Die Glaubensüberzeugungen der Siebenten-Tags-Adventisten
Präambel
Siebenten-Tags-Adventisten
anerkennen allein die Bibel als Richtschnur ihres Glaubens und betrachten
die folgenden Glaubensüberzeugungen als grundlegende Lehren der Heiligen
Schrift. Diese Glaubensaussagen stellen dar, wie die Gemeinde die biblische
Lehre versteht und bezeugt. Eine Neufassung ist anlässlich einer
Vollversammlung der Generalkonferenz (Weltsynode) dann zu erwarten, wenn die
Gemeinde durch den Heiligen Geist zu einem tieferen Verständnis der
biblischen Wahrheit gelangt oder bessere Formulierungen findet, um die
Lehren des heiligen Gotteswortes auszudrücken.
Inhaltsverzeichnis:
- Die Heilige Schrift
- Die Dreieinigkeit
- Der Vater
- Der Sohn
- Der Heilige Geist
- Die Schöpfung
- Der Mensch
- Der grosse Kampf
- Leben, Tod und Auferstehung Christi
- Die Erfahrung der Erlösung
- Wachsen in Christus
- Die Gemeinde
- Die Übrigen und ihr Auftrag
- Die Einheit der Gemeinde Christi
- Die Taufe
- Abendmahl
- Geistliche Gaben und Dienste
- Die Gabe der Weissagung
- Das Gesetz Gottes
- Der Sabbat
- Gottes Haushalter
- Christlicher Lebensstil
- Ehe und Familie
- Christi Dienst im himmlischen Heiligtum
- Die Wiederkunft Christi
- Tod und Auferstehung
- Das Millennium und das Ende der Sünde
- Die neue Erde
Die Heilige Schrift
Die Heilige Schrift ‑ Altes und
Neues Testament ‑ ist das geschriebene Wort Gottes, durch göttliche
Inspiration heiligen Menschen anvertraut, die geredet und geschrieben haben,
getrieben vom Heiligen Geist. In diesem Wort hat Gott dem Menschen alles
mitgeteilt, was zu dessen Errettung nötig ist. Die Heilige Schrift ist die
unfehlbare Offenbarung seines Willens. Sie ist der Massstab für den Charakter
und der Prüfstein aller Erfahrungen. Sie ist die massgebende
Offenbarungsquelle aller Lehre und der zuverlässige Bericht von Gottes
Handeln in der Geschichte.
2 Pt 1,20.21; 2 Tim 3,16.17; Ps 119,105; Spr 30,5.6; Jes 8,20; Jo 17,17; 1
Th 2,13; Hbr 4,12.
Die Dreieinigkeit
Es ist ein Gott: Vater, Sohn und
Heiliger Geist ‑ drei in Einheit verbunden, von Ewigkeit her. Gott ist
unsterblich, allmächtig und allwissend; er steht über allem und ist
allgegenwärtig. Er ist unendlich und jenseits aller menschlichen
Vorstellungskraft. Dennoch kann er erkannt werden, weil er sich selbst
offenbart hat. In alle Ewigkeit gebührt ihm Ehre, Anbetung und der Dienst
der ganzen Schöpfung.
5 Mo 6,4; Mt 28,19; 2 Ko 13,13; Eph 4,4‑6; 1 Pt 1,2; 1 Tim 1,17; Offb 14,7.
Der Vater
Gott, der ewige Vater, ist Schöpfer,
Ursprung, Erhalter und Herr alles Geschaffenen. Er ist gerecht und heilig,
barmherzig und gnädig, langmütig und reich an beständiger Liebe und Treue.
Die Eigenschaften und die Macht, wie der Sohn und der Heilige Geist sie
bekunden, sind gleichermassen Offenbarungen des Vaters.
1 Mo 1,1; Offb 4,11; 1 Ko 15,28; Jo 3,16; 1 Jo
4,8; 1 Tim 1,17; 2 Mo 34,6.7; Jo 14,9.
Der Sohn
Gott, der ewige Sohn, wurde Mensch
in Jesus Christus. Durch ihn ist alles geschaffen, der Charakter Gottes
offenbart, die Erlösung der Menschheit bewirkt und die Welt gerichtet. Ewig
wahrer Gott, wurde er auch wahrer Mensch: Jesus Christus. Er wurde gezeugt
durch den Heiligen Geist und geboren von der Jungfrau Maria. Er lebte als
Mensch, wurde versucht als Mensch und war dennoch die vollkommene
Verkörperung der Gerechtigkeit und Liebe Gottes. Seine Wunder bezeugten die
Macht Gottes und bestätigten ihn als den von Gott verheissenen Erlöser. Er
litt und starb aus freiem Willen für unsere Sünden an unserer Statt am
Kreuz, wurde von den Toten auferweckt und fuhr gen Himmel, um für uns im
himmlischen Heiligtum zu dienen. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit zur
endgültigen Errettung seines Volkes und zur Wiederherstellung aller Dinge.
Jo 1,1‑3.14; Kol 1,15‑19; Jo 10,30; 14,9; Rö 6,23; 2 Ko 5,17‑19; Jo 5,22; Lk
1,35; Phil 2,5‑11; Hbr 2,9‑18; 1 Ko 15,3.4; Hbr 8,1.2; Jo 14,1‑3.
Der Heilige Geist
Gott, der ewige Geist, wirkte
zusammen mit dem Vater und dem Sohn bei der Schöpfung, bei der Menschwerdung
und bei der Erlösung. Er inspirierte die Schreiber der Heiligen Schrift. Er
erfüllte Christi Leben mit Kraft. Er zieht die Menschen zu Gott und
überführt sie ihrer Sünde. Die sich ihm öffnen, erneuert er und formt sie
nach dem Bild Gottes. Gesandt vom Vater und vom Sohn, damit er allezeit bei
Gottes Kindern sei, gibt der Heilige Geist der Gemeinde geistliche Gaben,
befähigt sie zum Zeugnis für Christus und leitet sie in Übereinstimmung mit
der Heiligen Schrift in alle Wahrheit.
1 Mo 1,1.2; Lk 1,35; 4,18; Apg 10,38; 2 Pt 1,21; 2 Ko 3,18; Eph 4,11.12; Apg
1,8; Jo 14,16‑18.26; 15,26; 15,26.27; 16,7‑13.
Die Schöpfung
Gott ist der Schöpfer aller Dinge.
Er hat in der Heiligen Schrift den zuverlässigen Bericht seines
schöpferischen Wirkens offenbart. In sechs Tagen schuf der Herr "Himmel und
Erde" und alle Lebewesen auf der Erde und ruhte am siebenten Tag dieser
ersten Woche. So setzte er den Sabbat ein als eine beständige Erinnerung an
sein vollendetes schöpferisches Werk. Der erste Mann und die erste Frau
wurden als Krönung der Schöpfung „zum Bilde Gottes“ geschaffen. Ihnen wurde
die Herrschaft über die Erde übertragen und die Verantwortung, sie zu
bewahren. Die Schöpfung war nach ihrer Vollendung „sehr gut“ und verkündete
die Herrlichkeit Gottes.
1 Mo 1 und 2; 2 Mo 20,8‑11; Ps 19,1-7; 33,6.9; 104; Hbr 11,3.
Der Mensch
Mann und Frau wurden nach dem Bild
Gottes geschaffen mit dem Vermögen und der Freiheit, als Persönlichkeit zu
denken und zu handeln. Der Mensch ist eine unteilbare Einheit aus Leib,
Seele und Geist und - obwohl als freies Wesen geschaffen - abhängig von Gott
in seinem Leben und in allem, was er zum Leben braucht. Als Adam und Eva,
unsere ersten Eltern, Gott ungehorsam wurden, verleugneten sie ihre
Abhängigkeit von ihm und verloren dadurch ihre hohe Stellung vor Gott. Das
Bild Gottes in ihnen wurde entstellt, und sie wurden der Macht des Todes
unterworfen. Seitdem unterliegen alle Menschen der Sünde und ihren Folgen.
Sie werden mit Schwachheit und Neigung zum Bösen geboren. Durch Christus
aber versöhnte Gott die Welt mit sich selber, und durch den Heiligen Geist
wird in sterblichen Menschen, die zur Umkehr bereit sind, das Bild ihres
Schöpfers wiederhergestellt. Zur Ehre Gottes geschaffen, sind sie gerufen,
ihn und einander zu lieben sowie für ihre Umwelt verantwortlich zu handeln.
1 Mo 1,26-28; 2,7; Ps 8,4‑9; Apg 17,24‑28; 1 Mo 3; Ps 51,7; Rö 5,12‑17; 2 Ko
5,19.20; Ps 51,12; 1 Jo 4,7.8.11.20; 1 Mo 2,15.
Der grosse Kampf
Die ganze Menschheit ist
hineingezogen in eine grosse Auseinandersetzung zwischen Christus und Satan,
bei der es um das Wesen Gottes, sein Gesetz und seine Herrschaft über das
Universum geht. Dieser Streit hatte seinen Ursprung im Himmel, als ein
geschaffenes Wesen, ausgestattet mit Entscheidungsfreiheit, durch
Selbsterhöhung zum Satan, zum Widersacher Gottes wurde. Auch einen Teil der
Engel verführte er zum Aufruhr. Als Satan Adam und Eva zur Sünde verleitete,
brachte er den Geist des Aufruhrs auch auf unsere Erde. Die Sünde hat das
Bild Gottes im Menschen entstellt und die geschaffene Welt in Unordnung
gebracht. Sie wurde schliesslich durch eine weltweite Flut verwüstet. Unsere
Erde ist vor der gesamten Schöpfung zum Austragungsort eines universalen
Konfliktes geworden, in dem sich der Gott der Liebe schliesslich als
rechtmässiger Sieger erweisen wird. Christus sendet den Heiligen Geist und
seine Engel, um seinem Volk in diesem Kampf beizustehen, es zu führen, zu
schützen und auf dem Weg des Heils zu bewahren.
Offb 12,3‑9; Jes 14,12‑14; Hes
28,12‑18; 1 Mo 3; Rö 1,19‑32; 5,12‑21; 8,19‑22; 1 Mo 6-8; 2 Pt 3,6; 1 Ko
4,9; Hbr 1,14.
Leben, Tod und Auferstehung Christi
Das Leben Christi im vollkommenen
Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes, sein Leiden, sein Tod und seine
Auferstehung sind das einzige Mittel, die Sünde des Menschen zu sühnen. Wer
diese von Gott bewirkte Versöhnung im Glauben annimmt, hat das ewige Leben.
Die ganze Schöpfung kann so die unendliche und heilige Liebe des Schöpfers
besser verstehen. Diese vollkommene Versöhnung erweist die Gerechtigkeit des
Gesetzes Gottes und offenbart Gottes Güte. Dadurch wird unsere Sünde
verurteilt und zugleich ein Weg zu ihrer Vergebung geöffnet. Christi
stellvertretender Tod hat sühnende, versöhnende und umwandelnde Wirkung.
Christi Auferstehung verkündet Gottes Triumph über die Mächte des Bösen und
sichert allen, die sich versöhnen lassen, endgültigen Sieg über Sünde und
Tod am Ende der Weltzeit zu. In seiner Auferstehung wird offenbar, dass
Christus der Herr ist. Vor ihm werden einst alle im Himmel und auf Erden
ihre Knie beugen.
Jo 3,16; Jes 53; 1 Pt 2,21.22; 1 Ko
15,3.4,20-22; 2 Ko 5,14.15.19‑21; Rö 1,4; 3,25; 4,25; 8,3.4; 1 Jo 2,2;
4,10; Kol 2,15; Phil 2,6‑11.
Die Erfahrung der Erlösung
Gott hat in seiner unendlichen Liebe
und Barmherzigkeit Christus, „der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde
gemacht“, damit wir durch ihn vor Gott gerecht werden. Durch den Heiligen
Geist verspüren wir unsere Not, erkennen unsere Sündhaftigkeit, bereuen
unsere Verfehlungen und glauben an Jesus als Herrn und Erretter, der sich
stellvertretend für uns hingab und unser Vorbild ist. Dieser Glaube, der zum
Heil führt, entsteht durch die Kraft des Wortes Gottes und ist das Geschenk
seiner Gnade. Durch Christus sind wir gerechtfertigt, von Gott als Söhne und
Töchter angenommen und von der Herrschaft der Sünde befreit. Durch den Geist
sind wir wiedergeboren und geheiligt. Der Geist erneuert unser Denken,
schreibt Gottes Gesetz der Liebe in unser Herz und gibt uns die Kraft zu
einem heiligen Leben. Wer in Christus bleibt, wird Teilhaber der göttlichen
Natur und hat die Gewissheit des Heils jetzt und im Gericht.
2 Ko 5,17‑21; Jo 3,16; Gal 1,4;
4,4-7; Tit 3,3-7; Jo 16,8; Gal 3,13.14; 1 Pt 2,21.22; Rö 10,17; Lk 17,5; Mk
9,23.24; Eph 2,5‑10; Rö 3,21-26; Kol 1,13.14; Rö 8,14-17; Gal 3,26; Jo
3,3‑8; 1 Pt 1,23; Rö 12,2; Hbr 8,7‑12; Hes 36,25-27; 2 Pt 1,3.4; Rö 8,1-4;
5,6-10.
Wachsen in Christus
Durch seinen Tod am Kreuz
triumphierte Jesus über die Macht des Bösen. Er, der während seines
irdischen Dienstes die dämonischen Geister unterwarf, hat ihre Macht
gebrochen und ihren endgültigen Untergang besiegelt. Jesu Sieg verleiht auch
uns den Sieg über die bösen Mächte, die uns immer noch beherrschen wollen.
Jetzt können wir mit Jesus in Frieden, Freude und der Zusicherung seiner
Liebe leben. Der Heilige Geist wohnt in uns und gibt uns Kraft. In
beständiger Beziehung zu Jesus als unserem Retter und Herrn sind wir befreit
von der Last vergangener Taten, den dunklen Seiten unseres früheren Lebens,
der Angst vor bösen Mächten, von Unwissenheit und Sinnlosigkeit. In dieser
neuen Freiheit mit Jesus sind wir berufen, zu wachsen und ihm ähnlicher zu
werden. Dies geschieht in der Gemeinschaft mit Gott im Gebet und seinem
Wort, in der täglichen Andacht, im Nachdenken über seine göttliche Führung,
im Singen von Lobliedern, in der Versammlung im Gottesdienst und der
Mitwirkung am Missionsauftrag der Gemeinde. Während wir unseren Mitmenschen
in Liebe dienen und die Erlösung durch Christus bezeugen, verwandelt seine
beständige Gegenwart im Geist jeden Augenblick und jede Aufgabe in eine
bereichernde Erfahrung mit Gott.
Ps 1,1-2; 23,4; 77,12.13; Kol
1,13-14; 2,6.14-15; Lk 10,17-20; Eph 5,19.20; 6,12-18; 1 Thess 5,23; 2 Pt
2,9; 3,18; 2 Ko 3,17.18; Phil 3,7-14; 1 Thess 5,16-18; Mt 20,25-28; Jo
20,21; Gal 5,22-25; Rö 8,38.39; 1 Jo 4,4; Hbr 10,25.
Die Gemeinde
Die Gemeinde ist die Gemeinschaft
von Gläubigen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser bekennen. Wie
Gottes Volk zur Zeit des Alten Testaments ist auch die Gemeinde Jesu aus der
Welt herausgerufen. Sie vereint sich zur Anbetung, zur Gemeinschaft, zur
Unterweisung im Wort, zur Feier des Abendmahls, zum Dienst an den
Mitmenschen und zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt. Die Gemeinde
erhält ihre Vollmacht von Christus, dem Fleisch gewordenen Wort, und aus der
Heiligen Schrift, dem geschriebenen Wort. Die Gemeinde ist die Familie
Gottes. Ihre Glieder, von ihm als Kinder angenommen, leben auf der Grundlage
des Neuen Bundes. Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft des Glaubens, sie ist
der Leib Christi, dessen Haupt er ist. Sie ist die Braut, für die Christus
starb, damit er sie heilige und reinige. Bei seiner Wiederkunft in
Herrlichkeit wird er sie in vollendeter Schönheit vor sich stellen. Es sind
die Treuen aller Zeiten, erworben durch sein Blut, ohne Flecken und Falten,
heilig und unsträflich.
1 Mo 12,3; Apg 7,38; Eph 4,11‑15;
3,8-11; Mt 28,19.20; 16,13-20; 18,18; Eph 2,19-22; 1,22.23; 5,23-27; Kol
1,17.18.
Die Übrigen und ihr Auftrag
Die weltweite Gemeinde setzt sich
zusammen aus allen, die wahrhaft an Christus glauben. Doch in der letzten
Zeit, einer Zeit weit verbreiteten Abfalls ist eine Schar der Übrigen
herausgerufen, um an den Geboten Gottes festzuhalten und den Glauben an
Jesus zu bewahren. Diese Übrigen weisen darauf hin, dass die Stunde des
Gerichts gekommen ist, predigen, dass es Erlösung durch Christus gibt, und
verkündigen das Herannahen seiner Wiederkunft. Die drei Engel in Offenbarung
14 sind Sinnbild dieser Verkündigung. Sie geht einher mit dem
Gerichtsgeschehen im Himmel und führt auf Erden zu einer Bewegung der Busse
und Erneuerung. Jeder Gläubige ist aufgefordert, sich an diesem weltweiten
Zeugnis persönlich zu beteiligen.
Offb
12,17; 14,6‑12; 18,1‑4; 2 Ko 5,10; Jud 3.14; 1 Pt 1,16-19; 2 Pt 3,10-14;
Offb 21,1‑14.
Die Einheit der Gemeinde Christi
Die Gemeinde ist ein Leib mit vielen
Gliedern, herausgerufen aus allen Nationen, Geschlechtern, Sprachen und
Völkern. In Christus sind die Gläubigen eine neue Schöpfung. Rassische,
kulturelle, bildungsmässige, nationale, soziale und gesellschaftliche
Unterschiede sowie Unterschiede zwischen Mann und Frau dürfen unter uns
nicht trennend wirken. In Christus sind alle gleich, durch einen Geist zur
Gemeinschaft mit ihm und untereinander zusammengefügt. Wir sollen einander
dienen, ohne Voreingenommenheit und Vorbehalt. Weil sich Jesus Christus in
der Schrift offenbart hat, verbinden uns ein Glaube und eine Hoffnung – das
bezeugen wir vor allen Menschen. Diese Einheit hat ihren Ursprung im
Einssein des dreieinigen Gottes, der uns als seine Kinder angenommen hat.
Rö 12,4; 1 Ko 12,12‑14; Mt 28,19.20;
Ps 133,1; 2 Ko 5,16.17; Apg 17,26.27; Gal 3, 27.29; Kol 3,10‑15; Eph
4,14-16; 4,1-6; Jo 17,20‑23.
Die Taufe
Durch die Taufe bekennen wir unseren
Glauben an den Tod und die Auferstehung Jesu Christi und geben Zeugnis, dass
wir für die Sünde tot sind und entschlossen, ein neues Leben zu führen.
Damit erkennen wir Christus als Herrn und Erlöser an, werden seinem Volk
hinzugefügt und als Glieder seiner Gemeinde angenommen. Die Taufe ist ein
Sinnbild für unsere Gemeinschaft mit Christus, für die Vergebung unserer
Sünden und für den Empfang des Heiligen Geistes. Sie wird durch Untertauchen
vollzogen auf das Bekenntnis des Glaubens an Jesus Christus und als Zeichen
der Reue über die Sünde. Ihr geht Unterweisung in der Heiligen Schrift und
Annahme ihrer Lehren voraus.
Rö 6,1‑6; Kol 2,12.13; Apg 16,30‑33;
22,16; 2,38; Mt 28,19.20.
Abendmahl
Beim Abendmahl haben wir Anteil an
den Zeichen des Leibes und Blutes Jesu. Wir nehmen Brot und Wein zu uns und
bringen so unser Vertrauen in Jesus Christus, unseren Herrn und Erlöser, zum
Ausdruck. In diesem Erlebnis der Gemeinschaft ist Christus gegenwärtig, um
unter seinem Volk zu sein und es zu stärken. Durch die Teilnahme am
Abendmahl verkünden wir voll Freude den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.
Zur Vorbereitung gehören Selbstprüfung, Reue und Sündenbekenntnis. Der Herr
gebot auch den Dienst der Fusswaschung. Die Fusswaschung ist ein Sinnbild
erneuter Reinigung, ein Ausdruck der Bereitschaft, einander in Demut zu
dienen wie Christus es tat, und soll unsere Herzen in Liebe verbinden. Am
Abendmahl können alle gläubigen Christen teilnehmen.
1 Ko
10,16.17; 11,23‑30; Mt 26,17‑30; Offb 3,20; Jo 6,48‑63; 13,1‑17.
Geistliche Gaben und Dienste
Gott rüstet die Glieder seiner
Gemeinde zu allen Zeiten mit geistlichen Gaben aus. Jedes Glied soll die ihm
verliehenen Gaben in liebevollem Dienst zum Nutzen der Gemeinde und der
Mitmenschen einsetzen. Diese Gaben, die der Geist nach seinem Ermessen
zuteilt, befähigen die Gläubigen zu allen Diensten, die die Gemeinde zur
Erfüllung der ihr von Gott gestellten Aufgaben braucht. Gemäss der Schrift
gehören dazu: Glaube, Heilung, Weissagung, Verkündigung, Lehre, Verwaltung,
Versöhnung, Barmherzigkeit, selbstloser Dienst und Nächstenliebe, damit
anderen geholfen wird und sie ermutigt werden. Einige Glieder werden von
Gott berufen, vom Heiligen Geist ausgerüstet und von der Gemeinde anerkannt
für den Dienst als Seelsorger, Evangelisten, Leiter oder Lehrer. Sie werden
besonders gebraucht, die Glieder der Gemeinde für den Dienst auszubilden,
die Gemeinde zur geistlichen Reife zu führen sowie die Einheit im Glauben
und in der Erkenntnis Gottes zu fördern. Wenn die Gemeindeglieder diese
geistlichen Gaben als treue Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes
einsetzen, bleibt die Gemeinde vor dem zerstörenden Einfluss falscher Lehre
bewahrt, wird in der von Gott vorgesehenen Weise wachsen und in Glaube und
Liebe gefestigt.
Rö
12,4‑8; 1 Ko 12,9‑11.27.28; Eph 4,8.11‑16; Apg 6,1‑7; 1 Tim.3,1‑13; 1 Pt
4,10.11.
Die Gabe der Weissagung
Eine der Gaben des Heiligen Geistes
ist die Weissagung. Diese Gabe ist ein Kennzeichen der Gemeinde der Übrigen
und hat sich im Dienst von Ellen G. White erwiesen. Die Schriften dieser
Botin des Herrn sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit
und geben der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung. Sie
heben auch deutlich hervor, dass die Bibel der Massstab ist, an dem alle
Lehre und Erfahrung geprüft werden muss.
Joel 3,1.2; Apg 2,14‑21; Hbr 1,1‑3; Offb 12,17; 19,10.
Das Gesetz Gottes
Die grundlegenden Prinzipien des
Gesetzes Gottes sind in den Zehn Geboten zusammengefasst und im Leben Jesu
Christi beispielhaft dargestellt. In den Geboten kommen Gottes Liebe, sein
Wille und seine Absichten für das Leben der Menschen zum Ausdruck ‑ für ihr
Verhalten und für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Zehn Gebote sind
bindend für die Menschen aller Zeiten, Grundlage für Gottes Bund mit seinem
Volk und Massstab in Gottes Gericht. Durch das Wirken des Heiligen Geistes
decken sie Sünde auf und wecken das Verlangen nach einem Erlöser. Die
Erlösung geschieht allein aus Gnade, nicht durch Werke; ihre Frucht jedoch
ist Gehorsam gegenüber den Geboten. Dieser Gehorsam trägt dazu bei, einen
christlichen Charakter zu entfalten und führt zu innerem Frieden. Er
bekundet unsere Liebe zum Herrn und unsere Verantwortung für die
Mitmenschen. Im Gehorsam des Glaubens erweist sich Christi Macht, das Leben
eines Menschen zu ändern, und bekräftigt so das christliche Zeugnis.
2 Mo 20,1-17; Ps 40,9; Mt 22,36‑40;
5 Mo 28,1‑14; Mt 5,17-20; Hbr 8,8-10; Jo 15,7-10; Eph 2,8-10; 1 Jo 5,3; Rö
8,3.4; Ps 19,8‑12.
Der Sabbat
Nach sechs Schöpfungstagen ruhte
Gott, auf unser Wohl bedacht, am siebenten Tag und setzte den Sabbat für
alle Menschen zum Gedenken an die Schöpfung ein. Das vierte Gebot in Gottes
unwandelbarem Gesetz gebietet die Heiligung des siebenten Tages der Woche
als Tag der Ruhe, der Anbetung und des Dienens, so wie es uns Jesus
Christus, der Herr des Sabbats, gelehrt und vorgelebt hat. Der Sabbat ist
ein Tag froher Gemeinschaft – mit Gott und untereinander. Er ist ein
Sinnbild unserer Erlösung durch Christus, ein Zeichen unserer Heiligung, ein
Ausdruck unserer Treue und ein Vorgeschmack ewigen Lebens im Reich Gottes.
Der Sabbat ist Gottes bleibendes Zeichen seines ewigen Bundes mit seinem
Volk. Wer diese heilige Zeit freudig beachtet, von Abend zu Abend, von
Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang, feiert Gottes schöpferisches und
erlösendes Handeln.
1 Mo 2,1‑3; 2 Mo 20,8‑11; Lk 4,16;
Jes 56,1-8; 58,13.14; Mt 12,1-12; 2 Mo 31,12‑17; Hes 20,12.20; 5 Mo 5,12‑15;
Hbr 4,1‑11; 3 Mo 23,32; Mk1,32.
Gottes Haushalter
Wir sind Haushalter Gottes. Er hat
uns Zeit und Möglichkeiten, Fähigkeiten und Besitz, den Ertrag der Erde und
ihre Güter anvertraut. Für einen vernünftigen Umgang damit sind wir Gott
verantwortlich. Wir erkennen Gott als Eigentümer an, wenn wir ihm und den
Mitmenschen treu dienen, ihm den Zehnten und Gaben darbringen, um die
Verkündigung seines Evangeliums und das Wachstum seiner Gemeinde zu fördern.
Mit der Haushalterschaft gibt uns Gott eine Möglichkeit, in der Liebe zu
wachsen und Selbstsucht und Habgier zu überwinden. Der Haushalter freut sich
über den Segen, den andere durch seine Treue empfangen.
1 Mo 1,26‑28; 2,15; 1 Chron 29,14;
Hag 1,3‑11; Mal 3,8‑12; 1 Ko 9,9‑14; Mt 23,23; 2 Ko 8,1-15; Rö 15,26.27.
Christlicher Lebensstil
Wir sind berufen, ein
gottesfürchtiges Volk zu sein, das in Übereinstimmung mit den Grundsätzen
des Wortes Gottes denkt, fühlt und handelt. Damit der Heilige Geist in uns
einen Christus ähnlichen Charakter ausprägen kann, beschäftigen wir uns
bewusst mit dem, was in uns Reinheit, Gesundheit und Freude fördert.
Freizeitgestaltung und Unterhaltung sollen dem hohen Anspruch von Geschmack
und Schönheit entsprechen, wie sie christlichem Glauben angemessen sind.
Während wir durchaus kulturelle Unterschiede berücksichtigen, sind wir
darauf bedacht, uns schlicht, anständig und geschmackvoll zu kleiden; denn
wahre Schönheit besteht nicht in Äusserlichkeiten, sondern in dem
unvergänglichen Schmuck der Freundlichkeit und Herzensgüte. Das schliesst
auch ein, dass wir für unseren Leib, der ein Tempel des Heiligen Geistes
ist, in vernünftiger Weise Sorge tragen. Neben ausreichender körperlicher
Bewegung und Ruhe wollen wir uns so gesund wie möglich ernähren und uns der
Speisen enthalten, die in der Heiligen Schrift als unrein bezeichnet werden.
Wir enthalten uns auch alkoholischer Getränke, des Tabaks, jeglicher Drogen
und lehnen den Missbrauch von Medikamenten ab, weil sie schädlich sind.
Stattdessen befassen wir uns mit dem, was unsere Gedanken und unseren Körper
unter den Einfluss Christi stellt. Er wünscht uns Freude, Gesundheit und
Wohlergehen.
Rö 12,1.2; 1 Jo 2,6; Eph 5,1‑20;
Phil 4,8; 2 Ko 10,5; 6,16–7,1; 1 Pt 3,1‑4; 1 Ko 6,19.20; 10,31; 3 Mo 11; 3
Jo 2.
Ehe und Familie
Die Ehe, von Gott im Garten Eden
eingesetzt und von Jesus Christus bestätigt, soll eine lebenslange
Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau in einer von Liebe erfüllten
Gemeinschaft sein. Für den Christen gilt das Eheversprechen sowohl Gott als
auch dem Ehepartner gegenüber. Eine Ehe sollte nur zwischen Partnern
gemeinsamen Glaubens geschlossen werden. Gegenseitige Liebe, Wertschätzung,
Achtung und Verantwortung sind die Grundlage der Ehe. Sie soll die Liebe,
Heiligkeit, Innigkeit und Beständigkeit der Beziehung zwischen Christus und
seiner Gemeinde widerspiegeln. Jesus hat gelehrt, dass Ehebruch begeht, wer
sich von seinem Ehepartner scheiden lässt ‑ es sei denn wegen Unzucht ‑ und
einen anderen heiratet. Selbst wenn manche ehelichen und familiären
Verhältnisse nicht ideal sind, können dennoch Ehepartner, die in Christus
zueinander halten, durch die Führung des Heiligen Geistes und den Beistand
der Gemeinde ihre Liebe erneuern und miteinander verbunden bleiben. Gott
segnet die Familie und möchte, dass die Familienangehörigen auf dem Weg zur
völligen Reife einander beistehen. Eltern sollen ihre Kinder so erziehen,
dass sie den Herrn lieben lernen und ihm gehorchen. Durch Wort und Vorbild
sollen Eltern ihre Kinder zu der Erkenntnis führen, dass Christus ein
liebevoller Erzieher ist, voll Güte und Fürsorge, der sie zu Gliedern seines
Leibes, der Familie Gottes, machen möchte. Den Zusammenhalt der Familie zu
stärken ist ein besonderes Anliegen der Verkündigung des Evangeliums in der
Endzeit.
1 Mo
2,18‑25; Mt 19,3-9; Jo 2,1‑11; 2 Ko 6,14; Eph 5,21‑33; Mt 5,31.32; Mk
10,11.12; Lk 16,18; 1 Ko 7,10,11; 2 Mo 20,12; Eph 6,1‑4; 5 Mo 6,5‑9; Spr
22,6; Mal 3,23.24.
Christi Dienst im himmlischen Heiligtum
Es gibt ein Heiligtum im Himmel, die
wahre Stiftshütte, die Gott aufgerichtet hat und nicht ein Mensch. Dort
dient Christus für uns und macht den Gläubigen das Angebot seines
versöhnenden Opfers, das ein für alle Mal am Kreuz vollbracht wurde,
zugänglich. Mit seiner Himmelfahrt wurde er als unser grosser Hohepriester
eingesetzt und nahm seinen Mittlerdienst auf. Am Ende der prophetischen Zeit
der 2300 Tage, im Jahr 1844, begann die zweite und letzte Phase seines
Versöhnungsdienstes. Sie leitet das Gericht vor dem zweiten Kommen Christi
ein und gehört zur endgültigen Beseitigung der Sünde, wie sie durch die
Reinigung des alttestamentlichen Heiligtums am Versöhnungstag vorgebildet
war. Das irdische Abbild des himmlischen Heiligtums wurde mit dem Blut von
Tieropfern gereinigt; für das wirkliche, das himmlische Heiligtum war ein
besseres Opfer nötig: das vollkommene Opfer Jesu Christi. Das Gericht vor
der Wiederkunft Jesu offenbart den himmlischen Wesen, wer im Glauben an den
Herrn gestorben und durch ihn würdig ist, an der ersten Auferstehung
teilzuhaben. Es zeigt auch auf, wer von den Lebenden Gemeinschaft mit
Christus hat, an den Geboten Gottes festhält und den Glauben an Jesus
bewahrt – also bereit ist für die Umwandlung zum Eingang in Gottes ewiges
Reich. Dieses Gericht erweist die Gerechtigkeit Gottes, der alle rettet, die
an Jesus Christus glauben. Es bestätigt, dass alle, die Gott treu geblieben
sind, das Reich empfangen werden. Wenn Christus diesen Dienst vor seiner
Wiederkunft vollendet, ist für die Menschen die Zeit der Gnade abgelaufen.
Hbr 8,1-5; 4;14-16; 9,11‑28;
10,19-22; 1,3; 2,16.17; Dan 7,9‑27; 8,13.14; 9,24‑27; 4 Mo 14,34; Hes 4,6; 3
Mo 16; Offb 14,6.7; 20,12; 14,12; 22,12.
Die Wiederkunft Christi
Das zweite Kommen Christi ist die
froh machende Hoffnung der Gemeinde. Mit ihm erreicht die Geschichte ihren
Höhepunkt, wie es das Evangelium bezeugt. Der Erlöser wird wirklich,
persönlich und weltweit sichtbar erscheinen. Wenn er wiederkommt, werden die
verstorbenen Gerechten auferweckt und zusammen mit den lebenden Gerechten
verherrlicht in den Himmel aufgenommen; die Ungerechten aber werden sterben.
Die Erfüllung der meisten prophetischen Aussagen sowie der gegenwärtige
Zustand der Welt weisen darauf hin, dass Christi Kommen nahe bevorsteht. Der
Zeitpunkt dieses Ereignisses ist nicht offenbart worden; deshalb sind wir
aufgefordert, jederzeit bereit zu sein.
Tit 2,13; Hbr 9,28; Jo 14,1‑3; Apg 1,9-11; Mt 24,14; Offb 1,7; Mt 24,43.44;
1 Thess 4,13-18; 1 Ko 15,51‑54; 2 Thess 1,7-10; 2,8; Offb 14,14-20;
19,11-21; Mt 24; Mk 13; Lk 21; 2 Tim 3,1‑5; 1 Thess 5,1-6.
Tod und Auferstehung
Der Lohn der Sünde ist der Tod. Gott
aber, der allein unsterblich ist, schenkt seinen Erlösten ewiges Leben. Bis
zu jenem Tag sind alle verstorbenen Menschen in einem Zustand ohne
Bewusstsein. Wenn Christus, der unser Leben ist, wiederkommt, werden die
auferweckten und lebenden Gerechten verherrlicht und entrückt, um ihrem
Herrn zu begegnen. Das ist die erste Auferstehung. Die zweite Auferstehung,
die Auferstehung der Ungerechten, geschieht tausend Jahre später.
Rö 6,23; 1 Tim 6,15.16; Pred
9,5.6; Ps 146, 4; Jo 11,11-14; Kol 3,4; 1 Ko 15,51‑54; 1 Thess 4,13‑17; Jo
5,28.29; Offb 20,1‑10.
Das Millennium und das Ende der Sünde
Das Millennium umfasst die tausend
Jahre zwischen der ersten und zweiten Auferstehung, in denen Christus mit
seinen Heiligen im Himmel herrscht. Während dieser Zeit wird über die nicht
erlösten Toten Gericht gehalten. Die Erde befindet sich in einem verwüsteten
Zustand; kein Mensch lebt darauf, nur Satan und seine Engel. Am Ende der
tausend Jahre kommen Christus und seine Heiligen sowie die Heilige Stadt vom
Himmel zur Erde herab. Dann werden die Ungerechten aus dem Tod auferweckt.
Mit Satan und seinen Engeln werden sie die Heilige Stadt belagern. Aber
Feuer von Gott wird sie verzehren und die Erde reinigen. So wird das
Universum auf ewig von Sünde und Sündern befreit.
Offb 20; 1 Ko 6,2.3; Jer 4,23-26;
Offb 21,1-5; Mal 3,19; Hes 28,18.19.
Die neue Erde
Auf der neuen Erde, in der es
endlich Gerechtigkeit gibt, wird Gott eine ewige Heimat für die Erlösten
schaffen, eine vollkommene Welt des ewigen Lebens, der Liebe, der Freude und
der wachsenden Erkenntnis in seiner Gegenwart. Gott selbst wird unter seinem
Volk wohnen. Leid und Tod werden nicht mehr sein. Der grosse Kampf ist zu
Ende. Nie mehr wird es Sünde geben. Alles, das Belebte und das Unbelebte,
wird davon künden, dass Gott Liebe ist. Er wird in Ewigkeit regieren.
2 Pt 3,13; Jes 35; 65,17‑25; Mt 5,5;
Offb 21,1‑7; 22,1‑5; 11,15.
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