Weltgebetstag der Frauen 2017: Schwerpunktland Philippinenprint druckenemail versenden

Stein bei Nürnberg/Deutschland und Winterthur/Schweiz, 03.03.2017 / APD

"A Glimpse of the Philippine Situation" von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa

© Foto: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Der Inselstaat der Philippinen ist Schwerpunktland des diesjährigen Weltgebetstags (WGT) der Frauen am 3. März. Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ kommen weltweit Christen aller Konfessionen zusammen, um mit Liedern, Gebeten und Aktionen für globale Gerechtigkeit einzutreten. In über 100 Ländern weltweit sind ökumenische Gottesdienste geplant. Allein in Deutschland würden hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet, teilte das Deutsche Komitee des Weltgebetstags mit Sitz in Stein bei Nürnberg mit.

Neuer Verein in der Schweiz gegründet: „Weltgebetstag Schweiz“
Aus dem bisherigen „Schweizerischen Weltgebetstagskomitee“ ist der Verein „Weltgebetstag Schweiz“ geworden. Die Vereinsgründung erfolgte am Dienstag, 24. Januar 2017, heisst es auf der Webseite von Weltgebetstag Schweiz. Der neue Verein verstehe sich, wie das bisherige Komitee, als Teil der weltweiten christlichen, ökumenischen Frauenorganisation „World Day of Prayer International“ und sei deren Grundsätzen verpflichtet.

Projektland des Weltgebetstags 2017: Philippinen
Der Weltgebetstag 2017 führe auf die Philippinen, in ein katholisch geprägtes Land mit 7.107 Inseln. Die Philippinen seien das bevölkerungsreichste christliche Land Asiens. Auf dem Archipel im Pazifischen Ozean fänden sich neben Naturschönheiten und Weltkulturerbe auch zerstörerische Naturgewalten, interne Konflikte und von Menschen verantwortete Umweltkatastrophen. Trotz Ressourcenreichtums herrsche eine krasse Ungleichheit, die zurück gehe bis in die spanische Kolonialzeit. Wohlstand, Macht und Einfluss konzentrierten sich auf wenige Familienclans. Grosse Teile der Bevölkerung lebten in Armut.

Kollekte: Weltgebetstag unterstützt Frauen- und Mädchenprojekte
Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehörten in ihr untrennbar zusammen. Ein sichtbares Zeichen dafür seien die Kollekten aus den Gottesdiensten in Deutschland, die vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Im Jahr 2017 seien darunter acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich unter anderem für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie gegen Gewalt an Frauen und Kindern engagierten.

WGT-D-A-CH
Seit 2013 arbeiten die deutschsprachigen Weltgebetstags-Bewegungen der Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Dies betrifft vor allem die gemeinsame Vorbereitung – inklusive Präsentation der Projekte - und Projektfinanzierung im jeweiligen WGT-Schwerpunktland. Die drei deutschsprachigen WGT-Bewegungen schliessen dazu jährliche Kooperationsverträge.

Ökumenisches Miteinander
Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Weltgebetstag zur grössten ökumenischen Frauenbewegung weltweit entwickelt. Jedes Jahr laden christliche Frauen eines anderen Landes am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag. In allen Weltregionen werden diese Gottesdienste vorbereitet von Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Konfession. Damit werde ein wichtiger Beitrag für ökumenisches Miteinander und mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche geleistet.

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