APD-Informationen 01/1999

Schweiz

"Adventisten auf einen Blick 1999" uparrowprint druckenemail versenden

Zürich, 03.02.1999 / APD

Die für 1999 erschienene Kurzinformation "Siebenten-Tags-Adventisten - Auf einen Blick" enthält neben Angaben über Glaube, Herkunft und Lebensstil ihrer Mitglieder die wichtigsten statistischen Zahlen und Erläuterungen zu den zahlreichen Aktivitäten der weltweiten protestantischen Freikirche. Die unter "Fakten" mit Stand vom 1. Januar 1998 in 205 Ländern genannten 9 702 834 erwachsenen getauften Gemeindeglieder haben Ende September letzten Jahres die Zehn-Millionen-Grenze überschritten. Nach der römisch-katholischen Kirche unterhalten die Siebenten-Tags-Adventisten mit 5 416 Schulen, Colleges und Universitäten das grösste kirchliche Bildungswerk der Welt. Die "Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe" (ADRA-International) arbeitet derzeit in 155 Ländern. Das Faltblatt kann kostenlos bei der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Abteilung Kommunikation, Postfach 5126, 8050 Zürich, Telefon (01) 315 65 00, Telefax (061) 261 61 18, bezogen werden.

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Basler Theologe Oscar Cullmann gestorben uparrowprint druckenemail versenden

Basel, 03.02.1999 / APD

Am 16. Januar verstarb der emeritierte Basler Neutestamentler und Ökumeniker Oscar Cullmann im 97. Lebensjahr auf seinem Landsitz in Chamonix (Frankreich). Der gebürtige Strassburger suchte in den zwanziger Jahren den Dialog mit römisch-katholischen und orthodoxen Theologen, lange bevor die Ökumene ins Blickfeld von Kirchen und Konferenzen rückte. Mit diesen Kontakten führte Cullmann die weltweite Aufgeschlossenheit der Universität Basel konsequent weiter und machte sie damit zu einem einzigartigen ökumenischen Zentrum der Theologie. Er lehrte von 1938 bis 1972 Alte Kirchengeschichte an der Basler Universität. Von 1948 bis 1972 war er gleichzeitig Ordinarius für Urchristentum an der evangelischen Fakultät in Paris. Zu bedeutenden Treffpunkten wurden auch seine Vorlesungen an der Sorbonne in Paris und am Seminar der Waldenserkirche in Rom. Am Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom von 1962 bis 1965 nahm Cullmann als aufmerksamer Beobachter teil. Er lehnte wiederholt weitere Berufungen ins Ausland, unter anderem nach Marburg, Erlangen, Paris und New York, ab. Er wollte seiner Wahlheimat Basel und ihrer Universität, deren Rektor er im Jahr der Studentenunruhen 1968 war, treu bleiben. Zu seinen bekanntesten deutschsprachigen Veröffentlichungen zählen "Katholiken und Protestanten" und "Heil als Geschichte". Im 1986 erschienenen Buch "Einheit durch Vielfalt" legte Cullmann seine auf langjähriger Erfahrung und Überlegung beruhende ökumenische Auffassung in einer Synthese vor. Sein Konzept sieht die Ökumene als praktische Verwirklichung einer "Gemeinschaft autonomer Kirchen" vor und lehnt jegliche Fusion oder gar eine sogenannte "Welteinheitskirche" ab. 1994 gründete Cullmann eine Stiftung, die den Dialog zur Einheit zwischen den Konfessionen "in Liebe und im Streben nach Wahrheit" weiterführen soll. Im selben Jahr erschien sein Alterswerk "Das Gebet im Neuen Testament". Darin entwickelte er eine Gebetslehre, um dem modernen Menschen das Gespräch mit Gott wieder nahezubringen.

Trotz seiner ökumenischen Aufgeschlossenheit warnte der Basler Theologe bereits 1972 in einem Beitrag der "Theologischen Literaturzeitung" (Nr. 11/1972) eindringlich vor einem "Ökumenismus, der als Ziel die Fusion der Kirche verfolgt". Ein solches Vorhaben würde "nicht nur die wahre Einheit im Heiligen Geist zerstören, sondern wird für die Christen der verschiedenen Konfessionen sogar zu einer Versuchung, die Grundlagen des Glaubens aufzugeben und das Prinzip der Einheit ausserhalb dieser zu suchen". Über die Zukunftschancen der ökumenischen Bewegung schrieb Oscar Cullmann unmissverständlich: "Nur ein auf der Achtung vor der Vielfalt der Charismen beruhender Ökumenismus kann uns in Christus einen, und gleichzeitig führt er die christlichen Kirchen aller Bekenntnisse zu den Quellen des christlichen Glaubens zurück."

Seine letzte Ruhe fand Cullmann am 22. Januar auf dem Friedhof St-Gall in Strassburg-Königshofen.

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Deutschsprachige Nachrichtenagenturen ab August mit neuer Rechtschreibung uparrowprint druckenemail versenden

Basel, 03.02.1999 / APD

Die deutschsprachigen Nachrichtenagenturen werden die neue Rechtschreibung zum 1. August 1999 weitestgehend umsetzen. Darauf haben sie sich in Frankfurt am Main geeinigt. Sie wollen dabei den Regeln der zwischenstaatlichen Kommission für die deutsche Rechtschreibung folgen. Bei den von der Kommission vorgesehenen Wahlmöglichkeiten streben die Nachrichtenagenturen eine einheitliche Schreibweise an. So wollen sie bei Fremdwörtern aus lebenden Sprachen der bisherigen Schreibweise, bei Fremdwörtern aus alten Sprachen der neuen Variante den Vorzug geben. In der Zeichensetzung halten die Agenturen wegen der besseren Lesbarkeit der Nachrichten an den bisherigen Regeln vorwiegend fest. Agence France Press (AFP), Associated Press (AP), Austria Presse Agentur (APA), Deutscher Depeschen Dienst (ddpADN), Deutsche Presse-Agentur (dpa), Evangelischer Pressedienst (epd), Katholische Nachrichtenagentur (KNA), Reuters, Schweizerische Depeschenagentur (SDA), Sport-Informations-Dienst (sid) und Vereinigte Wirtschaftsdienste (vwd) wollen die Rechtschreibung aufmerksam beobachten und gegebenenfalls auf neue Entwicklungen gemeinsam reagieren.

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International

Adventistischer Pastor "Prediger des Jahres 1998" uparrowprint druckenemail versenden

London/Grossbritannien, 03.02.1999 / APD

Ian Sweeney, Pastor der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Sheffield/England, ist von der Zeitung "London Times" zum "Prediger des Jahres" gewählt worden. Der 34jährige war ohne sein Wissen in die Kandidatenliste gekommen, als ein Verleger seinen Beitrag, der in einem Buch für schwarze Pastoren erschien, an die "Times" sandte. Sweeney erhielt daraufhin die Mitteilung, dass er sich unter den 30 Kandidaten befinde, die aus insgesamt 250 Bewerbern ausgesucht wurden. Jurymitglieder besuchten jeden dieser Geistlichen in deren Kirchen. Sechs von ihnen erreichten das Finale in der "Methodist Central Hall" in Westminster, wo sie jeweils zehn Minuten über ein selbstgewähltes Thema sprechen mussten. Die Kurzansprache des adventistischen Pastors stand unter dem Motto: "Es sind die Gedanken, die zählen." Die Jury bewertete nach zehn Kriterien, wie Klarheit der Botschaft, Aufmerksamkeit der Zuhörer, Illustrationen, Rhetorik, Ausgewogenheit zwischen Theologie und Lebenspraxis sowie Wirkung der Predigt. Sweeney ist der erste farbige Geistliche, der den vier Jahre alten Wettbewerb gewann. Er erhielt eine geschnitzte Taube und 1 000 Pfund Sterling. Der Preisträger ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Eltern stammen von der Karibikinsel Antigua.

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Adventistische Eltern klagen beim Europäischen Gerichtshof uparrowprint druckenemail versenden

Luxemburg/Luxemburg, 03.02.1999 / APD

Zwei adventistische Familien haben den Europäischen Gerichtshof angerufen, weil das Luxemburger Erziehungsministerium ihre Kinder nicht für den Besuch des samstäglichen Gottesdienstes vom Unterricht befreien will. Für die Freikirche gilt nicht der Sonntag, sondern der biblische Sabbat als wöchentlicher Feiertag. Laut Pastor Jacques Trujillo (Le Mee sur Seine/Frankreich), Abteilungsleiter für Religionsfreiheit der Franko-Belgischen Union der Siebenten-Tags-Adventisten, brauchten die Eltern ihre Kinder bis 1993 nicht am Samstag zur Schule zu schicken. Dann jedoch bestanden die Behörden auf den Unterrichtsbesuch. Nachdem der Rechtsweg im Grossherzogtum ausgeschöpft war, wandten sich die Eltern an den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Sie anerkennen zwar die Notwendigkeit des regelmässigen Schulbesuchs, erwarten jedoch, dass ihr Menschenrecht auf Gottesdienst an dem Tag, den ihnen ihr Gewissen gebietet, akzeptiert wird. "Adventisten haben nicht die Absicht, den schulischen Ablauf umzustossen oder die Verwaltungskosten zu erhöhen. Sie bitten lediglich um das gleiche Recht, wie es den grossen Kirchen bei der Festlegung deren Ruhetages gewährt wird. Es ist falsch zu glauben, dass die Religionsfreiheit von der Höhe der Mitgliederzahl abhängt oder Meinungsverschiedenheiten nur dann respektiert werden können, wenn dies problemlos möglich ist.", sagte der Geistliche. Von den 414 000 Einwohnern Luxemburgs gehören rund 150 den Siebenten-Tags-Adventisten an.

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75 Jahre adventistische Kirche in Angola uparrowprint druckenemail versenden

Luanda/Angola, 03.02.1999 / APD

Das 75jährige Bestehen ihrer Kirche feierten am 16. Januar 61 000 Siebenten-Tags-Adventisten im Fussballstadion der angolanischen Hauptstadt Luanda. Die Jubiläumsveranstaltung wurde vom angolanischen Fernsehen übertragen.

Der offizielle Festakt fand am 17. Januar statt. Unter den zahlreichen Gästen befand sich erstmals nach 26 Jahren mit Pastor Robert S. Folkenberg (Silver Spring, Maryland/USA) wieder ein Präsident der weltweiten Freikirche. Die angolanische Regierung war vertreten durch Dr. Diogo de Jesus, Generalsekretär der Volksversammlung, Dr. Analia de Victoria Pereira, Mitglied des Republikrates; Abgeordneter des Parlaments (Volksversammlung) und Präsident der Liberal-Demokratischen Partei Angolas; Dr. Benjamin Fausto Paiva, Abgeordneter der Volksversammlung und Mitglied der Kommission für religiöse Angelegenheiten sowie der Parlamentarier Paulo Tuba.

Am 18. Januar wurden der Präsident der weltweiten Freikirche, Pastor Robert S. Folkenberg sowie deren Leiter für die Euro-Afrika Division, der Schweizer Prediger Ulrich Frikart (Bern), zusammen mit dem Leiter der Freikirche in Angola, Pastor Vasco Cubenda, vom Parlamentspräsidenten Roberto de Almeida empfangen. Er dankte der Kirche für ihren positiven Einfluss, den sie auf die angolanische Gesellschaft ausübe, angesichts der Hoffnungslosigkeit, die sich wegen des endlosen Bürgerkrieges, in der Bevölkerung immer stärker ausbreite.

W. H. Anderson kam 1922 als erster adventistischer Missionar nach Angola. 1924 wurde im Lepi-Distrikt eine Missionsstation errichtet. Weitere Stationen folgten. 1925 entstand die erste Schule, der 1928 ein Hospital folgte. Als die Portugiesen 1975 das Land verliessen, gab es dort etwa 23'000 Adventisten.

Heute gibt es in Angola trotz des über 20jährigen Bürgerkriegs über 300'000 adventistische Christen, darunter 179'000 erwachsene getaufte Mitglieder in 665Gemeinden.

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Usbekistan: Staatspräsident verfügt Anerkennung der Adventisten uparrowprint druckenemail versenden

Taschkent/Usbekistan, 03.02.1999 / APD

Die adventistische Gemeinde in Nawoi/Usbekistan ist doch noch von den Behörden nach dem neuen Religionsgesetz anerkannt worden, teilte Pastor Victor P. Krushenitsky (Moskau), Direktor für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der Euro-Asien Abteilung der Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Das seit Mai letzten Jahres gültige Gesetz schreibt vor, dass eine Kirchengemeinde staatlich registriert werde, wenn sie mindestens einhundert usbekische Bürger als Mitglieder habe. In der Stadt Nawoi wollten die 150 Adventisten ihre Gemeinde registrieren lassen. Doch dies wurde ihnen von den Ortsbehörden verweigert. Daraufhin wandten sich Vertreter der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der protestantischen Freikirche an Staatspräsident Islam Karimow und protestierten gegen diese Gesetzesverletzung. Nach Krushenitsky nahm das Staatsoberhaupt bei einem Besuch in Nawoi personelle Änderungen in der Stadtverwaltung vor und verfügte die Registrierung der Adventgemeinde. Daraufhin wurden Vertreter der Gemeinde ins Rathaus eingeladen, wo ihnen der Bürgermeister in einer kleinen Feier die Anerkennungsurkunde überreichte. In seiner Ansprache ermutigte das Stadtoberhaupt die Adventisten, ihre Pläne zur Einrichtung eines Gesundheitszentrums und einer Suppenküche für Bedürftige schnell zu verwirklichen. Er forderte sie auf, ihr Gotteshaus nach der zwangsläufigen Bauunterbrechung fertigzustellen. Mit der Einweihung wird bis Ende Mai gerechnet.

In Usbekistan zählt die Freikirche 1 300 erwachsene getaufte Mitglieder in zwölf Gemeinden. 88 Prozent der 23,8 Millionen Einwohner des Landes sind Moslems.

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Erneut adventistischer Absolvent an päpstlicher Universität uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 03.02.1999 / APD

Zum zweiten Mal konnte ein Siebenten-Tags-Adventist an der Gregoriana, der Päpstlichen Universität in Rom, studieren und Mitte November 1998 dort die Doktorwürde erlangen. Pastor Francesco Mosca, Seelsorger der Adventgemeinde Mailand, schrieb seine Dissertation über das Thema "Gesù offre la salvezza a Zaccheo" ("Jesus bietet Zachäus die Erlösung an"). In seiner 320seitigen Textstudie zu Lukas Kapitel 19 Verse 1 bis 10 ging Mosca vor allem auf die geschichtlich-soziale Situation des jüdischen Steuereinnehmers Zachäus und seiner Heimatstadt Jericho ein.

Als erster Nichtkatholik wurde der adventistische Theologe Samuele Bacchiocchi 1969 an der Gregoriana immatrikuliert. Seine mit der Auszeichnung "summa cum laude" versehene Dissertation trug den Titel "From Sabbath to Sunday" ("Vom Sabbat zum Sonntag") und wurde 1977 von der Päpstlichen Gregorianischen Universitätsdruckerei veröffentlicht.

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Recht auf arbeitsfreien Samstag in Italien uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 03.02.1999 / APD

Ein Gericht in Rom hat den Anspruch eines Siebenten-Tags-Adventisten auf den arbeitsfreien Samstag als biblischen Ruhetag (Sabbat) anerkannt. Der Hotelangestellte Sergio Mascherini berief sich auf eine "Intesa" genannte Vereinbarung zwischen der Italienischen Union der Siebenten-Tags-Adventisten und dem Staat aus dem Jahr 1988. Darin war Angehörigen der protestantischen Freikirche der arbeitsfreie Samstag zugesichert worden. In dem bereits im November 1998 gefällten Urteil wird der Arbeitgeber verpflichtet, seine Kündigung vom April 1997 wieder rückgängig zu machen und den entgangenen Lohn bis zur Wiedereinstellung nachzuzahlen. Ausserdem muss er die Gerichtskosten tragen. Bereits 1996 hatte ein Gericht in Bologna die Kündigung eines adventistischen Flughafenangestellten wegen Arbeitsverweigerung am Samstag für rechtswidrig erklärt und seine Wiedereinstellung verfügt.

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Niederländische Adventisten gegen siebentägige Arbeitswoche uparrowprint druckenemail versenden

Huis ter Heide/Niederlande, 03.02.1999 / APD

Gegen Regierungspläne, den Sonntag als festen Ruhetag der Woche abzuschaffen, haben sich auch die Siebenten-Tags-Adventisten in den Niederlanden gewandt. Nach deren stellvertretenden Vorsteher Rob de Raad entwickele sich die Wirtschaft in Richtung einer siebentägigen Arbeitswoche, wobei rund um die Uhr gearbeitet werden sollte. "In diesem Falle müsste ein Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber seine Freizeit aushandeln. Ein Unternehmer könnte dann nicht mehr garantieren, dass sein Angestellter einen bestimmten Tag in der Woche frei habe". Alle niederländischen Kirchen einschliesslich der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten fanden sich, so Raad, zu Aktionen zusammen, um die holländische Regierung von ihrem Vorhaben abzubringen. Bestimmte Religionsgemeinschaften würden ihren festen Tag der Ruhe und des Gottesdienstes haben. Für orthodoxe Kalvinisten sei dies der Sonntag, für Juden und Adventisten der Samstag, und Moslems wollten ihr Recht, am Freitag die Moschee besuchen zu können. "Obwohl für die adventistische Kirche der Sabbat verpflichtend ist, wendet sie sich ebenso gegen die Regierungspläne, da das Recht auf Religionsfreiheit für alle gilt", sagte Raad.

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Satellitenübertragung in Fernost uparrowprint druckenemail versenden

Manila/Philippinen, 03.02.1999 / APD

Der adventistische Fernsehevangelist Mark Finley aus Thousands Oaks, Kalifornien/USA, hält zur Zeit die erste von acht Bibelvortragsreihen, die unter dem Motto "ACTS 2000" per Satellit übertragen werden. Seine Ansprachen vor allabendlich 4 000 Zuhörern in der philippinischen Hauptstadt Manila sind bis Mitte Februar in 17 Ländern und Territorien des Fernen Ostens, wie Australien, Neuseeland, Indonesien Japan, Taiwan, Hongkong und Guam, zu empfangen. Laut Pastor Brad Thorp (Silver Spring, Maryland/USA), Direktor des Adventist Global Communication Network (AGCN), wäre das Vorhaben beinahe am philippinischen Zoll gescheitert. Dieser gab zunächst die ins Land gebrachte Aufnahme- und Sendetechnik nicht frei und forderte schliesslich eine Kaution von umgerechnet 560 000 Mark. Staatspräsident Joseph Estrada nahm sich des Falles persönlich an und verfügte die kostenfreie Zollabfertigung.

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Im Restaurant beten uparrowprint druckenemail versenden

Köln/ Deutschland, 03.02.1999 / APD

Christen sollten sich nach Auffassung des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner wieder stärker offen zu ihrem Glauben bekennen. Sie sollten sich nicht scheuen, in einem Restaurant vor dem Essen zu beten, sagte der Kardinal vor Journalisten. "Wir brauchen einen 'unverschämten' Glauben, der aus einem gesunden Selbstbewusstsein kommt", meinte der Kölner Oberhirte. Allzuviele Christen versteckten heutzutage ihren Glauben und scheuten sich, etwa in der Öffentlichkeit zu beten. Doch wer seinen Glauben verstecke, könne ihn nicht entfalten.

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Christlicher Religionsunterricht in Jordanien uparrowprint druckenemail versenden

Amman/Jordanien, 03.02.1999 / APD

In Jordanien gibt es jetzt an einigen Schulen einen eigenen Religionsunterricht für die christliche Minderheit. Laut Mahmud Massad, Minis-terialdirektor im Erziehungsministerium, erhalten seit Jahresbeginn 1 124 Schüler in fünf Städten eine Wochenstunde christlichen Unterricht. Bisher wurden Kinder christlicher Eltern nur an Privatschulen, wie dem adventistischen Gymnasium in Amman, in ihrer Religion unterrichtet. In Jordanien leben etwa drei Prozent Christen unter mehr als vier Millionen Moslems. Die Verfassung des Landes garantiert die Religionsfreiheit. Die Einführung des christlichen Unterrichts geht auf eine Übereinkunft der Regierung mit dem dortigen Kirchenrat zurück.

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Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 03.02.1999 / APD

Der Vatikan beklagt die zunehmende Diskriminierung von Christen in islamischen Ländern. Betroffen seien laut einem Bericht der Organisation "Kirche in Not - Ostpriesterhilfe" fast 30 Millionen Katholiken in 46 mehrheitlich moslemischen Ländern. Danach ist es in Saudi-Arabien nicht einmal im Privatbereich erlaubt, eine andere Religion als den Islam auszuüben. Selbst der Besitz der Bibel sei untersagt. Wer in Ägypten zum christlichen Glauben übertrete, müsse mit seiner Festnahme rechnen. In Pakistan und Indonesien würden christliche Kirchen zerstört. "Eine der abscheulichsten Menschenrechtsverletzungen in vielen islamischen Ländern ist das Verbot für Nicht-Moslems, öffentlich zu beten", heisst es in dem Report. Im Iran würden Christen kontrolliert und eingeschüchtert. Im Südsudan werde gegen die christliche Bevölkerung mit Waffengewalt vorgegangen. In Kuwait sei ein zum Christentum übergetretener Mann wegen "Abfalls vom Glauben" verurteilt und zur Rückkehr zum Islam gezwungen worden. In Pakistan sei ein Christ wegen "Gotteslästerung" zum Tode verurteilt worden.

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Katholische Missionare ermordet uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 03.02.1999 / APD

1998 wurden 37 römisch-katholische Missionare in Ausübung ihres Dienstes umgebracht. Laut Radio Vatikan starben 24 in Afrika, davon je neun im Kongo und in Ruanda, acht in Lateinamerika, drei im Jemen und zwei in Indien.

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4 492 katholische Bischöfe weltweit uparrowprint druckenemail versenden

Rom/Italien, 03.02.1999 / APD

Die Zahl der römisch-katholischen Bischöfe in aller Welt hat einen neuen Höchststand erreicht. Laut Radio Vatikan zählt die katholische Kirche jetzt 4 492 Bischöfe, mehr als jemals zuvor in der Geschichte. Über die Hälfte davon, rund 2500 leiten eine Diözese. In seiner bisherigen Amtszeit als Papst hat Johannes Paul II. insgesamt 2 859 Bischöfe ernannt, 183 davon sind bereits verstorben.

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Weniger Kriege uparrowprint druckenemail versenden

Washington, D. C./USA, 03.02.1999 / APD

Die Zahl der Kriege ist im letzten Jahr weltweit leicht zurückgegangen. Laut der US-Stiftung Nationaler Verteidigungsrat gab es 1998 60bewaffnete Auseinandersetzungen, sieben weniger als im Vorjahr. 1989, am Ende des Kalten Krieges, waren es nur 35.

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Deutsche gegen Handy-Geklingel in den Kirchen uparrowprint druckenemail versenden

Hamburg/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Eine Meinungsumfrage bestätigte die Vermutung. Die Deutschen haben das Handy-Geklingel auf Schritt und Tritt offenbar satt: Fast zwei Drittel (62 Prozent) wünschen sich handyfreie Zonen durch den Einsatz sogenannter «Handy-Blocker». Das ergab eine am 13. Januar veröffentlichte Forsa-Umfrage unter 1.004 Bundesbürgern im Auftrag der Hamburger Zeitung «Die Woche».

Mit den Geräten, die in Japan schon zugelassen sind, können nicht nur öffentliche Räume wie Kirchen und Gerichtssäle, sondern auch Restaurants, Geschäfte, Theater und Privatwohnungen zu handyfreien Zonen werden.

Erstaunliches Ergebnis: Sogar die meisten Mobiltelefonbesitzer (61 Prozent) sprachen sich für den Einsatz der Störgeräte an bestimmten Orten aus, 20 Prozent davon allerdings nur, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen werde.

26 Prozent aller Befragten wollen den Einsatz von Handy-Blockern nur aus Sicherheitsgründen, etwa in Krankenhäusern oder Flugzeugen. Sechs Prozent lehnen die Geräte grundsätzlich ab.

Auf die Frage, wo Mobiltelefone blockiert werden sollten, nannten 70 Prozent Kirchen, 66 Prozent Theater und Kinos, 45 Prozent Restaurants und 30 Prozent Sporthallen.

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Deutschland: Evangelische Kirche verlor mehr Mitglieder als die Freikirchen uparrowprint druckenemail versenden

Wetzlar/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Vom Mitgliederschwund sind die evangelischen Freikirchen weniger stark betroffen als die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Nach Angaben des Informationsdienstes der Evangelischen Allianz (idea) ging die evangelische Kirche von 1985 bis 1997 um 9,3 Prozent von 30,2 Millionen auf 27,4 Millionen zurück. Die fünf grössten Freikirchen büssten zusammen nur 2,3 Prozent ein. Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten und der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) haben insgesamt rund 232 000 Mitglieder. Zwei Freikirchen verzeichneten Zuwachs. Der FeG wuchs um 21,6 Prozent auf 31 000 Mitglieder, die Adventisten um 3,2 Prozent von 34 381 auf 35 479. Die SELK ging um 4,2 Prozent auf 39 200 zurück, und der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden verlor 2,4 Prozent (87 300). Den stärksten Rückgang mit 17,2 Prozent verzeichneten die Methodisten, die gegenwärtig 39 100 Mitglieder ohne "Kirchenangehörige" zählen. Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden wurde nicht berücksichtigt, da für ihn keine Zahlen für 1985 und 1997 vorliegen. Seine Mitgliederzahl stieg von 1990 bis 1996 vor allem aufgrund von Zusammenschlüssen und Gemeindeaufnahmen von 20 078 auf 29 509, was einem Zuwachs von 47Prozent entspricht.

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Religion + Staat

Französische Regierung hat Sektenkommission eingesetzt uparrowprint druckenemail versenden

Paris/Frankreich, 03.02.1999 / APD

Eine Sektenkommission hat die französische Regierung eingesetzt. Sie solle nicht Gesetze gegen religiöse Gruppen vorbereiten, sondern darüber entscheiden, ob diese die Freiheitsrechte und die republikanische Ordnung missachteten. Zum Kommissionspräsidenten wurde der Parlamentsabgeordnete Alain Vivien berufen. Er gilt als Experte in der Sektenbekämpfung, seitdem er vom ehemaligen Staatspräsidenten Francois Mitterand mit der Einrichtung einer Sektenbeobachtungsstelle beauftragt wurde. Die Aufgabe der Kommission sei nicht, philosophische Diskussionen zu führen und den Glaubensinhalt von Sekten zu analysieren, betonte Vivien. Es gehe vielmehr um ein staatliches Instrument zum Kampf gegen die Sekten. Dabei solle festgestellt werden, ob eine Gruppe sich an die Gesetze halte und die persönliche Freiheit respektiere. Das Gesetz der Trennung von Kirche und Staat aus dem Jahre 1905 verbiete es dagegen den Behörden, religiöse Inhalte einer Glaubensgemeinschaft zu beurteilen. Die Kommission habe auch die Aufgabe, die Öffentlichkeit über derartige Gesetzesverletzungen zu informieren und die Gesetzeslücken aufzudecken, "durch welche sich Sekten einschleichen". Ausserdem gelte es, die höheren Staatsangestellten durch eine bessere Schulung für das Sektenproblem zu sensibilisieren. Kirchenvertreter sind in der Kommission nicht zu finden. Statt dessen wurden Wirtschaftsvertreter aufgenommen, da laut Vivien die Wirtschaft von bestimmten weltanschaulichen Gruppen immer mehr betroffen werde.

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Albaner gaben sich das Recht auf Religionswechsel uparrowprint druckenemail versenden

Tirana/Albanien, 03.02.1999 / APD

Die albanische Bevölkerung hat sich Ende November letzten Jahres in einem Referendum für einen Gesetzentwurf entschieden, der den Religionswechsel ausdrücklich erlaubt. Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die die Volksabstimmung für die erste nachkommunistische Verfassung überwachten, sprachen von einer "friedlichen Wahl im ganzen Land". Das neue Grundgesetz garantiert den Bürgern ausserdem, sich zu einer ethnischen Minderheit zu bekennen. Es enthält das Recht auf Eigentum, erlaubt aber der Regierung, Grundbesitz zu enteignen, wenn dies im nationalen Interesse ist. Laut der albanischen Zentralen Wahlkommission nahmen trotz Boykottaufrufen der Opposition und ständiger Regenfälle 51Prozent der Bevölkerung am Referendum teil. OSZE-Vertreter teilten mit, dass sie keine Regelwidrigkeiten bei der Stimmabgabe feststellen konnten, jedoch seien viele Wählerlisten fehlerhaft gewesen.

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Habibie beruhigt: Indonesien wird kein islamischer Staat uparrowprint druckenemail versenden

Jakarta/Indonesien, 03.02.1999 / APD/idea

Nach den anhaltenden Religionsunruhen in Ostindonesien hat Staatspräsident Bacharuddin Jusuf Habibie versichert, dass sein Land kein islamischer Staat werde.

Indonesien sei zwar keine säkulare Nation, die die religiösen Überzeugungen der Bürger missachte, würde aber auch nicht nur auf einer einzigen Religion gründen, betonte Habibie nach Berichten der indonesischen Nachrichtenagentur "Antara" kürzlich in Jakarta. Das Land folge seit 53 Jahren der "Pancasila"-Staatsideologie, deren Prinzipien der Glaube an einen Gott (Monotheismus) und der Friede der Gemeinschaft sei. Um den Menschen zu verstehen, bedürfe es ethischer, moralischer und spiritueller Prinzipien, so der Staatschef.

Nach schweren Religionsunruhen Ende 1998, war es im Januar erneut zu blutigen Ausschreitungen zwischen Christen und Muslimen auf der Insel Ambon gekommen. Nach jüngsten Angaben kamen dabei mehr als 50 Menschen zu Tode. Indonesien ist das bevölkerungsreichste Land der islamischen Welt. Rund 87 Prozent der 197 Millionen Indonesier bekennen sich zum Islam, 6,5 Prozent zu protestantischen Glaubensgemeinschaften (einschliesslich rund 250'000 Adventisten), drei Prozent sind römisch-katholisch. Kleine Minderheiten bilden die Hindus (1,8 Prozent; Balinesen und einige Tenggervölker in Ostjava), die Buddhisten (1 Prozent, fast ausschliesslich Chinesen) sowie die Animisten (1 Prozent) .

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ADRA (Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA-International (Adventist Development and Relief Agency) ist die weltweite Hilfsorganisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe. ADRA unterhält ein Netzwerk mit etwa 120 regionalen und nationalen ADRA-Büros. ADRA gewährt ihre Hilfe ohne Rücksicht auf politische und religiöse Anschauung oder ethnische Herkunft. ADRA Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein und geniesst Steuerfreiheit. Adresse: ADRA Schweiz, Gubelstrasse 23. Postfach 5126, 8050 Zürich; Telefon +41-(0)44 515 03 10. E-Mail: info@adra.ch. Web Site: http://www.adra.ch

Deutsche Hilfe für Opfer des Hurrikans "Mitch" in Honduras uparrowprint druckenemail versenden

Tegucigalpa/Honduras, 03.02.1999 / APD

Eine Spende der deutschen Bundesregierung aus 5 121 Lebensmittel- und 6 850 Hygienepaketen im Gesamtwert von 210000 Deutsche Mark (DEM) verteilte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA an Opfer des Hurrikans "Mitch" in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. Dort betreut ADRA zwölf Notaufnahmelager. Eines der grössten mit Namen "Villa Olimpica" befindet sich in einem Sportstadion. Mit dem 27 Pfund schweren Lebensmittelpaket konnte sich eine fünfköpfige Familie 14 Tage lang ausreichend ernähren. Der deutsche Botschafter in Honduras, Andreas M. Kuligk, informierte sich persönlich vor Ort über die Verteilaktion. "Es freute mich zu sehen, wie diese dringend benötigten Hilfsgüter an die Opfer des Hurrikans verteilt wurden", sagte er. "ADRA sollte auch weiterhin unterstützt werden, um in dem vom Unwetter verwüsteten Land tätig sein zu können. " Seit dem Wirbelsturm im Oktober letzten Jahres hat ADRA Nahrungsmittel, Trinkwasser, Medikamente, Kleidung und Zeltbahnen im Wert von 13,5 Millionen DEM an Bedürftige verteilt.

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Hilfe für Überschwemmungsopfer in der Ukraine uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Umfangreiche Hilfe erhalten die Opfer der verheerenden Überschwemmung des ukrainischen Trans-Karpaten Gebietes durch die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland. In den Regionen Tjachev und Rahov verteilt ADRA 1 000 Pakete mit je 25 Kilogramm Lebens- und Reinigungsmitteln sowie fünf Tonnen Kleidung, 100 Raumentfeuchter, 300 elektrische Heizungen und 400 Öfen. Zehn grosse Trinkwasserfilter wurden in Kindergärten und Schulen für etwa 4 000 Kindern aufgestellt. Familien erhalten weitere 1 000 kleine Filter. Zur medizinischen Grundversorgung verteilt ADRA Desinfektionsmittel, Antibiotika, Multivitamine sowie Medikamente gegen Erkältungskrankheiten und Entzündungen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Monaten. Es wird aus privaten Spenden finanziert und mit 320 000 Mark von ECHO, dem Amt für Humanitäre Hilfe der Europäischen Union, gefördert. Im November 1998 hatten sintflutartige Regenfälle weite Teile der Ukraine und Ungarns unter Wasser gesetzt. Über 370 000 Menschen aus 118 Städten waren betroffen, rund 24 000 mussten evakuiert werden. Die Fluten überschwemmten 26500 Häuser, von denen 1 350 unbewohnbar blieben. Siebzehn Menschen starben, 43 Kilometer Schutzdämme wurden fortgespült und 487 Brücken zerstört.

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ADRA evakuiert ausländische Mitarbeiter in Angola uparrowprint druckenemail versenden

Luanda/Angola, 03.02.1999 / APD

Nach schweren Bombenangriffen hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ihre Arbeit in der nordangolanischen Provinz Malanje eingestellt. ADRA ist dort seit Jahren mit der Verteilung von Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Gesundheitsaufklärung sowie dem Wiederaufbau und der Betreuung von Kliniken und Sanitätsstationen befasst. Kurz vor Weihnachten starb bei einem Bombenangriff in der zentralangolanischen Provinzhauptstadt Huambo der Krankenpfleger Mateus. Er war in dem von ADRA betreuten Gesundheitszentrum tätig. Daraufhin zog das Hilfswerk auch aus dieser Provinz alle ausländischen Fachkräfte ab und beorderte sie zu ihrer Sicherheit in die Hauptstadt Luanda.

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ADRA-Lagerhaus im Südsudan zerstört uparrowprint druckenemail versenden

Nairobi/Kenia, 03.02.1999 / APD

Das Lagerhaus der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Chukudum im Süden des Sudan wurde Mitte Januar vollständig ausgeplündert und niedergebrannt. Laut Projektleiter Robin Willison befand sich die Einrichtung in der Kampflinie verfeindeter Streitkräfte. Es dauerte drei Tage, bis es den Vereinten Nationen (UN) gelang, die 14 ADRA-Mitarbeiter aus dem Kriegsgebiet zu evakuieren. Solange mussten sie ohne Nahrungsmittel auskommen. Bis zur Zerstörung des Lagerhauses hatte ADRA 98Tonnen Proteinbiskuits und 20 Tonnen Milchpulver an 143 000 Bedürftige in den Regionen Bahr el Ghazal und Ostäquatorial verteilt.

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Lesen und Schreiben für Frauen im Jemen uparrowprint druckenemail versenden

Silver Spring, Maryland/USA, 03.02.1999 / APD

Etwa 40 000 Menschen will die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in diesem Jahr im Jemen unterstützen. 74 Prozent der Frauen sind dort Analphabetinnen. Von 1 000 Kindern sterben 110 bis zu ihrem fünften Lebensjahr. Die seit 1995 im Lande tätige ADRA unterrichtet deshalb Frauen in Lesen und Schreiben, beugt durch ein besonderes Ernährungsprogramm dem Vitamin A Mangel vor und richtet Apotheken in Dörfern ein.

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Deutscher ADRA-Mitarbeiter erhält Landesehrenpreis von Kasachstan uparrowprint druckenemail versenden

Stepnogorsk/Kasachstan, 03.02.1999 / APD

Im Auftrag von Staatspräsident Nursultan Narsarbejew erhielt der adventistische Pastor Ernst Bleil (Hasbergen bei Osnabrück) in Stepnogorsk als erster Ausländer den Landesehrenpreis von Kasachstan. Seit 1992 brachte der Geistliche in Zusammenarbeit mit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland Hilfsgüter im Wert von mehreren Millionen Mark in die mittelasiatische Republik. Die Verteilung an Notleidende, Krankenhäuser, Kinderkliniken, Alten- und Kinderheime kontrollierte der Überbringer stets persönlich. Der jedes Jahr nur an zwei Personen verliehene Preis ist mit 20'000 Tenge, umgerechnet etwa 500 Mark, dotiert, die der Geehrte für humanitäre Zwecke zur Verfügung stellte.

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Deutscher Entwicklungshilfe-Experte als ADRA-Direktor nach Kamerun uparrowprint druckenemail versenden

Hamburg/Deutschland, 03.02.1998 / APD

Frank Reimann aus Hamburg-Harburg übernahm am 1. Februar als Direktor der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA das Büro in Kamerun. Von seinem Dienstsitz in Yaoundé koordiniert er für die Länder Tschad, Zentralafrikanische Republik, Gabun, Kongo-Brazzaville, Äquatorial-Guinea und Kamerun die Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe. Reimann übersiedelte im Januar mit seiner Frau Elaine und den Söhnen Joshua und Kaleb nach Kamerun. Er hatte in den USA wirtschaftliche Entwicklungshilfe studiert.

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"Ziegen Bank" schafft wirtschaftliche Unabhängigkeit in Indien uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Mit der Finanzierung einer "Ziegen Bank" unterstützt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland zunächst 30 Familien im indischen Darjeeling Distrikt. Jede von ihnen erhält zwei Ziegen und einen Bock zur Aufzucht einer kleinen Herde. Mit dem Verkauf von Milch und Fleisch erzielen sie ein zusätzliches Einkommen. Eine bestimmte Anzahl an Zicklein muss an die "Ziegen Bank" zurückgegeben werden. Diese Tiere erhalten dann bei neuen Familien ihr Zuhause, so dass das Projekt sich selbst trägt. Die Anschubfinanzierung in Höhe von umgerechnet 5 000 Schweizer Franken stammt aus privaten Spenden.

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Schafe als Lebensgrundlage für mexikanische Familien uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Um sich selbst versorgen zu können, erhalten zunächst 40 Familien in der mexikanischen Provinz Chiapas von der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland jeweils eine kleine Herde von sechs Schafen. Milch, Fleisch und Wolle der Tiere verbessern ihre finanzielle Situation. Die ersten Lämmer jeder Herde werden an ADRA zurückgegeben und anderen armen Familien überlassen.

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Verbesserung der Wasserversorgung in Myanmar uparrowprint druckenemail versenden

Weiterstadt/Deutschland, 03.02.1999 / APD

Um die ganzjährige Versorgung mit sauberem Trinkwasser für etwa 1 000 Personen bemüht sich die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland auf der zu Myanmar (Burma) gehörenden Insel Manyingaing. Im Sommer reichen die beiden Quellen nicht mehr aus, um den Wasserbedarf für Menschen, Vieh und Landwirtschaft zu decken. Unter Mithilfe der Bewohner errichtet ADRA einen künstlichen Teich als Wasserreservoir und schützt die Quellen durch bauliche Massnahmen vor Verunreinigung und Verschlammung.

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Sauberes Trinkwasser und Agrarschulung in Kambodscha uparrowprint druckenemail versenden

Phnom Penh/Kambodscha, 17.12.1998 / APD

Die staatliche Australische Entwicklungshilfe-organisation (AusAID) unterstützt die Weiterführung von zwei Projekten der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Kambodscha mit umgerechnet 1,6 Millionen Schweizer Franken. In der Provinz Kompong Thom wurden zur Versorgung der Bevölkerung fast 2 000 Brunnen gegraben und mit Handpumpen versehen. Mit Unterstützung von AusAID sollen jetzt zusätzlich Dämme, Zisternen und Tröge errichtet werden. Schwerpunkt ist jedoch der Latrinenbau, um Wasserverunreinigungen vorzubeugen. Ausserdem sollen die Menschen unterwiesen werden, selbst für die Reinhaltung des Wassers zu sorgen. In der Provinz Siem Reap im Norden des Landes können auch weiterhin Bauern lernen, wie sie sich durch richtigen Anbau das ganze Jahr mit Nahrungsmitteln versorgen können. Ausserdem gibt es Unterricht in Hygiene, Gesundheitsvorbeugung, Lesen und Schreiben.

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Reis für Kambodscha uparrowprint druckenemail versenden

Phnom Penh/Kambodscha, 03.02.1999 / APD

Mit Unterstützung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) und World Relief hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA 60 Tonnen Reis an 1834 Familien im Santuk Distrikt in der kambodschanischen Kompong Thom Provinz verteilt. Ausserdem erhielten die Bedürftigen auch Proteinkekse, Fisch, Öl und Salz. Grosse Trockenheit und anschliessende Überschwemmungen liessen besonders im Santuk Distrikt die Ernten drastisch zurückgehen.

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Gesundheitszentrum in Nepal eröffnet uparrowprint druckenemail versenden

Katmandu/Nepal, 03.02.1999 / APD

Das erste Gesundheitszentrum des Landes mit Zahnklinik, ambulantem Hospital für Allgemeinmedizin und Ausbildungsstätte für Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger in Familienplanung hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA in Rasuwa/Nepal eröffnet. Das zweistöckige Gebäude enthält je einen Raum für Untersuchungen und Behandlungen, eine Apotheke, zwei Zimmer mit Zahnarztstühlen, zwei Operationssäle, einen Schulungssaal und Büros. Das Gesundheitszentrum wurde von 175 ADRA-Freiwilligen aus den USA und Australien als Rohbau errichtet. Spender aus Australien sorgten für den Innenausbau und die Ausstattung.

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Medien

Sendezeit für Adventisten im staatlichen polnischen Rundfunk uparrowprint druckenemail versenden

Warschau/Polen, 03.02.1999 / APD

Jeden zweiten Sonntag im Monat erhält jetzt die adventistische "Stimme der Hoffnung" landesweit Sendezeit im polnischen Staatsradio. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Pastor Wladyslaw Polok, Präsident der dortigen Siebenten-Tags-Adventisten, und der Direktor von Polskie Radio, S.Popiolek. Bereits zuvor wurden der römisch-katholischen Kirche und dem Polnischen Ökumenischen Rat (PÖR) Sendezeiten eingeräumt. Die mit einem eigenen Medienzentrum in Podkowa Lesna ausgestattete "Stimme der Hoffnung" strahlt ihre Programme in Polen auch über eine Reihe privater lokaler UKW-Sender aus. Ausserdem werden Fernsehbeiträge in 18Kabelnetze eingespeist. Im Land leben 5 500 erwachsene getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 118 Gemeinden.

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"Stimme der Hoffnung" jetzt in Kasachstan und Kirgisistan uparrowprint druckenemail versenden

Bracknell/Grossbritannien, 03.02.1999 / APD

Programme der adventistischen "Stimme der Hoffnung" sind seit Beginn des Jahres viermal pro Woche jetzt auch im nationalen Rundfunk in Kasachstan und Kirgisistan über UKW und Mittelwelle zu hören. Dies teilte der Europadirektor von Adventist World Radio (AWR), Bert Smit (Bracknell/England), mit. Bisher wurden Beiträge von AWR nur von einem Kurzwellensender in Jülich (Nordrhein-Westfalen) in die mittelasiatischen Republiken ausgestrahlt. Die Programme in Kasachisch und Kirgisisch werden im Studio der "Stimme der Hoffnung" in Alma-Ata/Kasachstan produziert, diejenigen in russischer Sprache im adventistischen Medienzentrum in Tula bei Moskau.

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"Radio Good News" soll wieder auf Sendung gehen uparrowprint druckenemail versenden

Johannesburg/Südafrika, 03.02.1999 / APD

Die für den privaten Rundfunk in Südafrika zuständige Behörde hat die adventistische UKW-Station "Radio Good News" bei Johannesburg gebeten, ihre Sendungen wieder aufzunehmen. Die Programme wurden Ende November letzten Jahres eingestellt, da die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Betreiber befürchtete, künftig auch Beiträge ausstrahlen zu müssen, die sich mit ihrer Glaubensauffassung nicht vereinbaren lassen. Derartige Bedenken wurden nun von der Behörde zerstreut. Das in Gardenview, etwa 20 Kilometer ausserhalb von Johannesburg gelegene "Radio Good News" ging 1995 auf Sendung.

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Adventistische Radiostation auf den Niederländischen Antillen uparrowprint druckenemail versenden

Miami, Florida/USA, 03.02.1999 / APD

Eine eigene UKW-Station wird die adventistische "Stimme der Hoffnung" auf den vor Venezuela liegenden niederländischen Antilleninseln Curaçao und Bonaire bis spätestens März in Betrieb nehmen. Mit einem Kilowatt Leistung können dann alle 160'000 Einwohner der beiden Inseln die Programme empfangen. Geplant sind Sendungen in der einheimischen Sprache Papiamento sowie in Englisch, Niederländisch und Spanisch.

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Zwei neue Aufnahmestudios für Adventist World Radio uparrowprint druckenemail versenden

Nairobi/Kenia, 03.02.1999 / APD

Zwei neue Aufnahmestudios für Rundfunksendungen in Afrika richtet gegenwärtig Adventist World Radio (AWR) in Addis Abeba/Äthiopien und in Lagos/Nigeria ein.

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Neue adventistische Radiostation in Ecuador uparrowprint druckenemail versenden

Quito/Ecuador, 03.02.1999 / APD

Anfang Januar 1999 ging in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito eine neue Radiostation der Siebenten-Tags-Adventisten auf Sendung. Das christliche "Stimme der Hoffnung" Programm kann rund um die Uhr empfangen werden. Adventistische UKW- und Mittelwellensender gibt es in Südamerika ausserdem in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Peru und Venezuela.

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Adventistische UKW-Station in San Salvador uparrowprint druckenemail versenden

San Salvador/El Salvador, 03.02.1999 / APD

Unter dem Namen "La Voz del Evangelio Eterno" ("Die Stimme des ewigen Evangeliums") strahlen die Siebenten-Tags-Adventisten jetzt auch in San Salvador, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates El Salvador, christliche Programme aus. Die UKW-Station mit einem Kilowatt Leistung erreicht auf der Frequenz 96.5 MHz in der Hauptstadt und einem Teil der umliegenden sieben Provinzen eine potentielle Zuhörerschaft von 2,5 Millionen Menschen. Gesendet werden zur Zeit zwölf Stunden täglich. Eine Erhöhung auf 16 Stunden pro Tag ist vorgesehen.

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International

Europäische Evangelische Allianz mit neuem Generalsekretär uparrowprint druckenemail versenden

London/Grossbritannien, 03.02.1998 / APD

Gordon Showell-Rogers (45) ist zum neuen Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz (EEA) gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Stuart McAllister an, der sein Amt bereits Ende letzten Jahres zur Verfügung stellte. Der Brite und Baptist Showell-Rogers ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Noch bis März nächsten Jahres leitet er als nationaler Direktor die \"International Student Christian Services\" (ISCS) in London. Zur EEA gehören 25 nationale Evangelische Allianzen, die zusammen etwa acht Millionen evangelikaler Christen in Europa repräsentieren.

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Neuer Chefredakteur für Evangelischen Pressedienst in Deutschland uparrowprint druckenemail versenden

Frankfurt/Main, Deutschland, 03.02.1999 / APD

Thomas Schiller (35) wird neuer Chefredakteur der Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Frankfurt am Main. Der promovierte Journalist wurde vom Vorstand des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik (GEP) zum Nachfolger von Hans Hafenbrack (62) berufen, der im November letzten Jahres in den Ruhestand trat. Schiller hatte nach dem Journalistik- und Geschichtsstudium in Dortmund sowie dem Volontariat seit 1990 das Büro der Deutschen Presseagentur (dpa) in Erfurt mit aufgebaut und war von 1993 bis 1996 Chef vom Dienst im dpa-Landesbüro München. Seitdem ist er dpa-Auslandskorrespondent in Paris. Hafenbrack hatte die epd-Zentralredaktion 17 Jahre geleitet. Der gebürtige Stuttgarter arbeitete von 1960 bis 1978 in der württembergischen Landeskirche, zuletzt als Pfarrer in Bad Mergentheim.

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Ökumene

Neuernennung beim Ökumenischen Rat der Kirchen uparrowprint druckenemail versenden

Genf, 03.02.1999 / APD

Erstmals ist ein Afrikaner Vorsitzender der Kommission des Ökumenischen Rates (ÖRK) für Glauben und Kirchenverfassung. Der während der Achten Vollversammlung des ÖRK in Harare/Simbabwe neugewählte Zentralausschuss ernannte Pfarrer Dr. David K. Yemba zum Nachfolger von Dr. Mary Tanner (Kirche von England). Er gehört der Evangelisch-Methodistischen Kirche im Kongo an. Zur Zeit ist Dr. Yemba Dekan der Theologischen Fakultät und Professor für christliche Theologie an der methodistischen Universität von Afrika in Mutare/Simbabwe. Die Kommission sucht das Gespräch zwischen den Kirchen über kontrovers-theologische Fragen und Probleme unterschiedlichen Kirchenrechts sowie zur Gestaltung des gottesdienstlichen und kirchlichen Lebens.

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APD ® ist die rechtlich geschützte Abkürzung des Adventistischen Pressedienstes.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,9 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 209 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.