APD-Informationen 2/1998
- Schweiz
- International
- Polnische Protestanten wollen gleiche Rechte wie Katholiken
- Polnische Auszeichnung wegen Eintreten für Menschenrechte
- Ziviler Ersatzdienst in Bulgarien
- Religiöse Minderheiten in Italien gleichgestellt
- Neue Einschränkungen für die syrischen Christen in der Türkei
- Evangelische "Bischöfin" will Staatsoberhaupt Österreichs werden
- Religionsgemeinschaften für Tabaksteuer in den USA
- Die Gebäude der Vereinten Nationen wurden zu "rauchfreien Zonen"
- Anknüpfungspunkte zum Christentum finden
- Ökumene
- ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)
- Medien
- Bibel
- Buchrezensionen
- Hans-Martin Friedrich, "Die gefälschte Offenbarung: Anspruch und Wirklichkeit mormonischer Glaubenslehren. Mit Selbstzeugnissen ehemaliger Mormonen", Brunnen Verlag, Basel/Giessen, 1997, Paperback, 268 Seiten, 29,80 Sfr/DM, ISBN 3-7655-1130-7. Zu beziehen über den Buchhandel.
- Reinhard Thöle, "Orthodoxe Kirchen in Deutschland", Bensheimer Heft 85, Hrsg. Evangelischer Bund, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1997, Paperback, 112 Seiten, 24,80 Sfr/DM, ISBN 3-525-87174-0. Zu beziehen über den Buchhandel.
- "Orthodoxe Bistümer und Gemeinden in Deutschland", Hrsg. Kommission der Orthodoxen Kirchen in Deutschland, Orthodoxie Aktuell, Briller Höhe 11, 42115 Wuppertal, 1998, Paperback, 72 Seiten, 19,80 Sfr/DM. Bezugsadresse siehe Hrsg.
- Impressum
Schweiz
Gemeindeaufbau zentrales Thema der 96. Jahreskonferenz der Deutschschweizer Adventisten 
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Zürich, 05.03.1998 / APD
Unter dem Motto "Mit Christus die Gemeinde bauen" findet am 21. und 22. März im Kongresshaus Zürich die 96. Jahreskonferenz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Deutschschweiz statt.
Gastredner ist der aus den Niederlanden stammende Missionswissenschafter Gottfried Oosterwal. Der emeritierte Professor war langjähriger Leiter des Instituts für Weltmission der Freikirche in Berrien Springs, Michigan (USA). Er wird am Samstag (21.2.) die Konferenzpredigt zum Thema "Gemeinschaft mit Christus - Gemeinschaft miteinander" und einen Vortrag über "Christus baut seine Gemeinde" halten und am Sonntag über die "Gemeinde Christi: Einheit in Verschiedenheit" sprechen. Oosterwal promovierte an der Universität Utrecht in Philosophie und an der Universität von Cambridge in Literaturwissenschaft. Er war als Missionar, Bibelübersetzer sowie Dozent für Missionswissenschaft und vergleichende Religionswissenschaft tätig und ist durch seine anthropologischen Studien über die Konfessionsgrenzen hinaus bekannt geworden.
Bereits 1974 analysierte Oosterwal die weltweite Gemeindeentwicklung in den christlichen Kirchen und stellte fest: "Die sich in der nichtwestlichen Welt entwickelnde christliche Gemeinde ist eine Laiengemeinde neutestamentlicher Prägung. Es sind also wesentlich die Laien, die Menschen für Christus gewinnen und neue Gemeinden gründen. Deshalb sollten sie auch deren Leitung übernehmen."
Nach Ansicht von Oosterwal sind die Laien das grösste Kapital der christlichen Gemeinde. "Der Erfolg in der christlichen Mission und Evangelisation hängt davon ab, wie ernst die Gemeinde die Laien in ihrer biblisch begründeten Bedeutung nimmt, wie kräftig sie das Laienbewusstsein des Volkes Gottes fördert und wie gut sie die Laien dazu ausrüstet, ihren vollen Anteil an Gottes Mission in der Welt zu übernehmen", betonte Oosterwal gegenüber dem Pressedienst APD.
Zum Thema Gemeindeaufbau wird auch Edgar Machel, Dozent für praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Friedensau (Deutschland), sprechen.
Alle Veranstaltungen der 96. Jahreskonferenz sind öffentlich. Während der gesamten Tagung findet ein abwechslungsreiches Kinderprogramm statt.
In der Schweiz gibt es rund 10'000 adventistische Christen, davon über 4'200 getaufte, erwachsene Mitglieder, die in 65 Kirchengemeinden organisiert sind. Die erste adventistische Gemeinde in der Schweiz wurde 1867 in Tramelan (Berner Jura) gegründet.
Das Konferenzprogramm kann bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Kommunikationsabteilung, Postfach 136, 4003 Basel oder per E-Mail: info@stanet.ch, angefordert werden.
Angola: Schweizer als erster Europäer nach 23 Jahren in Luena 
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Bern, 05.03.1998 / APD
Der Präsident der Euro-Afrika Division der Siebenten-Tags-Adventisten, der Schweizer Pastor Ulrich Frikart (Bern), besuchte als erster Europäer seit 1975 die immer noch von der UNITA kontrollierte angolanische Stadt Luena. Er nahm an der Delegiertentagung der dortigen regionalen adventistischen Kirchenleitung teil, die 35 000 Gläubige aus 135 Gemeinden vertrat, und bei der turnusmässig auch die Verantwortungsträger neu gewählt beziehungsweise in ihrem Amt bestätigt wurden. Einer der Delegierten, ein Pastor, ging 400 Kilometer zu Fuss, um an dem Treffen teilnehmen zu können. Da er in einem abgelegenen Gebiet wohnt, hatte er in den letzten sieben Jahren keinen Kontakt zur Kirchenleitung, so dass er während dieser Zeit auch kein Gehalt bekam. Trotzdem brachte er eine rostige Geldkassette mit, die umgerechnet 14 000 Mark enthielt: die "Zehnten"-Beiträge seiner Gemeindeglieder. Pastor Frikart kam mit einer russischen Transportmaschine nach Luena. Er wurde notdürftig im Cockpit untergebracht, da im Frachtraum kein Platz war. Frikart besuchte auch die Adventisten in Huambo im Süden Angolas. Dort hat deren nationale Kirchenleitung ihren Sitz. Ausserdem hielt er sich in Luanda, der Hauptstadt des Landes, auf. Zur protestantischen Freikirche in Angola gehören 620 Gemeinden mit 165 000 Siebenten-Tags-Adventisten.
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen vielseitig tätig 
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Basel, 05.03.1998 / APD
Die 1971 in Basel gegründete "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz" (AGCK-CH), ein Mitgliedsverband von neun Kirchen und Freikirchen, hat kürzlich in ihrem "Jahresbericht 1997" auf die vielseitige Tätigkeit dieses ökumenischen Gremiums hingewiesen. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Besinnung über Fragen von Glauben und Leben mit dem Ziel der Klärung und Verständigung. Hinzu kommt die Vermittlung von Informationen und die Förderung des theologischen Gesprächs unter den Mitgliedskirchen sowie die Vertretung gemeinsamer Anliegen in der Öffentlichkeit.
Einer der Mitbegründer und heutiger Sekretär der ACGK-CH, Pfarrer Dr. Eduard Wildbolz (Kirchlindach BE), forderte bereits anlässlich einer vorbereitenden Konferenz zur Gründung der AGCK-CH im März 1970 in Zürich, "die Arbeitsgemeinschaft sollte nicht bloss Schaufenster, sondern Werkstatt sein."
Der Tätigkeitsbericht 1997 weist auf verschiedene Leistungen dieses kleinen Gremiums hin: Die Vorbereitung und Koordination der Delegierten und Teilnehmer der Schweizer Kirchen auf die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV II) in Graz; die Arbeiten der AGCK-CH-"Projektgruppe ESE 2001", die zur Gründung des "Vereins Schweizer Kirchen an der EXPO 2001" geführt haben und die Durchführung einer Tagung in Delsberg zum Abschluss der ökumenischen Konsultation "Weitergabe des Glaubens. Mit dem Thema "Glaubensvermittlung" hatte sich die AGCK-CH von 1995 bis 1997 schwerpunktmässig auseinandergesetzt. Die Tagungsergebnisse dienen heute, so die Arbeitsgemeinschaft, vielerorts als Grundlage für Gemeindeprogramme und Besinnungen auf die wesentlichen Aufgaben der christlichen Kirchen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert.
Die AGCK-CH veröffentlichte 1997 ferner eine "Erklärung zum Antisemitismus" und befasste sich mit Grundfragen und Praxis der Freiwilligenarbeit in den Kirchen. Im Anschluss an den Bericht der Genfer Justizdirektion "Entgleisungen von Sekten" nahm das Kirchengremium das Thema "Religionsfreiheit" in ihr Arbeitsprogramm auf.
Als Präsident der Arbeitsgemeinschaft für 1998 amtiert Bischof Heinrich Bolleter (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum "Büro" gehören ausserdem Bischof Hans Gerny (Christkatholische Kirche), Bischof Kurt Koch (römisch-katholischer Diözesanbischof von Basel) und Pfarrer Heinrich Rusterholz (Präsident des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes).
International
Polnische Protestanten wollen gleiche Rechte wie Katholiken 
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Warschau/Polen, 05.03.1998 / APD
Die polnischen Protestanten hoffen nach der Wahl des Lutheraners Jerczy Busek zum neuen Ministerpräsidenten auf eine Verbesserung ihrer rechtlichen Situation. In den Verhandlungen mit der Regierung, an der sich der Polnische Ökumenische Rat
(PRE) beteiligt, geht es vor allem darum, die gleichen Rechte wie die Katholiken zu erhalten, die ihnen in einem Staatsvertrag (Konkordat) mit dem Vatikan zugestanden worden sind. Edward Puslecki, Superintendent der rund 5 000 Mitglieder zählenden Methodistenkirche, hofft, dass das Polnische Parlament bereits Ende April die rechtliche Stellung der protestantischen Kirchen behandelt. Rund 23 Millionen der 38 Millionen Polen sind römisch-katholisch. Die zum PRE gehörenden Kirchen haben zusammen etwa 500 000 Mitglieder.
Die Siebenten-Tags-Adventisten, die im Polnischen Ökumenischen Rat einen Gaststatus haben, sind bereits staatlich anerkannt. Nach fünfjährigen Verhandlungen verabschiedete das polnische Parlament (Sejm) am 30. Juni 1995 ein Gesetz, das die Beziehungen zwischen der Republik Polen und der protestantischen Freikirche regelt und nach Unterzeichnung durch den damaligen Staatspräsidenten Lech Walesa in Kraft trat. Dadurch erhielt sie die Körperschaftsrechte und volle Freiheit bei der Ausübung des Glaubens einschliesslich der Respektierung der Sabbatruhe am Arbeitsplatz, in der Schule und beim Militär. Für Adventisten gilt nicht der Sonntag, sondern der biblische Sabbat (Samstag) als wöchentlicher Feiertag. Die Freikirche nimmt ihre Angelegenheiten ohne staatliche Einmischung selbst wahr. Sie hat das Recht, in der Öffentlichkeit missionarisch tätig zu sein und eigene Einrichtungen, wie Schulen, Hochschulen, Verlagshäuser, Radiostationen und Sozialwerke, zu gründen und zu unterhalten. Der Staatsvertrag eröffnet den Adventisten auch die Möglichkeit, Religionsunterricht an öffentlichen Schulen zu geben. In Polen zählt die Freikirche über 5 500 erwachsene getaufte Mitglieder in 120 Ortsgemeinden. Sie unterhält dort ein Theologisches Seminar, ein Altersheim, ein Verlagshaus und ein Aufnahmestudio für Radio- und Fernsehsendungen.
Polnische Auszeichnung wegen Eintreten für Menschenrechte 
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Washington, D. C./USA, 05.03.1998 / APD
Mit dem Ritterkreuz des Verdienstordens der Republik Polen wurde Dr. Bert B. Beach (Silver Spring, Maryland/USA), Direktor für zwischenkirchliche Beziehungen der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, ausgezeichnet. Die Übergabe des Ordens erfolgte Mitte Februar in Warschau durch den polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwasniewski.
Der polnische Botschafter in den USA, Jerzy Kozminski, sagte zur Ordensverleihung: "Dr. Beach spielte bei der Entwicklung des internationalen Dialogs für Frieden, Toleranz, religiöse Freiheit und Menschenrechte eine wichtige Rolle. Er war auch ein starker Befürworter für Polens Bestrebungen nach Freiheit und Demokratie. Er pflegte die Verbindung zu Polen während der letzten vier Jahrzehnte."
Beach ist seit 1970 auch als Sekretär der Tagungen der "Christlichen Weltgemeinschaften" (Christian World Communions/CWC) tätig und hat verschiedene Bücher und Berichte zum Thema "Religionsfreiheit" veröffentlicht.
Ziviler Ersatzdienst in Bulgarien 
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Sofia/Bulgarien, 05.03.1998 / APD
Das bulgarische Parlament hat für Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen einen zivilen Ersatzdienst beschlossen. Angehörige registrierter Religionsgemeinschaften sollen bei Antragstellung automatisch vom Wehrdienst befreit werden, während Mitglieder nicht staatlich anerkannter Kirchen ihre Verweigerung vor einer Militärkommission begründen müssen. Der Ersatzdienst soll mit zwei Jahren das Doppelte der normalen Militärzeit betragen. Er sieht einen Arbeitseinsatz vor, zu dem die Beschäftigung in der Rüstungsindustrie oder der Transport von Waffen und Munition nicht gehört.
Zu den in Bulgarien anerkannten Religionsgemeinschaften zählen unter anderem die Orthodoxen, Katholiken, Juden und Moslems. Kürzlich wurden auch die Lutheraner, Baptisten, Kongregationalisten, Methodisten, Pfingstkirche und die Kirche Gottes, die alle der Bulgarischen Evangelischen Allianz angehören, staatlich anerkannt. Zu den anerkannten Freikirchen zählen ferner die Siebenten-Tags-Adventisten, die bereits seit 1898 im Land vertreten sind und zu denen heute 6 748 erwachsene getaufte Mitglieder in 102 Gemeinden gehören. Die Adventisten hatten sich bereits während ihrer Gründung im Jahre 1863 gegen den Waffendienst ausgesprochen. Sechs der neun Millionen Einwohner Bulgariens sind orthodoxe Christen und etwa 50 000 Protestanten.
Religiöse Minderheiten in Italien gleichgestellt 
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Rom/Italien, 05.03.1998 / APD
Die Verunglimpfung von Minderheitskirchen und Religionsgemeinschaften wird künftig in Italien der Verunglimpfung von Katholiken gleichgesetzt. Das entschied das italienische Verfassungsgericht bereits im November 1997. Damit wird eine Verfügung aus dem Jahre 1930 aufgehoben, die derartige Vergehen gegen die römisch-katholische Mehrheitsreligion mit einer um ein Drittel höheren Strafe als bei Minderheiten belegte. In der Urteilsbegründung heisst es: "Jede Form der Diskriminierung von Religionen, die sich nur auf eine grössere oder kleinere Anzahl von Anhängern gründet, ist nicht akzeptabel." Mehr als 90 Prozent der rund 58 Millionen Italiener sind katholisch. Zu den Protestanten gehören unter anderem 30 000 Waldenser, 6 000 Methodisten, je 10 000 Lutheraner und Baptisten sowie 5 300 Siebenten-Tags-Adventisten.
Neue Einschränkungen für die syrischen Christen in der Türkei 
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Mardin/Türkei, 05.03.1998 / APD
Die türkischen Regionalbehörden in Ostanatolien haben den syrisch-orthodoxen Klöstern untersagt, weiterhin Religionsunterricht in ihrer Sprache, dem Aramäischen, zu erteilen und Gäste aufzunehmen, meldet der Informationsdienst "Orthodoxie Aktuell" in Bochum. Der Gouverneur (türkisch "Vali") von Mardin, Fikret Guyen, unterzeichnete eine entsprechende Verfügung, der zufolge der Aramäisch-Unterricht und der Aufenthalt von Gästen in den Klöstern, gegen türkische Gesetze verstossen. Zahlreiche syrisch-orthodoxe Christen, besonders Jugendliche, weilten in der Vergangenheit als Gäste in den Klöstern, um so die Tradition ihrer Kirche besser kennenzulernen.
Die Verfügungen betreffen insbesondere die beiden Klöster Der-es-Zafaran, das bis 1923 sogar die offizielle Residenz des syrisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien war, und Mar Gabriel. Beide Klöster hatten in den letzten Jahren, dank der Unterstützung durch syrisch-orthodoxe Emigranten, einen neuen Aufschwung genommen. In Mar Gabriel und Der-es-Zafaran bestehen Internate, deren Schüler staatliche Schulen besuchen, zusätzlich aber im Kloster Religions- und Kulturunterricht auf Aramäisch, der Kirchensprache der syrisch-orthodoxen Kirche, erhalten. Beide Klöster verfügen über Gästehäuser, um die zahlreichen Besucher aus der syrisch-orthodoxen Emigration in Westeuropa und Nordamerika aufnehmen zu können.
Die jetzigen Dekrete der türkischen Regierung bedeuten eine weitere Einschränkung der Religionsfreiheit der syrischen Minderheit im Gebiet des Tur Abdin (Berg der Gottesknechte), die früher eine der wichtigsten Hochburgen der syrisch-orthodoxen Christenheit darstellte. In den letzten Jahren sind die noch nicht ausgewanderten Syrer in diesem Teil Ostanatoliens allerdings immer mehr in den Kämpfen zwischen Kurden und türkischem Militär zwischen die Fronten geraten und zudem auch verstärkt Angriffen militanter Islamisten ausgesetzt. Zehntausende von ihnen haben deshalb in den letzten dreissig Jahren entweder Zuflucht in Istanbul gesucht oder sind ins westliche Ausland emigriert.
Gegen das Verbot der aramäischen Unterrichtssprache um Religionsunterricht haben die betroffenen Klöster entschieden Protest eingelegt. Diese Sprache ist seit fast 2000 Jahren die Sprache der syrischen Kirche und zudem die Sprache, die Jesus Christus selbst gesprochen habe. Der Gouverneur hingegen beruft sich darauf, dass die Syrisch-Orthodoxen - anders als Griechen, Armenier und Juden - keinen Minderheitenstatus aufgrund des Friedensvertrages von Lausanne von 1923 für sich reklamieren könnten. Das Verbot, Gäste aufzunehmen, begründete der Vali damit, dass es sich bei den Klöstern um Gotteshäuser handle, in denen keine Wohnungen erlaubt seien.
Evangelische "Bischöfin" will Staatsoberhaupt Österreichs werden 
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Wien/Österreich, 05.03.1998 / APD
Die evangelische Superintendentin des Burgenlandes, Mag. Getraud Knoll, hat am 27. Februar in Wien ihre Kandidatur für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten bekanntgegeben. Frau Knoll begründete ihren Schritt, sich als "überparteiliche Kandidatin" der Wahl zustellen, damit, sie wolle "mehr Wärme in die Politik bringen". Die 39 Jahre alte Mutter dreier Kinder hat sich mit der Bekanntgabe ihrer Entscheidung vom Amt des Superintendenten der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses freistellen lassen.
Gertraud Knoll war seit Oktober 1994 Superintendentin der Diözese Burgenland. Sie war damit die erste Frau in der Evangelischen Kirche in Österreich, die in ein bischöfliches Amt gewählt wurde. Geboren wurde sie am 7. Dezember 1958 in Linz. Nach ihrer Matura in Linz studierte sie von 1977 bis 1982 evangelische Theologie in Wien. Nach einem Jahr als Universitätsassistentin für systematische Theologie war sie Vikarin im mittleren Burgenland und ab 1985 erste evangelische Pfarrerin im Burgenland, in Weppendorf.
Mit der Kandidatur Frau Knolls stehen Bundespräsident Klestil, der in der am 19. April stattfindenden Volkswahl wieder kandidiert, nunmehr insgesamt sechs Mitbewerber gegenüber: die Bundessprecherin (Vorsitzende) des Liberalen Forums (LiF), Dr. Hede Schmidt; ein Wiener Bauunternehmer, Richard Lugner; ein steirischer Landtagsabgeordneter der Grünen, Martin Wabl und ein Führungsmitglied der mitunter an Wahlen teilnehmenden Bürgerinitiative "Die Neutrralen Österreichs", Karl Heinz Nowak und Anton Ammann.
Religionsgemeinschaften für Tabaksteuer in den USA 
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Washington, D. C., 05.03.1998 / APD
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA unterstützt die "Interreligiöse Koalition Rauchen oder Gesundheit" in dem Bemühen, Präsident Clinton zu veranlassen, eine Tabaksteuer einzuführen. Laut dem adventistischen Pastor Roy Branson, stellvertretender Vorsitzender der Koalition, "haben die Kirchen in der Vergangenheit den Kampf gegen die Sklaverei und Rassendiskriminierung angeführt. Jetzt sind die amerikanischen Religionsgemeinschaften herausgefordert, das Leben einer halben Million Menschen pro Jahr zu retten." Besonders wirkungsvoll sei die Tabaksteuer, um jene 3 000 Jugendlichen, die jeden Tag mit dem Rauchen anfangen, davon abzuhalten. Die 1,50 Dollar Steuern pro Zigarettenschachtel sollte für die Volksgesundheit ausgegeben werden. Zur Koalition gehören 22 Religionsgemeinschaften und Organisationen, wie der Nationale Rat der Kirchen, die Union der Amerikanischen Jüdischen Gemeinden, der Amerikanische Moslemrat, die Nationale Vereinigung der Evangelikalen, die presbyterianische, adventistische, methodistische und römisch-katholische Kirche, der Christliche Verein Junger Männer und Junger Frauen.
Die Gebäude der Vereinten Nationen wurden zu "rauchfreien Zonen" 
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Genf, 05.03.1998 / APD
Seit 1. Januar 1998 herrscht in allen Gebäuden der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) striktes Rauchverbot. Zigarren und Zigaretten werden nur noch in wenigen und besonders ausgewiesenen Zonen toleriert, sagte UN-Sprecherin Thérèse Gastaut kürzlich vor Journalisten in Genf. Im Genfer "Palais des Nations" darf nur noch in einem Viertel der Restaurant- und Caféteria-Plätze geraucht werden.
In allen UN-Gebäuden der Weltorganisation in New York, Genf, Wien und Nairobi sind "No Smoking"-Schilder angebracht worden. Aschenbecher werden nur noch an den Eingängen angebracht, um Mitarbeiter, Besucher und Gäste zum Ausdrücken der Raucherwaren aufzufordern. Tabak gefährde nicht nur die Gesundheit des Rauchers, sondern auch die der nichtrauchenden Kolleginnen und Kollegen, heisst es zur Begründung des Rauchverbots. Studien haben für "Mitraucher" (auch "Passivraucher" genannt) ein stark erhöhtes Risiko für Krebs sowie Herz- und Atemwegserkrankungen ergeben, betont die Weltorganisation.
Besonders aktiv im Kampf gegen die Sucht des Rauchens ist die in Genf ansässige Weltgesundheitsorganisation (WHO), eine Sonderorganisation der UNO. Die WHO weist jedes Jahr am 31. Mai, dem "Weltnichtrauchertag", auf die Folgen des gesundheitsschädigenden Konsums von Tabakprodukten hin. Hauptursache der Verbreitung des Rauchens ist die Abhängigkeit vom Nikotin, die sich bei über 40 Prozent der Raucher entwickelt.
Anknüpfungspunkte zum Christentum finden 
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Silver Spring, Maryland/USA, 05.03.1998 / APD
Wie das Evangelium Jesu Christi Menschen mit einem ganz anderen religiösen oder kulturellen Hintergrund verständlich gemacht werden könne, besprachen adventistische Kirchenleiter und Direktoren der Studienzentren für Globale Mission der Freikirche Mitte Januar in Silver Spring, Maryland/USA. "Siebenten-Tags-Adventisten müssen die Bibel und die Erlösung so darstellen, dass die Menschen dies auch verstehen", sagte Pastor Mike Ryan, Generalsekretär für Globale Mission. Es gelte sich der Herausforderung zu stellen, an den jeweiligen kulturellen Gegebenheiten derjenigen anzuknüpfen, die mit der biblischen Botschaft erreicht werden sollten. "Deshalb haben wir in den verschiedenen Teilen der Welt Studienzentren eingerichtet." Solche gebe es zur Zeit zur Erforschung des Buddhismus, Hinduismus, Judentums, Islam und Säkularismus. Nur wer eine Religion oder Kultur ganz genau kenne, könne Anknüpfungspunkte zum Christentum finden, so Ryan.
Ökumene
Evangelische Theologen sagen Nein zur Rechtfertigungserklärung 
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Tübingen/Deutschland, 05.03.1998 / APD
148 evangelische Theologieprofessoren haben in einem Schreiben an die lutherischen Kirchenleitungen in Deutschland gefordert, der geplanten "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" zwischen dem Lutherischen Weltbund und dem Vatikan nicht zuzustimmen. Theologen, wie Barbara Aland (Münster), Jörg Baur (Göttingen), Gerhard Ebeling (Zürich), Martin Honecker (Bonn), Jörg Jeremias (Marburg), Jürgen Moltmann (Tübingen), Kurt Nowak (Leipzig) und Peter Stuhlmacher (Tübingen), sehen den in der Erklärung beanspruchten "Konsens in Grundwahrheiten der Rechtfertigungslehre" nicht. Kein Konsens sei über die für lutherische Kirchen entscheidende Einsicht erreicht worden, dass die Rechtfertigung des Sünders allein durch den aus Gnade handelnden Gott erfolgt und dass der "Glaube Heilsgewissheit ist". Kein Konsens gebe es auch über "das Sündersein des Gerechtfertigten" und über die Bedeutung der guten Werke für das Heil. Nur ein unzureichender Konsens sei über das Verhältnis von Gesetz und Evangelium erreicht worden. Bei der "Funktion der Rechtfertigungslehre als Kriterium für Lehre und Leben der Kirche" gebe es ebenfalls keine Einigung.
Die Feststellung in dem Dokument, dass "Lutheraner die einzigartige Bedeutung dieses Kriteriums betonen" und dass "Katholiken sich von mehreren Kriterien in die Pflicht genommen sehen", schlössen einander aus. Die Hochschullehrer vermissen auch praktische Konsequenzen aus dem von der "Gemeinsamen Erklärung" beanspruchten Konsens in der Rechtfertigungslehre: "Mit ihm soll weder die Anerkennung der lutherischen Kirchen als Kirche Jesu Christi noch die ihres Amtes gegeben sein; für die Abendmahlsgemeinschaft ist folglich auch nichts gewonnen."
Bereits im November letzten Jahres hatte der adventistische Theologe Johann Heinz (Braunau/Österreich) gegenüber dem APD erklärt, dass die "Gemeinsame Erklärung" einen hohen Konvergenzwert habe, der aber "mit Ungenauigkeiten und manchmal mit Irreführung" erkauft werde. Es stelle sich die Frage, ob damit nicht der reformatorischen Lehre die Spitzen abgebrochen seien. Heinz sieht hier das Dilemma eines Ökumenismus um jeden Preis: "Man will unbedingt die Einheit und relativiert dabei die Wahrheit".
Der Marburger Theologe Hans-Martin Barth verteidigte dagegen das Dokument und nannte die Kritik seiner Kollegen kontraproduktiv für den ökumenischen Dialog, da hier nach der Devise "alles oder nichts" vorgegangen werde. Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Horst Hirschler, hält den Text der geplanten Erklärung für "theologisch, kirchlich und ökumenisch vertretbar". Er sei ein wichtiger Schritt zur vertieften Gemeinschaft zwischen den Kirchen der Reformation und der römisch-katholischen Kirche. Die VELKD-Generalsynode hatte der "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre" im Oktober letzten Jahres zugestimmt und ihren deutschen Mitgliedskirchen empfohlen, sich diesem Votum anzuschliessen. Die Antworten der 122 Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes müssen bis zum 1. Mai 1998 vorliegen. Das Institut für ökumenische Forschung in Strassburg wird dann die eingegangenen Antworten analysieren und die Diskussion für die Ratstagung des Lutherischen Weltbundes (LWB) im Juni 1998 in Genf vorbereiten.
Die offizielle Antwort der römisch-katholischen Kirche auf die "Gemeinsame Erklärung" wird im Frühsommer 1998 erwartet.
Schwangerschaftsberatung in Deutschland: Beratungsscheine das kleinere Übel 
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Bonn/Deutschland, 05.03.1998 / APD
Die Entscheidung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz bezüglich der Schwangerschaftsberatung sei laut Stellungnahme des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes, Bensheim, ökumenisch zu bedauern, da die in den letzten Jahren erreichte gemeinsame Sozialverkündigung der beiden grossen Kirchen durch den Alleingang der Katholiken beeinträchtigt werde. Auch evangelischerseits bestehe Übereinstimmung mit der Zielsetzung des Papstes, "viele ungeborene Kinder vor der Tötung zu retten und den Frauen in schwierigen Lebenssituationen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Seite zu stehen". Dass die römisch-katholische Kirche die Bescheinigung über eine Beratung als "Tötungslizenz" interpretiere und in ihrer Nichtausstellung ein Zeichen sehe, das "zur Schärfung des öffentlichen Gewissens beiträgt", werde nicht geteilt. Nach evangelischer Auffassung sei auch die Beibehaltung der bisherigen Praxis ein Zeichen; nämlich deutlich zu machen, dass es im Konflikt zwischen dem Recht des ungeborenen Lebens, der verantwortlichen Entscheidung der Frau, dem Schutzauftrag des Staates und den Wertüberzeugungen der Gesellschaft eine Lösung der sauberen Hände nicht geben könne. Ein wirksamer Schutz des ungeborenen Lebens sei am ehesten von der Gewissensbildung zu erwarten. Wenn durch Ausnutzung der vom Staat eröffneten Spielräume zugunsten des Lebens und der Beratung mehr Frauen in Not erreicht und Leben gerettet werden könne, sei eine ergebnisoffene Beratung christlich zu verantworten. Die Ausstellung eines Beratungsscheines erscheine deshalb als das kleinere Übel, so dass die evangelischen Beratungsstellen ihre Arbeit wie bisher fortsetzen würden. Gewissensentscheidungen von Frauen, die in Verantwortung vor Gott getroffen werden, seien auch ökumenisch zu respektieren.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die in Deutschland keine Beratungsstellen unterhält, hatte bereits 1992 durch ihre Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) Richtlinien für ihre Gemeindeglieder zur Frage der Abtreibung beschlossen. Darin wird die "Abtreibung aus Gründen der Geburtenkontrolle, des Geschlechts des Kindes, des Geldes oder der Bequemlichkeit" entschieden abgelehnt. Die Kirchenleitung sei zwar nicht das Gewissen des einzelnen, sollte jedoch "moralische Richtlinien" anbieten. Es wird zugestanden, dass Frauen manchmal auch "in aussergewöhnliche Situationen" geraten könnten, "die ihnen grosse moralische oder medizinische Schwierigkeiten bereiten; zum Beispiel Lebensgefahr für die Schwangere, erhebliche Risiken für ihre Gesundheit, schwere angeborene und durch sorgfältige Diagnose festgestellte Schäden beim Fötus und Schwangerschaft als Folge von Vergewaltigung oder Inzest". Das Dokument betont, dass in solchen Zwangslagen die letzte Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch "nach angemessener Beratung" bei der Frau selbst liege. Sie sollte sich bei ihrer Entscheidung von sachkundiger Information, von biblischen Grundsätzen und vom Heiligen Geist" leiten lassen. Weiter heisst es, dass "jeder Versuch, eine Frau zu zwingen, ihre Schwangerschaft fortzusetzen oder abzubrechen, als ein Verstoss gegen ihre persönliche Freiheit abgelehnt" werde. Die Freikirche "sollte sich verpflichtet fühlen, bei der Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und psychologischen Faktoren, die zu einer Abtreibung führen können, mitzuwirken und denen Erleichterung zu schaffen, die unter einer persönlichen Entscheidung in dieser Frage leiden." Dabei dürften Christen "andere nicht verurteilen", sondern müssten allen beistehen, "die in Krisensituationen nach für sie gangbaren Wegen suchen".
Mehr als 61 Millionen Lutheraner weltweit 
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Genf, 05.03.1998, 05.03.1998 / APD
Die Zahl lutherischer Christen ist 1996 von weltweit 60,9 Millionen im Jahr 1996 auf 61,2 Millionen angestiegen. Davon gehören 57,6 Millionen einer der 124 Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes (LWB) an. Die grösste lutherische Kirche befindet sich mit 7,6 Millionen Mitgliedern in Schweden. Deutschland ist laut LWB mit über 14 Millionen Mitgliedern immer noch das Land, in dem die meisten Lutheraner leben, gefolgt von den USA mit knapp 8,3 Millionen. Den grössten Zuwachs im letzten Jahr verzeichnete die Lutherische Kirche in Tansania mit 200 000 neuen Mitgliedern. Leichte Einbussen mussten dagegen die europäischen Lutheraner hinnehmen, deren Gesamtzahl sich von 37,3 auf 37,2 Millionen verringerte. Dennoch ist das Luthertum in Europa am weitesten verbreitet, gefolgt von Afrika (9 Millionen), Nordamerika (8,6 Millionen), Asien (5 Millionen) und Lateinamerika (1,4 Millionen). Nach wie vor gehören weltweit 3,6 Millionen Lutheraner nicht dem LWB an; davon ist die Lutherische Missouri Synode mit 2,6 Millionen Mitgliedern die grösste Kirche.
Deutscher Evangelischer Kirchentag 1999 in Stuttgart 
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Stuttgart/Deutschland, 05.03.1998 / APD
Unter dem Motto aus der Bergpredigt "Ihr seid das Salz der Erde" (Matthäus 5,13) findet vom 16. bis 20. Juni 1999 der 28. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart statt. Dazu werden wieder über 100 000 Besucher erwartet.
Gruppen aus Kirche und Gesellschaft können sich ab sofort zur Mitgestaltung des Kirchentages 1999 in Stuttgart bewerben. In einer 72seitigen "Einladung zur Mitwirkung", die in einer Auflage von 130'000 Exemplaren erschienen ist, sind die Bedingungen zur Beteiligung in vier Mitwirkungsbereichen veröffentlicht. Die Texte können auch im Internet unter http://www.kirchenrtag.de abgerufen werden.
ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft. ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23. Postfach 5126, 8050 Zürich; Telefon +41-(0)44 515 03 10. E-Mail: info@adra.ch. Web Site: http://www.adra.ch
ADRA-Zentrum in Tirana von Polizei geräumt 
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Tirana/Albanien, 05.03.1998 / APD
Eine Spezialeinheit der albanischen Polizei räumte Mitte Januar friedlich das Gelände der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, das sich drei Kilometer vom Stadtzentrum Tiranas entfernt befindet. Dort hatten 15 teilweise bewaffnete Familien das frühere Büro- und Lagerhaus der Hilfsorganisation besetzt. Laut Sean Robinson, Direktor von ADRA-Albanien, seien zuvor monatelange Verhandlungen mit den Besetzern ergebnislos verlaufen. Keiner von ihnen landete jedoch auf der Strasse. Alle hätten neue Unterkünfte und konnten ihr gesamtes persönliches Hab und Gut mitnehmen. ADRA hatte zu dessen Abtransport Lastwagen gemietet. Wie Robinson weiter bekannt gab, sind am Lagerhaus schwere Schäden entstanden. Die Reparaturarbeiten werden erst Ende März beendet sein. Die britische Regierung unterstützt diese Massnahme mit rund 90 000 Mark. Als im März 1997 Unruhen ausbrachen, stürmte eine bewaffnete Menge das Hilfszentrum und plünderte es vollständig aus. Kein ADRA-Mitarbeiter kam dabei zu Schaden. Sean Robinson musste jedoch fliehen und wurde von der italienischen Marine in Sicherheit gebracht. Im April 1991 begann ADRA als erste westliche Nichtregierungs-Organisation mit der Arbeit in Albanien. 1994 stellte die dortige Regierung ihr ein 53 000 Quadratmeter grosses Gelände zur Verfügung, auf dem ein Lagerhaus für humanitäre Güter entstand, das auch ein Dutzend andere Hilfswerke nutzten, ausserdem Büros, eine ambulante Klinik und ein berufliches Ausbildungszentrum. Bis zu den Unruhen im März 1997 hatte ADRA Entwicklungsprojekte im Wert von fast 20 Millionen Mark durchgeführt. Gegenwärtig läuft im Norden Albaniens ein Programm zur Förderung der Volksgesundheit, das die Dänische Internationale Entwicklungshilfeorganisation DANIDA mit 594 000 Mark unterstützt.
Gemüsesamen für Nordkorea 
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Ottawa/Kanada, 05.03.1998 / APD
Eine Million Päckchen mit Gemüsesamen hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-Kanada nach Nordkorea gesandt. Dadurch können 500 000 Familien in ihren Gärten Erbsen, Bohnen, Rüben, Karotten, Tomaten und Gurken säen, um dem Hunger abzuhelfen. Die 20 Tonnen Saatgut haben einen Wert von 2,7 Millionen Mark. Seit September 1995 hat ADRA Medikamente und ärztlichen Bedarf sowie 215 Tonnen Reis, 52 Tonnen Milchpulver, 21 Tonnen Babynahrung und fast 600 Tonnen Nudeln in Höhe von 7,5 Millionen Mark nach Nordkorea gebracht.
Weizenmehl nach Tadschikistan 
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Duschanbe/Tadschikistan, 05.03.1998 / APD
45 Tonnen Weizenmehl hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an 2 500 Rentner in der Gissar Region Tadschikistans verteilt.
Medikamente für Nicaragua 
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Managua/Nicaragua, 05.03.1998 / APD
Medikamente und ärztlichen Bedarf im Wert von 450 000 Mark hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Mitte Januar an Krankenhäuser, Altenheime und Schulen in Nicaragua geliefert. ADRA führt dort auch ein Mutter-und-Kind-Gesundheitsprogramm für 5 000 Familien durch und baut in Francis Serpi an der Ostküste eine Sanitätsstation auf.
Winterkleidung nach Bangladesch 
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Dhaka/Bangladesch, 05.03.1998 / APD
Winterkleidung verteilte die Adventistische Entwicklungs-und Katastrophenhilfe ADRA Mitte Januar an 3 000 Menschen in vier Städten Bangladeschs. Der Premierminister des Landes hatte die internationalen Hilfsorganisationen wegen des grössten Kälteeinbruchs seit Jahrzehnten um rasche Unterstützung gebeten.
Medien
Im "Jahr des Tigers" adventistische Sendungen über Mittelwelle 
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Bracknell/Grossbritannien, 05.03.1998 / APD
Am chinesischen Neujahrstag, mit dem das "Jahr des Tigers" am 28. Januar begann, waren erstmals in China Sendungen von Adventist World Radio (AWR) über Mittelwelle zu empfangen. Sie werden über einen 600 Kilowatt starken Sender bei der russischen Stadt Ussuriysk, 80 Kilometer nördlich von Vladivostok, ausgestrahlt. Laut AWR-Präsident Don Jacobsen (Silver Spring, Maryland/USA) sollen etwa 400 Millionen Chinesen die zweistündigen Programme pro Tag um 6.30 und 18 Uhr Ortszeit auf der Mittelwellenfrequenz 1 251 Kilohertz hören können. Die Kosten bezifferte Jacobsen für die ersten sechs Monate auf über 100 000 US-Dollar. Programminhalte sind Gottesdienste und Glaubensfragen, aber auch Familie, Jugend, Gesundheit und Englischunterricht. Sie ähneln den Kurzwellensendungen, die AWR mit einem 100 Kilowatt-Sender auf der Pazifikinsel Guam ausstrahlt. Dort werden an 127 Stunden pro Woche Programme in Mandarin, Kantonesisch, Hakka, Minnan und Schanghainesisch angeboten.
Bibel
Die Bibel in 2197 Sprachen 
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Reading/Grossbritannien, 05.03.1998 / APD
In 2 197 Sprachen und Dialekte gibt es jetzt biblische Schriften. Damit bleibe die Heilige Schrift, so der Weltbund der Bibelgesellschaften in Reading/England, das mit Abstand am meisten übersetzte Buch. Die vollständige Ausgabe der Bibel ist in 363 Sprachen mit acht mehr als im Jahr zuvor verfügbar. Das neue Testament erscheint mit einer Gesamtzahl von 905 in 22 weiteren Sprachen. Einzelne Bibelteile, wie Evangelien oder Psalmen, gibt es in 929 Sprachen. Afrika führt mit 617 Mundarten vor Asien (542), Australien und der pazifischen Inselwelt (384) sowie der Karibik und Lateinamerika (379). In Europa kann man die Heilige Schrift in 197 und in Nordamerika in 75 Sprachen lesen. Ausserdem ist sie in drei Kunstsprachen, wie Esperanto, vorhanden. Der 135 nationale Bibelgesellschaften umfassende Weltbund arbeitet zur Zeit an 681 weiteren Übersetzungsprojekten.
Prophezeiungen der Bibel 
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Darmstadt, 05.03.1998 / APD
"Start in die Zukunft - Alte Prophezeiungen neu entdecken!" heisst ein weiterer Kurs des adventistischen Internationalen Bibelstudien-Instituts in Darmstadt, der ab März kostenlos angefordert werden kann. Er behandelt in zehn Heften Prophezeiungen des Alten Testaments. "Es geht dabei", so der Leiter des Instituts, Pastor Siegfried Wittwer, "nicht um Sensationen, sondern um die Absicht Gottes mit uns Menschen." Ein Anschlusskurs mit Prophezeiungen des Neuen Testaments sei in Vorbereitung. In Darmstadt sind ausserdem der biblische Grundkurs "Start ins Leben", die Denkanstösse für Teenager "Tour of Life", der Glaubenskurs für Fortgeschrittene, "Der Römerbrief", und die Bibelstudienbriefe "Leben mit Christus - Was bedeutet es Christ zu sein?" erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Internationale Bibelstudien-Institut der "Stimme der Hoffnung", Am Elfengrund 66, D-64297 Darmstadt, Telefon (06151) 95 44 50; Telefax (06151) 95 44 70; Online: http://www.stimme-der-hoffnung.de.
Buchrezensionen
Hans-Martin Friedrich, "Die gefälschte Offenbarung: Anspruch und Wirklichkeit mormonischer Glaubenslehren. Mit Selbstzeugnissen ehemaliger Mormonen", Brunnen Verlag, Basel/Giessen, 1997, Paperback, 268 Seiten, 29,80 Sfr/DM, ISBN 3-7655-1130-7. Zu beziehen über den Buchhandel. 
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Mormonen nennt man umgangssprachlich die Mitglieder der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage". Das "Buch Mormon" heisst die wichtigste heilige Schrift dieser Glaubensgemeinschaft, die ihr Gründer Joseph Smith (1805-1844) aus einer fremden Schrift und Sprache von goldenen Platten entziffert und übersetzt haben will, die er in einer Höhle nahe bei Palmyra/New York gefunden habe. Hier wird von Völkern berichtet, unter anderem Abkommen der Israeliten, die in der Neuen Welt quasi eine Parallelgeschichte zur biblischen Geschichte erlebten, wobei die "Guten" etwa 400 n. Chr. vernichtet wurden und die Nachkommen der "Bösen" nun die Indianer seien. Weitere Offenbarungsschriften der Mormonen sind "Lehre und Bündnisse", "Die Köstliche Perle" mit den Büchern "Mose" und "Abraham", "Die inspirierte Bibelübersetzung aus dem Matthäusevangelium" sowie "Das Zeugnis des Propheten Joseph Smith".
Die Gründung der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" im Jahre 1830 sorgte für Unruhe in der amerikanischen Bevölkerung, so dass die "Heiligen" immer wieder gezwungen waren, weiter nach Westen auszuweichen. Als Joseph Smith und sein Bruder Hyram 1844 von aufgebrachten Gegnern im Staate Missouri umgebracht wurden, führte der Nachfolger Brigham Young die Gruppe durch den Mittelwesten in das damals zu Mexiko gehörende, isolierte und wüstenartige Gebiet des heutigen Utah. Dort baute sie durch Fleiss ein blühendes Gemeinwesen auf, das 1896 von den USA als selbständiger Bundesstaat aufgenommen wurde. Seine Hauptstadt Salt Lake City ist mit seinem Tempel und dem Tabernacle heute ein Anziehungspunkt für Touristen. Der weltberühmte "Mormon Tabernacle Choir" ist auch Menschen ein Begriff, die überhaupt nicht wissen, was Mormonen denn sind und glauben.
Zwar erfolgte schon früh die Missionierung in Europa. Da aber die neuen Gläubigen ermuntert wurden, nach Utah auszuwandern, konnte der erste Tempel ausserhalb der USA erst 1955 in Zolikofen bei Bern geweiht werden. In Deutschland befindet sich seit einigen Jahren ein solcher in Freiberg/Sachsen und Friedrichsdorf/Taunus. Die isolierte Lebensweise der Mormonen machte diese Gemeinschaft unauffällig. Trotzdem hat sie weltweit mehr als acht Millionen Mitglieder mit zunehmender Tendenz.
Nun ist schon immer vielen gläubigen Christen diese Religionsgemeinschaft suspekt: zum einen wegen ihrer Quellenschriften, die den Anspruch erheben, "Heilige Schrift" zu sein, zum anderen wegen des Selbsterlösungscharakters mormonischer Lehre durch gute Werke. Der alleinige Heilsanspruch der "Heiligen", das Gottesbild, die streng hierarchische Struktur, die eigenartige Sexualordnung, die stellvertretende Taufe für die Toten, die buchstäbliche Errichtung des Neuen Jerusalem in Amerika, von dem aus Christus nach der Wiederkunft die Welt regieren wird, etc. sind weitere Gründe der Kritik. Hans-Martin Friedrich untersucht einige dieser Punkte; vor allem aber beschäftigt er sich text- und literarkritisch mit den heiligen Büchern der Mormonen und sucht nach deren Wurzeln.
Die meisten Texte Joseph Smiths beziehen sich auf Offenbarungen und entziehen sich somit einer Prüfung am Original. Die "goldenen Platten" des Buches Mormon mussten, so Smith, dem Engel Moroni zurückgegeben werden, so dass diese Quelle auch nicht nachprüfbar ist. Vom "Buch Abraham" wusste man, dass es ägyptische Papyri gegeben haben musste, auf denen die Übersetzung Smiths basieren sollte. Sie galten aber 1871 durch einen Brand im Museum von Chicago als vernichtet. Doch diese einzige überprüfbare Quelle wurde 1966 in einem Magazin des New Yorker Metropolitan Museums wiederentdeckt. Nachdem die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ihr Interesse an den Dokumenten angemeldet hatte, wurden sie ihr am 27. November 1967 im Rahmen einer kleinen Feier übergeben.
Doch die Freude der Mormonenkirche über die wiedergefundenen Manuskripte und die dadurch genährte Hoffnung auf eine Bestätigung der Übersetzergabe ihres Propheten währte nicht lange. Zwar identifizierten die Ägyptologen John A. Wilson und Klaus Baer von der Universität Chicago aufgrund eingehender Studien diese Papiere einwandfrei als die Vorlage des "Buches Abraham" (es waren auch Notizen Smiths darauf), ebenso wie der von seiner Kirche beauftragte mormonische Ägyptologe Dee Jay Nelson. Doch stellten sie fest, dass das Original, ein bekanntes Stück aus dem ägyptischen Totenbuch, inhaltlich überhaupt nichts mit der "Übersetzung" von Smith zu tun hatte. Als die Mormonenkirche die Ergebnisse der Prüfung nicht veröffentlichen wollte, trat Dee Jay Nelson 1975 mitsamt seiner Familie aus der "Kirche der Heiligen ..." aus. Walter Bromba
Reinhard Thöle, "Orthodoxe Kirchen in Deutschland", Bensheimer Heft 85, Hrsg. Evangelischer Bund, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1997, Paperback, 112 Seiten, 24,80 Sfr/DM, ISBN 3-525-87174-0. Zu beziehen über den Buchhandel. 
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Obwohl die orthodoxen Kirchen in Deutschland mit über einer Million Gläubigen die drittstärkste Konfession sind, nimmt die Öffentlichkeit sie kaum wahr. Der Autor stellt deshalb die Geschichte der mehr als 15 orthodoxen Kirchen in Deutschland, ihre Herkunft, ihr Selbstverständnis und ihre ökumenischen Verbindungen kurzgefasst und übersichtlich dar. Der Band vermittelt einen ersten Einblick in die Vielfalt der orthodoxen und altorientalischen Kirchen in unserem Land. Holger Teubert
"Orthodoxe Bistümer und Gemeinden in Deutschland", Hrsg. Kommission der Orthodoxen Kirchen in Deutschland, Orthodoxie Aktuell, Briller Höhe 11, 42115 Wuppertal, 1998, Paperback, 72 Seiten, 19,80 Sfr/DM. Bezugsadresse siehe Hrsg. 
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Das Adressenwerk enthält die Anschriften von orthodoxen Kirchenleitungen, Geistlichen und Gemeinden in Deutschland. Aufgenommen wurde jedoch nur ein Teil der Orthodoxie. Die altorientalischen Kirchen, wie die Koptische, Äthiopische, Syrische und Armenische Orthodoxe Kirche, die hierzulande ebenfalls Gemeinden haben, fehlen. Auch orthodoxe Bistümer und Gemeinden mit einem "unkanonischen" Status, wie beispielsweise die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland, sind nicht verzeichnet. Im Heft finden sich die für Deutschland relevanten Adressen des Ökumenischen und Moskauer Patriarchats, der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien sowie der Serbischen, Rumänischen und Bulgarischen Orthodoxen Kirche. Holger Teubert
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Herbert Bodenmann (verantwortlich), Journalist SFJ |
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APD ® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,9 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

