USA: Haftstrafe als Segenprint druckenemail versenden

New York, N.Y./USA, 20.08.2010 / APD

Bibeln im Gefängnis

Bibeln im Gefängnis

Foto: Amerikanische Bibelgesellschaft (ABS)

Nach einer im Frühjahr 2010 von der Amerikanischen Bibelgesellschaft (ABS) veröffentlichten Umfrage unter Häftlingen geben 96 Prozent der Befragten an, ihre Einstellung und ihr Verhalten habe sich durch das Bibellesen positiv verändert. Sie würden respektvoller mit anderen reden, mehr beten und liebevoller mit ihren Mitmenschen umgehen. Lataysha S., eine Inhaftierte im Frauengefängnis von Naples (Florida), sagte sogar, ihre Haft sei für sie zum Segen geworden: "Als ich hierher kam, dachte ich, es sei eine Strafe. Jetzt sehe ich, dass mich Gott auf sich und sein Wort aufmerksam machen wollte." Bibeln sind noch immer Mangelware in US-Gefängnissen, nur eine von hundert Haftanstalten hat dafür ein Budget. Oft genug besitzen Häftlinge nur deswegen eine Bibel, weil der Gefängnispastor oder ein ehrenamtlicher Helfer diese aus eigener Tasche bezahlt.

Um den bestehenden Mangel an Bibeln zu beheben, hat die Amerikanische Bibelgesellschaft vor neun Jahren das Projekt "Gott befreit dich" God Sets You Free™) ins Leben gerufen. Im Auftrag der ABS verteilten bis heute Mitarbeiter der Strafgefangenenhilfe "American Rehabilitation Ministries" eine Million Bibeln und Kleinschriften unter die Häftlinge im ganzen Land.

Nach Angaben von ABS ist die Zahl der Personen im Strafvollzug in den USA während den letzten 25 Jahren um 274 Prozent auf rund 2.3 Millionen gestiegen.

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