für Strassenkinder uparrowprint druckenemail versenden

Kiew/Ukraine, 15.07.2003 / APD

Fünfmal in der Woche erhalten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew 200 Strassenkinder eine warme Mahlzeit von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Ukraine. Die Suppenküche wurde im November letzten Jahres mit finanzieller Hilfe von ADRA-Deutschland errichtet. Ausserdem kümmert sich ADRA-Ukraine in Zusammenarbeit mit Hospitälern um erkrankte Strassenkinder.

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Betreuung von Strassenkindern uparrowprint druckenemail versenden

Dublin/Irland, 15.07.2003 / APD

Eine Tagesstätte zur Betreuung von etwa 120 Strassenkindern will die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Irland in der Stadt Engenheiro im brasilianischen Bundesstaat São Paulo bis September fertig stellen lassen. Abends soll die Einrichtung zur Fortbildung Erwachsener genutzt werden.

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Entwicklungspolitische Studienreise nach Nepal uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 15.07.2003 / APD

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Deutschland führt vom 8. bis 24. Oktober eine entwicklungspolitische Studienreise nach Nepal durch. In kleinen Gruppen von 15 bis 20 Personen erleben die Teilnehmer unter fachkundiger, deutschsprachiger Reiseleitung ein anderes Land und fremdes Volk, wie es kein Tourist zu Gesicht bekommt. Die Reisenden werden auch Einheimischen bei deren täglichen Arbeit zur Hand gehen, indem sie beim Hausbau in der Lepra-Kolonie von Kokhana helfen. Sie treffen mit Arbeitern, Angestellten, Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern zu Gesprächen zusammen. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten des Landes und Stätten seiner Geschichte runden die Exkursion ab. Weitere Informationen sind bei der ADRA-Handelsgesellschaft mbH, Frau Sofia Schneider, Robert-Bosch-Strasse 4, D-64331 Weiterstadt, Telefon 0049-6151-3 97 19 70, Telefax 0049-6151- 3 97 19 79, E-Mail sofia.schneider@adra-ghmbh.de, erhältlich.

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Bibel

"Vielfältige Impulse" für die Bibel uparrowprint druckenemail versenden

Ratzeburg/Deutschland, 15.07.2003 / APD

Als eine "bunte Reihe von Veranstaltungen und Aktionen mit viel Engagement und Begeisterung" beschrieb der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Jan-A. Bühner, den bisherigen Verlauf des "Jahres der Bibel". Er berichtete vor der Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft in Ratzeburg von vielfältigen Impulsen, die wieder auf die Bibel aufmerksam machen sollen. Ein besonderer Höhepunkt im Bibeljahr sei die "Bibel-Entdecker-Tour" an der sich über 6 000 Gruppen mit 120 000 Kindern im Alter von neun bis 13 Jahren beteiligen würden. Die "Bibel-Box", eine Erlebnisausstellung zum Buch der Bücher, sei zur Zeit in vielen deutschen Grossstädten zu sehen. Rund 10 000 Besucherinnen und Besucher zähle die Box an jedem Veranstaltungsort.

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Bibelnachdruck in Chamorro uparrowprint druckenemail versenden

Agana/Guam, 15.07.2003 / APD

Die Siebenten-Tags-Adventisten auf der Pazifikinsel Guam wollen für 40 000 US-Dollar 6 000 Exemplare der Bibel in der einheimischen Chamorro-Sprache nachdrucken lassen. Die Übersetzung erschien erstmals vor etwa einhundert Jahren, geriet dann aber in Vergessenheit. Chamorro wird auch auf Saipan, Tinian und Rota gesprochen. Auf Guam leben 882 erwachsen getaufte Adventisten in sechs Gemeinden.

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Methodisten in 119 Ländern feiern Geburtstag
"Kirchenvater" John Wesley vor 300 Jahren geboren

Der Gründer des Methodismus, John Wesley, wurde am 17. Juni 1703 geboren. Im anglikanischen Pfarrhaus zu Epworth, England, ahnte damals niemand, dass dieser John Wesley in der Weltchristenheit ein einflussreicher Reformer werden sollte.

Martin Luther (1483-1546) hatte die unglaubliche Botschaft von der bedingungslosen Annahme des Gottlosen von Gott wiederentdeckt. Die konfessionellen, politischen und gesellschaftlichen Folgen sind bis heute wirksam. 200 Jahre nach ihm predigte der anglikanische Pfarrer John Wesley (1703-1791) diese Botschaft auf der britischen Insel erneut. Aber die Umstände hatten sich verändert, da die englische Aufklärung Wirkung zeigte. Das hatte auch Einfluss darauf, wie diese Botschaft Menschen, die nicht mehr an Gott glaubten, verkündigt werden musste.

Es waren nicht mehr die "Landesherren", die über Konfession und Glaubensrichtung ihrer "Untertanen" bestimmen konnten, die als mündige Bürger in der Lage waren, selber zu entscheiden, ob sie überhaupt als Christen leben wollten. Und wenn sie es wollten, dann konnten sie selber entscheiden, ob sie sich einer anglikanischen, reformierten, katholischen oder freikirchlichen Gemeinde – Lutheraner gab es in England kaum - anschliessen wollten. Die Aufklärung brachte Religions- und Glaubensfreiheit für jeden einzelnen. Eine Konsequenz war, in einer anderen Art zu predigen. Die Zeit, dass alle Einwohner automatisch zu einer bestimmten Kirche gehörten, neigte sich dem Ende zu. Für die Kirche hiess das: Die Predigt wurde zu einem einladenden Ruf, am Glauben und am Leben der Kirche teilzunehmen. Und der selbstbewusste Zeitgenosse antwortete diesem Ruf in eigener Verantwortung: Er sagte Ja oder auch Nein.

John Wesley war einer von den Ersten, die diese neue Situation erkannten. Er wartete nicht mehr auf die Menschen in der Kirche, sondern ging dorthin, wo sie waren. Er sprach sie nicht mehr als Gläubige an, sondern rief sie auf, den Glauben anzunehmen. Mission als Gewinnung von Menschen für den Glauben begann nicht mehr in Grönland oder auf den Malediven, sondern in der eigenen Stadt, ja in der eigenen Gemeinde.

Damit leitete Wesley ein neues Selbstverständnis der Kirche ein: Sie war nicht mehr das Betreuungszentrum für die Frommen, sondern eine Missionsstation für solche, die die Botschaft von Gottes Gnade als eigene Lebenserfahrung brauchen. Jede Gemeinde ist demnach eine Missionsstation im eigenen Stadtteil. Und wo es solche Gemeinden nicht gibt, da müssen sie gegründet werden. Ihre Aufgabe ist es, das Wort von Gottes vorbehaltloser Liebe zu bezeugen und zwar durch Wort und Tat.

John Wesley hat nicht nur die Predigt revolutioniert. Er hat die sozialen Konsequenzen mit denen gestaltet, die sich in die Nachfolge Christi rufen liessen. Dadurch sind Dörfer und Städte verändert worden, auch gesellschaftliche Strukturen: Durch die Abschaffung der Sklaverei zum Beispiel. Es ging Wesley immer auch um die Erneuerung der Welt. Er und seine Nachfolger haben nicht in zwei Bereichen gedacht: Hier die Kirche und dort die Welt. Auch nicht gestritten: Zuerst das Wort und dann die Tat. Weil glauben lieben heisst, darum waren Predigt und Diakonie von Anfang an eine Einheit. Es war kein besonderes theologisches Süppchen, das Wesley und die Methodisten gekocht haben. Was sie bewegt hat, war nichts anderes als die reformatorische Botschaft, die aber unter neuen gesellschaftlichen Bedingungen verkündigt wurde.

Dadurch entstand eine weltweite Kirchenbewegung, die – weil sie nicht im Streit entstand – in ökumenischer Freundschaft mit allen christlichen Kirchen zusammenarbeitet; heute in 119 Ländern. Sie wächst immer noch, leider nicht in Deutschland. 70,2 Millionen Anhänger sind nicht das Ergebnis landesherrlicher Vorgaben. Es sind die Folgen individueller Entscheidungen, in diesem Strom der Christenheit beheimatet zu sein.

Der Methodismus hatte auch Auswirkungen auf andere Kirchen. So betonen beispielsweise auch die Siebenten-Tags-Adventisten die persönliche Entscheidung des Menschen für Christus und die Notwendigkeit der Heilsgewissheit durch die Erlösungstat Jesu. Ellen G. White, Mitbegründerin der Freikirche, stammte aus einer methodistischen Familie. Daher erscheint es nicht verwunderlich, dass die Gottesdienstform weitgehend von den Methodisten übernommen wurde. Als sich die Adventisten ab 1861 zu organisieren begannen, geschah dies nach methodistischem Vorbild. Ihre oberste weltweite Kirchenleitung heisst ebenfalls "Generalkonferenz", und die Pastoren sind wie bei den Methodisten nicht bei den Ortsgemeinden angestellt, sondern bei den "Konferenzen", die für die Gemeinden bestimmter geographischer Gebiete zuständig sind.
Karl Heinz Voigt

(Hinweis der Redaktion: Karl Heinz Voigt, Bremen, ist Pastor i. R. der Evangelisch-methodistischen Kirche.)

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Buchrezensionen

Winfried Vogel, "Bestseller Bibel. Warum eigentlich?", uparrowprint druckenemail versenden

Winfried Vogel, "Bestseller Bibel. Warum eigentlich?", Advent-Verlag, Lüneburg, 2003, Paperback, 55 Seiten, 2 Euro, ISBN 3-8150-7701-X.

Kürzer geht es eigentlich nicht mehr, Menschen für das "Buch der Bücher" zu interessieren. Ohne jeglichen dogmatischen und wissenschaftlichen Schnickschnack macht der adventistische Theologe und Rektor des adventistischen Theologischen Seminars Schloss Bogenhofen bei Braunau am Inn, Dr. Winfried Vogel, auf die Bibel und deren wesentliche Inhalte neugierig. Er setzt auf nur 55 Seiten ein schlüssiges Mosaik alttestamentlicher sowie christologischer Glaubenspunkte zusammen und räumt auch der Geschichte des Alten und Neuen Testaments sowie der Entstehung der Bibel den nötigen Platz ein.

Der Anfang des kleinen Büchleins mutet wie eine abenteuerliche Erzählung von Friedrich Gerstäcker an, nach der statt Branntwein 2 000 Bibeln in das damalige katholische England geschmuggelt wurden. Zur Seriosität und Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift führt der Autor wichtige Funde, wie den "Codex Sinaiticus" und die unschätzbaren Höhlenfunde von Qumran an, deren zahlreiche antike Schriftrollen die Identität und Wahrhaftigkeit des Alten Testaments bestätigen. Vogel geht zum anderen den biblischen Weissagungen und deren Erfüllung nach. Für ihn lautet die faszinierende Botschaft: "Gott sucht den Menschen, er gab seinen Sohn Jesus Christus, Gott vergibt Sünden und kann menschliche Herzen verändern." Zu dieser Erkenntnis darf die Lektüre jenes Buches führen, das immer noch jährlich weltweit millionenfach verkauft und in über 2 300 Sprachen und Dialekten verbreitet wird.

Dr. Wolfgang Tulaszewski

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"Was eint? Was trennt?" Ökumenisches Basiswissen – Arbeitshilfe für evangelische Gemeinden uparrowprint druckenemail versenden

"Was eint? Was trennt?" Ökumenisches Basiswissen – Arbeitshilfe für evangelische Gemeinden. Konfessionskundliches Institut (Hg.), Bensheimer Hefte 101. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. Paperback. 2003; 2. überarbeitete Auflage, 96 Seiten. EURO 9.90; ISBN 3-525-87192-9. Erhältlich im Buchhandel.

Im Hinblick auf den ersten Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin hat das Kollegium des Konfessionskundlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mit Sitz in Bensheim, eine Arbeitshilfe herausgegeben, die ökumenisches Basiswissen aus evangelischer Sicht vermitteln will. In verständlicher Kurzform stellen die Verfasser wichtige Glaubensüberzeugungen und Traditionen der evangelischen, römisch-katholischen und orthodoxen Kirchen sowie der Freikirchen dar. Dabei werden sowohl die Unterschiede als auch die Gemeinsamkeiten der verschiedenen Konfessionen aufgezeigt.
Der Inhalt dieser Arbeitshilfe für evangelische Gemeinden ist in sieben Kapiteln aufgeteilt: 1. Was wir glauben (Jesus im Mittelpunkt; Apostolisches Glaubensbekenntnis und Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel; Rechtfertigung, Heiligung und Vergöttlichung; Gemeinschaft=Kirche). 2.Wie wir glauben (Mitglauben; Teilhabe an der Liturgie; Wort der Schrift im Zeugnis der Kirche). 3. Sakramente – Taufe und Abendmahl. 4. Die Kirche und ihr Dienst (Volk Gottes, Leib Christi, Tempel des Heiligen Geistes; Die eine Kirche Jesu Christi und die vielen Kirchen; Allgemeines und besonderes Priestertum; Apostolische Sukzession; Papstamt; 5. Leben mit Gott (Gottesdienst, Gebet, Bibellese, Gemeinschaften und Kommunitäten, Caritas und Diakonie). 6. Verantwortung wahrnehmen in der Welt (christliche Ethik und Gewissensbildung). 7. Ökumene – auf dem Weg miteinander (Kirchengemeinschaft; verschiedene Einheitmodelle; bilaterale und multilaterale zwischenkirchliche Zusammenarbeit).
Neben einer Liste mit Literaturangaben zu konfessionskundlichen Standardwerken enthält das Buch im Anhang statistische Angaben (Stand 2000) zu Religion und Weltanschauung in Deutschland, Gebietskarten der katholischen Bistümer und der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche (EKD), Evangelische Kirchenmitglieder nach EKD-Landeskirchen sowie Eckdaten des kirchlichen Lebens in den (katholischen) Bistümern Deutschlands.
Das freikirchliche Verständnis zu den Grundfragen des Bekenntnisses, des Kirchenverständnisses, der persönlichen Glaubenspraxis und des kirchlichen Handelns wird in einigen Kapiteln in sehr geraffter Form dargestellt. Dabei geht das Bensheimer Autorenkollegium auch auf einige Glaubensüberzeugungen der Adventisten ein (Glaubenstaufe S. 34; Fusswaschung S. 36). Die katholischen und orthodoxen Besonderheiten werden klar umrissen und in den evangelischen Kontext gestelllt (Fegefeuer, Heiligenverehrung, Heiligsprechung, Stellung Marias, unfehlbares Lehramt, authentische Auslegung der Tradition, Sakramente). So knapp diese Arbeitshilfe ist, kann man sie doch als Nachschlagewerk nutzen, um sich über "Gemeinsames" und "Kirchentrennendes" in den wichtigsten theologischen Grundfragen der christlichen Bekenntnisse aus evangelischer Sicht kundig zu machen.

Christian B. Schäffler

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Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,9 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.