Basler Bischof neuer Leiter des Päpstlichen Einheitsrates
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Basel/Rom, 29.07.2010/APD
Papst Benedikt XVI. ernannte den Basler Bischof Dr. Kurt Koch (60) am 1. Juli zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und verlieh ihm aus diesem Anlass den Titel eines Erzbischofs ad personam. Kurt Koch folgt in diesem Amt Walter Kardinal Kasper nach und wird dem Bistum Basel bis zur Wahl eines Nachfolgers als Apostolischer Administrator vorstehen.
Der in Emmenbrücke bei Luzern geborene Kurt Koch empfing 1995 unter Papst Johannes Paul II. die Bischofsweihe und wurde zum Bischof von Basel ernannt. Koch studierte Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Luzern. Anschliessend lehrte der habilitierte Theologe als Honorarprofessor für Dogmatik, Ethik, Liturgiewissenschaft und Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern. Von 2007 bis 2009 war Msgr. Koch Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK). Er hat über 60 Bücher und Schriften verfasst, darunter "Mut des Glaubens" (1979) und "Eucharistie" (2005).
Sein Vorgänger, Walter Kardinal Kasper, der aus Heidenheim an der Brenz stammt, leitete den Einheitsrat seit 2001 als Präsident. Im 1999 hatte Papst Johannes Paul II. Kasper nach Rom geholt und ihn zunächst zum Sekretär des "Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen" ernannt. Seitdem hat sich der deutsche Kurienkardinal als Förderer der Ökumene verdient gemacht.
Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen wurde vor rund 50 Jahren gegründet. Seine Anfänge sind eng mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbunden. Es war der Wunsch von Papst Johannes XXIII., die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche an der ökumenischen Bewegung zu einem Hauptanliegen des Konzils zu machen. Daher schuf er am 5. Juni 1960 ein "Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen". 1988 wandelte Papst Johannes Paul II. den Namen des Einheitssekretariates in Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen (Einheitsrat) um.
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Herbert Bodenmann (verantwortlich), Journalist SFJ |
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Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie 16,6 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 30 Millionen Gottesdienstbesucher in 206 Staaten der Erde. In der Schweiz sind 4.324 Mitglieder in 51 Gemeinden und 5 Gruppen organisiert. Ihre einzige Glaubensgrundlage ist die Bibel.

